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köln (Subject) / bonn (Lesson)

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  • Von welchen zwei Voraussetzungen wird bei der Verwendung des Zwei-Platten-Modells ausgegangen? ·        Wandhaftung ·        Laminares Fließen
  • Aus welchem Monomer und durch welche Reaktion wird PE hergestellt? ·        PE durch Radikalische Polymerisation aus dem Monomer Ethen hergestellt
  • Welches Verfahren wird demgegenüber zur Herstellung von PET eingesetzt und welche zwei Stoffklassen dienen als Edukte ·        PET durch Polykondensation durch Umesterung von Dimethylterephthalat mit Ethylenglycol
  • Welchen Kunsstoff für aromatisiertes kohlensäurehaltiges Getränk und warum? ·        PET verwenden, weil Durchlässigkeit für Gase und Aromastoffe sehr gering ist ·        Hohe mechanische Festigkeit und Transparenz ·        Wärmeformbeständigkeit -> sterilisierbar
  • Korkstopfen werden von vielen Weinliebhabern Kunststoffen als Verschlussmaterial vorgezogen. Welche potentiellen Probleme können bei Korkstopfen auftreten ·        Lösung von Aromen und Geschmacksstoffen aus dem Korken                                                          -> Fehlgeschmack durch Trichloranisol ·        Mögliche Schimmelbildung
  • welche Gemeinsamkeit hinsichtlich des Wirkungsspektrums gegenüber Mikroorganismen haben Benzoesäure und Sorbinsäure? ·        Einsatz primär gegen Hefen und Schimmelpilze ·        Einsatz der Alkalisalze ·        Hemmung von Enzymen ·        Weniger effektiv gegenüber Bakterien
  • Sie sollen ein Lebensmittel mit annähernd neutralem Medium ( pH-Wert 6,5) chemisch konservieren und haben als Konservierungsmittel Benzoesäure und p-Hydroxybenzoesäure- methylester zur Verfügung. Welchen der beiden Stoffe würden Sie einsetzen und warum? ( ·        P-Hydroxybenzoesäuremethylester einsetzen, weil deren Wirksamkeit kaum vom pH-Wert abhängig ist ·        Einsatz in LM mit neutralem pH-Bereich u. zur Oberflächenbehandlung getrockneter Fleischerzeugnisse
  • Nitrit besitzt ebenfalls eine konservierende Wirkung, wird jedoch überwiegend zu einem anderen Zweck eingesetzt. Welches technologische Ziel wird mit dem Einsatz von Nitrit verfolgt? ·        Einsatz von Nitrit in erster Linie zur Farberhaltung bei Fleischerzeugnissen („Umrötung“) ·        Antimikrobielle Effekte, v.a. zusammen mit NaCl
  • Warum ist ein Einsatz von Aspartam in Backwaren nicht empfehlenswert? (2P) Gehen Sie in ihrer Antwort auf mögliche Reaktionen von Aspartam bei der thermischen Behandlung von Lebensmitteln ein ·        Bei Hitzeeinwirkung wird Aspartam instabil ·        Aspartam kann sich in seine Einzelkomponenten zersetzen: L-Asparaginsäure, L-Phenylalanin und Methanol ·        Oder kann zu 2,5-Dioxopiperazin cyklisieren, wodurch es die Süßkraft verliert
  • Aspartamhaltige Lebensmittel müssen mit einem besonderen Hinweis gekennzeichnet sein. Wie lautet sinngemäß dieser Hinweis und welche Zielgruppe wird hierbei angesprochen? ·        Hinweis lautet: enthält eine Phenylalaninquelle ·        Aspartam darf von Menschen mit der angeborenen Stoffwechselerkrankung Phenylketonurie nicht konsumiert werden  -> Personen mit Phenylketonurie
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  • In einer Rezeptur soll Saccharose durch den Süßstoff Neotame substituiert werden, der eine ca. 7000fach höhere Süßkraft aufweist als der Zucker. Welche technologischen Probleme erwarten Sie bei der Umstellung der Rezeptur? ·        Man benötigt nun viel geringere Mengen an Süßstoff -> schwierig zu dosieren
