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Gesundheitspsychologie (Subject) / Psychische Gefährdungsbeurteilung (Lesson)
- Rechtliche Grundlagen für Arbeitsschutz Gesetze - Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG): Gefährdungsbeurteilung- Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG): Unterstützung durch Betriebsarzt, FASi- Sozialgesetzbuch (SGB VII): rechtliche Grundlage für die gesetzliche Unfallversicherung § - ----- Gefahrstoffverordnung (GefStoffV)
- Pflichten Arbeitgeber - verantwortung des arbeitsgebers für gesundheit und sicherheit - beiträge an die gesetzliche unfallversicherung - ab 20 beschäftigten Ernneung eines Sicherheitsbeauftragten - vermeidung von Unfällen und arbeitsbedingten Erkrankungen
- Transaktionales Stressmodell nach Lazarus Situation -> : Primäre Bewertung: eregniss ist relevant, günstig, stressend wenn stressend: schädigung, bedrohung, herausforderung Sekundäre Bewertung der Bewältigungsfähigkeiten Bewältigung-> Instrumental emotional -> Neubewertung
- Job-Demand-Controll-Modell Anschauen!!
- Arbeitsbelastung im überblick - Arbeitsaufgaben: qualifikationsanforderungen, Vielfalt, wechselnde Anforderungen, Handlungspielraum, Verantwortung für Personen - Arbeitsorganisation: Zeitvorgabe, Personalbemessung, Arbeitszeit, Unterbrechungen - Soziale Beziehungen: Kommunikationsmöglichkeiten, Rückmeldung, Konflikte - Rahmenbedingungen: Konkurrenz durch prekäre Bedingungen
- Prozess der Gefährdungsbeurteilung Ermittlung psychischer Belastungen der Arbeit - Bestandsaufnahme: Welche Informationen liegen vor, z.B. aus vorangegangenen Mitarbeiterbefragungen, Qualitätsmängel, Beschwerden, Krankenstand etc Behebung: Standardisierte schriftliche Mitarbeiterbefragung, Beobachtung/Beobachtungsinterview, Moderierte Analyseworkshops Beurteilung der psychischen Belastung der Arbeit - Einschätzung ob Maßnahmen des Arbeitsschutzes erforderlich sind und wenn ja welche- Zur Beurteilung gibt es für viele Belastungsfaktoren KEINE spezifischen rechtlichen Festsetzungen - SOLL-IST-Vergleich auf Grundlage von: Instrumenten die Kriterien oder Schwellenwerte für gesundheitlich relevante Ausprägungen enthalten, Nutzung empirischer Vergleichswerte, Beurteilung im Workshop
- STRATEGIEN DER ARBEITSGESTALTUNG Unterscheidung von 4 Strategien: - Korrektiv - Präventiv - Differenziell - Prospektiv
- ANSATZPUNKTE DER ARBEITSGESTALTUNG (Bamberg) - Arbeitsaufgabe: (Arbeits-)Psychologen mit handlungsorientiertem Schwerpunkt betrachten vor allem die Arbeitsaufgabe: „Primat der Arbeitsaufgabe“ - Bei der Gestaltung geht es um: 1. Ganzheitlichkeit, Anforderungsvielfalt, Möglichkeit der sozialen Interaktion, Autonomie, Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten, Zeitelastizität, Sinnhaftigkeit 2. Sequentielle und hierarchische Vollständigkeit
- STUDIE ZUR AUFGABENERWEITERUNG (BÜSSING & GLASER, 1999) Funktionspflege - hierarchische Struktur- Komplexe Aufgaben werden in Einzeltätigkeiten aufgeteilt, die jeweils einzelnen Pflegekräften zugeordnet werden (z.B. Betten machen, Medikamente geben, Essen ausgeben etc.)- Einzelaufgaben können auch von Niedrigqualifizierten übernommen werden Bezugspflege- ganzheitlich und patientenorientiert - Zuordnung einer Pflegekraft zu einer bestimmten Gruppe Pflegebedürftiger - Pflegekraft plant und dokumentiert Pflegeprozess eigenständig
- Wirkung positiver Arbeitsgestaltung positive Wirkung vollständiger Aufgaben bei Produktionsarbeiterinnen: -> mehr leistung -> Höhre Arbeitszufriedenheit Warum? -> Fähigkeiten anwenden und weiterentwicklen durch Rückmeldeschleifen -> Gezielter Umgang mit Fehlern, technische Probleme eher zu antizipieren
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