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Empirie II (Subject) / Forschungsprojekt: Diskursanalyse in der Jugendsozialarbeit (Lesson)
Forschungsprojekt von Humme
This lesson was created by Kristin91.
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- Welche Erhebungsmethode verwendet Humme? Gruppendiskussion nach R. Bohnsack
- Welche Auswertungsmethode verwendet Humme? Diskursanalyse
- Vignette eine fiktive Eingangserzählung als Stimilus für Gruppendiskussion die Befragten sollen die Geschichte lesen & dazu Stellung nehmen
- Diskurs Diskussion zu einem Thema in der Gesellschaft
- ennociation Äußerungsakt, dort werden die ähnlichen Diskurse festgelegt, z.B. Verkettung von Themen
- enonce Printmedien, Aussagen wie textuelles oder bildliches Produkt; wird auch als Fakt bezeichnet Fakten werden durch Diskurse konstruiert
- Diskursive Praktik Äußerungsakt als wiederholbarer und wiederholter Akt mit dem Resultat einer bestimmten Aussage
- Iterabilität = Wiederholbarkeit bezeichnet die Wiederholbarkeit bzw. die Bedingung der Wiederholbarkeit von Sprache und Zeichen (schriftlich, gesprochen) wenn diese Wirklichkeit (re)produzieren, herstellen soll
- Dekonstruktion Französischer Postrukturalismus mit schwachem Subjekt Fokus liegt mehr auf der Abhängigkeit (Fremdbestimmung) von Subjekten, die die Handlungsfähigkeit einschränken, bestimmen, beeinflussen Fakten/Tatsachen sollen dekonstruiert werden alles was es gibt (enonces) gibt es aufgrund einer Entstehungsgeschichte (ennociation)
- Narrative Figuren sind eine Form/Variante von diskursiven Figuren sie basieren auf dem Aktantenmodell Wo ist das Subjekt, Objekt und sogenannte Helfer in den Äußerungsakten?
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- Welche Aktanten können sich in einer Narration wiederfinden? 1. Subjekt bzw. Subjektposition und Objekt 2. Ordonanten und Benefiziaten 3.Adjuvanten und Opponenten 4. Adressant und Adressat
- Verständnis von Diskursen im Poststrukturalismus Diskurse als dynamische Regelstrukturen, die im konkreten Sprach-bzw. Zeichengebrauch entstehen
- Welche Materialien verwendet Humme? primäres Material:natürliche Daten = vorhanden in Praxis, werden nicht durch die Forschenden selbst erhoben: politische Porgrammatiken zur Übergangsgestaltung sekundäres Material: nicht-natürliche Daten = werden extra erhoben, z.B. durch die Durchführung von narrativen Interviews, Gruppendiskussionen und Beobachtungen
- Diskursive Praktiken: Warum wiederholbar und wiederholt? - man benötigt eine Vielzahl von Äußerungsakten verschiedener Sprecher, von verschiedenen Orten und Zeiten, deshalb auch die Wiederholbarkeit -Aussagen der AfD sind wiederholbar ---> rechtspopulistischer Diskurs
- Rekonstruktion Auflärung/ 18. Jhd. Hermeneutik, Phänomenologie: Alfred Schütz, E. Husserle für die Naturwissenschaft eher starkes Subjekt Fokus liegt mehr auf der Selbestimmung, Handlungsfähigkeit von Subjekten, die Dinge verändern können, auf Dinge einwirken können von Interesse: Interaktionen, Handlungen, Intentionen, Warnehmungen und Vorstellungen von Individuen und Gruppen
- Wie geht Humme in seinem Projekt vor? Analyse von Figuren als Ketten von Äußerungsakten verschiedener Sprecher an verschiendenn Orte Figuren sind Verkettung von Themen mit Wissensgegenständen und Subjektivitäten
- Was gibt es für diskursive Figuren? narrative Figuren konzeptionelle Figuren ( definieren, konzeptualisieren z.B. Begriffe wie Ausbildungsreife) differentielle Figuren (Abgrenzung von z.B. älteren Programmen zum Übergang von Schule und Beruf) Innerhalb dieser drei Kategorien extrahiert Humme insgesamt 80 Figuren aus dem Material
- Warum sind die Figuren für Diskurse wichtig? in den Figuren kristallisieren sich die Diskurse Figuren sind Verkettungen von Äußerungsakten
- Ordonant jemand, der etwas vorgibt (Befehlshaber)
- Benifiziant Profitöre = die, die davon profitieren
- Adjuvanten die Helfer, die unterstützen
- Opponent die, die hindern (werden als Problem im Diskurs hergestellt)
- Adressat Teilnehmer, Gruppendiskussion
- Adressant Subjekt (Sozialpädagogin)
- Anwendung und Kritik --- Analyse von Diskursen +++ Fokus aus Unfreiheit professioneller Subjekten +++ man liefert Erklärungsmuster für die Fremdbestimmung der Subjekte - - - Subversivität von Subjekten kann nicht rekonstruiert werden