  • vier Anforderungen, die an einen neuartigen Süßstoff zu stellen sind. ·        Sollte mindestens so süß wie Zucker sein, farblos, geruchlos, einen angenehm süßen Geschmack haben und so ähnlich wie möglich zu Zucker sein ·        Sollte wasserlöslich und chemisch und thermisch stabil sein ·        Sollte überhaupt keine giftige Wirkung bezüglich des Stoffwechsels haben ·        Sollte einfach herzustellen sein; wenn es eine synthetische Verbindung ist, muss seine Reinheit gesichert sein, bei einer natürlichen Verb. muss seine Vorratsquelle gesichert sein ·        Sollte billiger sein, als herkömmlich verwendete Süßstoffe, selbst wenn ein besserer Geschmack oder Vorteil einen höheren Preis ausgleicht
  • 5 Maßnahmen, durch die die enzymatische Bräunung inhibiert werden -Säuerung- Zugeben von Ascorbinsäure- Zugeben von SO2- Blanchieren- Modifed atmosphere packaging- Gefrieren 
  • welche Wärmeanteile müssen bei der Ermittlung des Kältebedarfs zur Abkühlung eines Guts berücksichtigt werden? Welche Besonderheit ist beim Abkühlen von Obst und Gemüse zu beachten Fühlbare Wärme des Guts: Atmungswärme von Obst und Gemüse: Fühlbare Wärme der VerpackungKühlen und Trocknen der neuen Luft
  • Temperaturverlauf Tieffrieren Zeichnen und Erklären  1. Schritt: Abkühlen Produkt wird von seiner Anfangstemperatur bis auf die Temperaturdes Gefrierbeginns abgekühlt 2. Schritt: Gefrieren Kristallisation des vorhandenen Wassers zu Eis (0 °C; theoretisch) Realität: Zunächst Unterkühlung ohne Kristallisation Ausmaß der Unterkühlung abhängig von Kristallisationskeimen Nach Unterschreiten einer ausreichenden Unterkühlungstemperatursetzt Kristallisation ein und Temperatur steigt spontan aufGefrierpunkt an Temperaturkonstanz bis zur vollständigen Kristallisation des Wassers Absinken der Eistemperatur auf Temperatur des Kühlmediums Zu beachten: Gelöste Stoffe führen zu Gefrierpunkterniedrigung! Kolligative Eigenschaften von Lösungen
  • 4 erwünschte Effekte Sulfit in LM; nachteilige Wirkung  Hemmung der Maillard-Reaktion Blockierung reaktiver Carbonylverbindungen ( „BisulfitAddukte“) Verhinderung von Braunfärbung bei Obst und Gemüse Hemmung der Polyphenoloxidase Reduktion von Chinonen zu Phenolen Reduktion von Disulfidbindungen in Proteinen  Bleichung von Anthocyanen Abbau von Vitamin B1(Thiamin) Reaktion mit Ubichinonen und Nucleinsäuren
  • Nachteile Kautschuk als Verpackung  Erweichung und Klebrigwerden in der Wärme Verhärtung und Brüchigkeit in der Kälte
  • technologische Verbesserung Kautschuk Vulkanisieren erforderlich:Überführung von plastischen, kautschukartigen Polymeren inden gummielastischen Zustand infolge einer weitmaschigenVernetzung, in der Regel durch bifunktionelle Agenzien-> „Gummi“Höhere Reißfestigkeit und Beständigkeit
  • Unterschied zwischen Siebklassieren und Stromklassieren Klassieren: Trennung eines Haufwerks (Körnerkollektive) in unter-schiedliche Korngrößenzusammensetzungen bestimmter Feinheit Siebklassieren:    durch semipermeable Trennflächen (Siebe) Stromklassieren: Klassiereffekt wird durch unterschiedliche Sinkgeschwindigkeiten bzw. Partikelbahnen aufgrund von Feld-, Strömungs- und Trägheitskräften erreicht
  • Ziele Klär- und Trennfiltration Klärfiltration: Reinheit der flüssigen PhaseTrennfiltration: Gewinnung des Feststoffs mit geringer Restfeuchte
  • Nennen Sie chemische, mechanische, thermische Verfahren zum entfernen von Bestandteilen bei LM mechanisch: Lochscheibenschälen, Karborundschälen, Kratzen (Schaben), Abziehen,Entsteinen, Entstielen, Entknochen, Rupfen, Waschenthermisch: denaturieren, schmelzen, abbrennenchemisch: zersetzen, enzymatisch lockern
  • Erwünschte und unerwünschte enzymatische Reaktionen Erwünscht:- Aromabildung- Fermentation von Kaffee-, Kakaobohnen, Tee- Gärung alkoholische Getränke Unerwünscht:- Weichwerden Pflanzengewebe- Bräunung ; Bleichung; Verminderung des Rohfaseranteils- Bittergeschmacht
