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Empirie II (Subject) / Diskursanalyse (Lesson)
Zusammenfassung
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- Diskursanalyse ist keine Methode, sondern eine Forschungsperspektive empirische Untersuchung von Diskursen
- Welcher Forschungsperspektive wird der diskursanalytischen Forschung zugeschrieben? Humme ordnet es der dekonstruktiven Sozialforschung zu
- Entstehung des Diskursbegriffs Französischer Strukturalismus: Ferdinand de Saussure
- Gemeinsamkeiten diskursanalytischer empirischer Untersuchungen - Beschäftigung mit dem tatsächlichen Gebrauch von Sprache (geschrieben oder gesprochen) - gesellschaftliche Realität wird durch Zeichengebrauch konstituiert - einzelne Interpretationsangebote als Teil umfassander Diskursstruktur - Gebrauch symbolischer Ordnungen unterliegt rekonstruierbaren Regeln des Deutens und Handelns, das bedeutet z.B:, dass die Regeln von Diskursen rekonstruiert werden können
- langue und parole Sprache als System von Zeichen (langue), das dem praktischen Sprachgebrauch (parole) zugrunde liegt, z.B. Sprachsystem wie das Rechtssystem Bedeutung eines Zeichens ergibt sich aus der Stellung des Zeichen im Zeichensystems und nicht Beutung von Zeichen durch Relation zu äußeren Gegenständen
- Poststrukturalismus Theorietradition/Strömung, die aus der Kritik am Strukturalismus entstand Vertreter dieses Ansatzs: Foucault, Derrida, Butler, Barthes
- Methodisches Vorgehen in der Diskursanalyse eine einheitliche Vorgehensweise wird nicht vorgegeben, aber: 1. Festlegung der zu untersuchenden Wissens- bzw. Diskursfeldes über: 2. Entwicklung einer Fragestellung 3. Zusammenstellen des Datenkorpus 4. Feinanalyse ausgewählter Daten 5. Theoretische Aussagen über den Diskurs
- Was ist grundlegend in diskursanalytischen Ansätzen? die Annahme, dass Wirklichkeit zu einem bedeutenden Teil durch Diskurse konstruiert und diskursiv vermittelt wird (gesellschaftliche Aussagepraktiken haben Macht, bringen Realität hervor)
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