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Bio&Öko (Subject) / Wildtierökologie (Lesson)

SOSE 2020

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  • Habitat - Artspezifischer Lebensraum - Bietet alle Voraussetzungen für Vorkommen und Überleben der Tierart - Anthropogene Veränderungen von Hibitat ist die weltweit wichtigste Ursache für Rückgang und Aussterben einer Tierart - Kontrolle einer Tierart erfordert Kenntnisse zum Habitat
  • Biotop - Ortsspezifisch - Lebensraum für Biozönose
  • Spezialisten und Generalisten - Spezialisten: sind eng an ein bestimmtes Habitat gebunden - Generalisten: können untreschiedliche Lebensräume und Nahrungsangebot nutzen (hohe Anpassungsfähigkeit)
  • Streifgebietgröße hängt von Körpergröße und Trophiestufe ab (herbivoren haben ein kleineres Streifgebiet als carnivoren, weil sie mehr Nahrung finden) andere Faktoren, welche die Größe beeinflussen sind das Nahrungsangebot, Geschlecht, Alter und Saisonalität (Sommer größere Gebiete)
  • Funktionen von Tieren im Wald - Bestäuber - Zersetzer - Gärtner - Landschaftsgestalter - Bodenbearbeiter
  • Zersetzer - Abbau von Biomasse
  • Bestäuber - Insekten
  • Samenverbreiter - Durch Vögel und Säuger     - Anlage von Vorratslager     - Verdaugustrakt (Endozochorie)     - Fell (Epizochorie)
  • Bodenbearbeiter - Säuger und Vögel     - Grabstellen     - Düngung durch Exkremente     - Bodenverdichtung
  • Gärtner - Größere Herbivoren     - Systematisches Verbeißen individueller Pflanzen     - Verbuschung
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  • Landschaftsgestalter vor allem Insektenkalamitäten
  • Reh - hinterbaut (kräftige Hinterläufe) - Bewohner der Buschrandzone (Deckungsreiche Strukturen) - oft hohe Populationsdichten auf intensiv genutzte Kulturlandschaften - Streifgebiet variabel (5ha-400ha) - Konzentratselektierer (leichtverdauliche und energiereiche Nahrung) - Sommer (weitestgehend solitär) - Winter (sehr dynamische Gruppen)
  • Rothirsch - hochbeinig - Bewohner offener, halboffener Landschaften (sehr anpassungsfähig) - große räumliche Habitatnutzung (saisonale Wanderung) - Meidung des Menschen - Streifgebiet (100ha - <2000ha) - Intermediärtyp (zellulosreiche als auch eiweißreiche Nahrung) - ganzjährig in Rudeln - Hirsche (solitär mit Beihirschen) - Brunft -> anschließen der älteren Hirsche an die Kahlwildrudel
  • Damhirsch Habitatwahl -> Wald und Offenland - gesellig in Rudel nach Geschlechtern getrennt - intermediärtyp
  • Wilddichte beeinflussung Wilddichte und deren räumliche und Zeitliche Verteilung wird von vielen Habitatfaktoren beeinflusst Wilddichte ist nicht der einzige Faktor für Wildschäden    -> alternativ Äsung    -> Jagdausübung
  • Was ist eine Population? Individuen der selben Art in dem selben Gebiet Fortpflanzungsgemeinschaft
  • Populationen (welche Informationen sind wichtig?) - Populationsstruktur - soziale Organisation - Populationsdichte (Anzahl der Individuen pro Fläche) - Populationsdynamik (Entwicklung der Größe über die Zeit)
  • Logistisches Wachstum Wachstumsrate sinkt mit zunehmender Populationsdichte    - Ressourcen sind begrenzt    
  • Einfluss Beute auf Räuber In artenarmen Systemen, folgt folgt der Räuber der Beutedynamik Einbruch der Hauptbeute kann zu Beutewechsel führen
  • Einfluss der Räuber auf die Beute Starker Einfluss bei hoher Räuberdichte Prädatoren können Beutepopulationen ausrotten