  • Zwei Ziele durch Säuerung Enzymatische Bräunung verhindernErhöhung Haltbarkeit
  • Definieren Sie Hygroskopizität Vermögen eines Stoffes, auf den Feuchtigkeitsgehalt der Luft durch Wasserdampfaufnahmeoder –abgabe zu reagieren
  • was sind hygroskopische LM? Nenne Sie bitte ein Beispiel LM, die Feuchtigkeit aus Umgebung an sich binden. Bsp. Getreide, Trockenfrüchte
  • Wie unterscheiden sich schwach und stark hygroskopische LM? auch Zeichnung Stark hygroskopisch: steiler Verlauf der Kurve  ->  starke Veränderung WassergehaltSchwach hygroskopisch: flacher Verlauf der Kurve -> schwache Veränderung Wassergehalt siehe Blatt
  • typischer Verlauf Sorptionstherme 1. Bereiche der monomolekularen Belegung 2. Übergangsgebiet, in dem hauptsächlich  Doppel- und Mehrfachmolekülschichten gebildet werden,  Auftreten von Kapillarkondensation und Quellung 3. zunehmende Kapillarkondensation sowie weitere Quellung
  • Hysterese Bei gleicher rel. Luftfeuchte können sich für ein und dasselbe Produkt Unterschiede inGleichgewichtsfeuchten einstellen bei Befeuchtung (Adsorption) oder Trocknung(Desorption)
  • Adsorption und Quellflüssigkeit erklären Adsorption: WasserdampfaufnahmeQuellflüssigkeit: Feuchte ist Bestandteil der festen Phase und durchdringt diese vollständig.Feststoff mit Quellflüssigkeit ist gelartig und hygroskopisch.Volumenschrumpfung bei Trocknung, Volumenzunahme bei Zugabe vonFlüssigkei
  • Fallfilmverdampfer erklären - Wärmeaustauscher bzw. Heizflächen aus Rohrbündeln, die vom Produkt in RichtungSchwerkraft durchflossen- Flüssigkeitsfilm zunehmend verdampft  Schichtdicke nimmt ab, Brüdenanteil nimmt zu- Strömungsgeschwindigkeit Brüden steigt  beschleunigt Abfließen der Flüssigkeit- Gemisch tangential in Abscheider geleitet und in Brüden und Konzentrat getrenntEinsatzgebiete: Kaffee-Extrakte, Fruchtsaft-Konzentrierung, Konzentrieren von Stärke- undMilchprodukten
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  • Was ist Zwickelflüssigkeit? Feuchte zwischen Körnern einer Schüttung, die durch Adhäsionskräfte haften bleibt
  • Kapillarflüssigkeit definieren Feuchte in durchgängigen Poren oder geschlossenen Hohlräumen im Innern des GutsWegen Oberflächenspannung sinkt Dampfdruck in kleinen Kapillaren; Gut wirdhygroskopisch
  • Definition Dichte eines Schüttgutes und wie verhält sie sich zu der Dichte des Feststoffes? Dichte= Masse/VolumenFeststoffichte: Dichte des Stoffes, aus dem Schüttgut besteht Schüttgutdichte < Feststoffdichte, aufgrund im Schüttgut vorhandene Zwischenräume und Hohlräume Zusammenhang Porosität: Formel 
  • Vorgänge bei der Strahlagglomeration - trockene Voragglomerate und Partikel dringen in freien Fall in Agglomerationszone ein- kondensierter Dampf und Kondensattropfen befeuchten Oberfläche- Dissolution löslicher Komponenten- Agglomeration von Partikeln und Aufbau von Flüssigkeitsbrücken- Stabilisierung durch Entstehung von Feststoffbrücken
  • Arten der Agglomeration Strahlagglomeration, Aufbauagglomeration, Pressagglomeration, Agglomeration durch Trocknen-> Roll- und Mischagglomeration, Wirbelschichtagglomeration
  • Alternativer Begriff zu Pressagglomerieren Brikettieren/Tablettieren
  • Vergleich Eigenschaften amorphe und kristalline Festkörper Kristallin:- definierte, sich wiederholende molekulare Anordnung- Moleküle dicht gepackt, hohe Stabilität- äußere Oberfläche zu WW mit Bsp. Wasser in der Lage Amorph:- ungeordnete, geknäuelte Moleküle, offener, poröser- mehr stellen, die mit äußeren Einflüssen interagieren- hygroskopischer
  • was haben nichtionische Tenside für Eigenschaften - bilden in wässriger Lösung keine Ionen- Hydrophilie durch Anwesenheit polarer Gruppen im Molekül erreicht- einsatzfähig über breiten ph-Bereich- Mischbarkeit mit ionischen Tensiden
  • Nennen Sie 3 disperse Systeme Aerosole, Lyosole, Xerosole
  • einfache disperes Systeme tabelle siehe blatt 
  • Suspension, was erwarten sie bei unzureichender Stabilisierung; Bsp. LM Dispersion von Feststoffteilchen in Flüssigkeiten ->  Zuckerkristalle in Schokomasse
  • Skizzieren Sie das Vorgehen bei der Herstellung von multiplen Emulsionen in einem Fließschema siehe Blatt
  • Was versteht man unter HLB? Hydrophilic-Lipophilic-Balance; bestimmtes Verhältnis von Hydrophilie und Lipophilieerforderlich für ausreichende WW der hydrophilen Gruppe zur wässrigen Phase HLB-Wert= molare Masse des hydrophilen Teils/ molare Masse des Emulgators x 20
  • Wie wirken Emulgatoren? Gehen Sie dabei auf den HLB ein Bilden aufgrund ihres amphiphilen Charakters einen Film an der Grenzfläche vonFlüssigkeiten:- WW zwischen Ölmolekülen und lipophilen Teil des Emulgators einerseits undWassermolekülen und dem hydrophilen Teil des Emulgators andererseits- Herabsetzen GrenzflächenspannungHLB-Wert: 3-6 W/O-Emulgatoren; 8-18 O/W-Emulgatoren
  • Was versteht man unter Pickering-Emulsionen Durch Feststoffe stabilisierte Emulsionen Partikel mit höherer Affinität zu Wasser sind für O/W-Emulsionen geeignet Partikel mit höherer Affinität zu Öl für W/O-Emulsionen geeignet- Partikel an Grenzfläche verhindern Koaleszenz und Aggregation
  • Sie wollen eine Emulsion aus Rapsöl und Essig herstellen. Was muss ein Emulgator, den sie hierfür einsetzen für einen HLB- Wert aufweisen und was bewirkt dieser?Anionischen oder kationischen Emulgator einsetzen, begründe und nenne seine Eigenschaften Anionische Tenside -> eine oder mehrere funktionelle Gruppen, die in wässriger Lösung in anionischer Form vorliegen(Kationische Tenside ->  dissoziieren in wässriger Lösung in positiv geladene Ionen undnegativ geladene Gegenionen ->  nicht als Emulgatoren eingesetzt)
  • Man hat O/W Emulsion, in welcher Phase muss sich Emulgator besser lösen und warum? in Wasserphase ->  Regel von Bancroft: Diejenige Phase wird zur äußeren Phase, in der sichEmulgator besser löst.Starke WW: Oberflächenspannung des Wasser geht gegen Null -> verliert Bestreben Tropfenzu bilden -> wird zur äußeren Phase der Emulsion -> Öl in Form feinster Tröpfchendispergiert ->  bildet innere Phase
  • Schokolade gehört zu komplexdisperse Systemen. Aus welchen Phasen besteht Schokolade? Welche bilden disperse und kontinuierliche Phase? Disperse Phase: Zuckerkristalle, Kakaofeststoffteilchen, LuftblasenKontinuierliche Phase: kristalline Kakaobutterphase( Was passiert beim Conchiervorgang? Warum wird Lecithin zugegeben?Fließfähige Suspension von Zucker-, Kakao- und Milchpulverteilchen in Kakaobutter auspulverförmigen und krümeligen Walzengut erhalten  durch Zusatz von Lecithin erleichtert wirkt als Emulgator, indem lipophiler Teil zu Fettteilchen und hydrophiler Teil zu Zuckerkristallen ausgerichtet ist
  • Extraktion erklären Trennen einer fest-flüssigen Phase oder ineinander unlöslicher flüssiger Phasen durchselektives Herauslösen einer oder mehrerer Komponenten mit Hilfe eines Extraktionsmittels->  Ziel: Abtrennung bestimmter Komponenten
  • Beschreiben Sie was die Mazeration bei Herstellung von Gelatine für eine Bedeutung hat, was passiert und wie man den Rückstand nennt? - bei Frischknochen- Mazeration ist Säurebehandlung mit Salzsäure (5-7%)  mineralische Bestandteile gehen inLösung (Hydroxilapatit) oder werden zersetzt(Kalk)- Rückstand: schwammiges Knochenmaterial („Ossein“)