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StadtLandFluss (Subject) / 3. Raumstrukturelle Entwicklungstendenzen (Lesson)
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- Komponenten (zukünftiger) demographischer Entwicklung - Natürliche Entwicklung (Geburten, Sterbefälle)- Wanderungen (International, inter- & intraregional)-> Probleme bei Prognosen insb. Wanderungsprognosen (unterliegen starken Schwankung, wie internationalen Krisen)
- Demographische Trends - Abnahme-> Bedeutung für Querschnittsinfrastrukturen, wie Ver- und Entsorgung- Alterung-> Bedeutung für altersgruppenspezifische Infrastrukturen, wie Bildung oder Pflege- Internationalisierung-> bes. Bedürfnisse von Menschen mit Migrationshintergrund (Integrationsangebote, Sprachkurse, etc.)-> gesamtdeutsche Trends (aber: teilräumliche Differenzierung)
- Zwischenfazit Demographie - Veränderung der Anzahl, vor allem aber der Struktur der Bevölkerung-> Querverbindungen zwischen unterschiedlichen Teilprozessen- teilräumlich differenzierte Entwicklungsmuster-> nebeneinander von Schrumpfung und Wachstum (z.T. auf engstem Raum)- Prognosen als "Frühwarnsystem"-> sind allerdings unsicher
- Entwicklungen in der Ökonomie - verschärfter Standortwettbewerb -> u.a. durch sinkende Transport-, Informations- und Transaktionskosten, kürzere Produktlebenszyklen und höhere F&E-Intensität=> wirtschaftliche Entwicklung (v.a. Beschäftigung) steht in Zusammenhang mit dem. Wandel-> ökon. Dynamik führt zu Attraktivität eines Raumes (Zuwanderung)-> Bevölkerungswachstum führt zu einer dynamischen Nachfrage (ökon. Attraktivitätssteigerung)
- Aktuelle Ansätze zur ökon. Regionalentwicklung - Cluster-> Spezialisierung vs. Diversifizierung- Entscheidend für Entwicklung einer Region: Innovationsfähigkeit, kreative Milieus, F&E-Einrichtungen
- Soziale Entwicklungstrends - Ausdifferenzierung der Lebensformen (-> differenzierte Wohnbedürfnisse)-> insb. Individualisierung- Regionalisierung der Lebensweisen (stärkere Verpflechtung innerhalb einer Region)-> z.B. durch Pendlerbeziehungen- Multiklokales Wohnen-> Motive variieren nach Altersgruppe (PartnerIn bzw. Arbeit vs. Freizeit)=> differenzierte Entwicklung der Städte (soz. Polarisierung)
- Einfluss der Digitalisierung - Einfluss auf zahlreiche Bereiche des alltäglichen Lebens-> Handel / Nahversorgung-> Mobilität-> Gesundheitswesen-> industrielle Produktion-> E-Governance / Partizipation u.v.m.
- Auswirkung von Digitalisierung auf verschiedene Raumtypen Städte- Funktionsverluste v.a. in B-/C-Zentren-> aber: neue hybride Formen (z.B. Pick-up-Stationen, Showrooms)Stadtränder- LogistikzentrenLändliche Räume- starker Funktionsverlust von Klein- und Mittelzentren- bessere Versorgung von dünn besiedelten Räumen-> kein Ende der (Innen-)Städte absehbar-> aver: neue planerische Konzepte notwendig (= Herausforderung für die Planung)
- Reurbanisierung - Gegenentwicklung zur Suburbanisierung-> Demographie entwicklet sind in Kernstadt günstiger als im Umland-> v.a. Dienstleistungszentren und Hochschulstandorte profitieren-> aber: Suburbanisierung findet weiterhin statt (v.a. bei angespannten Wohnungsmärkten)- wichtiger / beeinflussender Faktoren:-> veränderte Lebensformen (kleiner Haushalte / Individualisierung)
- Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse - Leitvorstellung der Raumordnung (§1 (2) ROG)-> auch im GG verwedndet (aber Bedeutung, stellt Begründung für Finanzausgleich, keine Steuerung)-> neues politisches Interesse am abgehängten, ländlichen Raum (-> Gleichwertigkeit)-> z.B. Thema im Koalitionsvertrag der GroKo 2018, in eingerichteter Regierungskommission und Heimatministerium
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- Aktuelle Ansätze zur Herstellung von gleichwertigen Lebensverhältnissen - Flexibilisierung, Dezentralisierung und Mobilisierung von Infrastrukturen- Kooperationen (zwischen Kommunen, aber auch zwischen Kommunen & Ziviligesellschaft / Privatwirtschaft)- Vom Modell zur alltäglichen Planung / Politik
- Maßstab bei der Herstellung von gleichwertigen Lebensverhältnissen - offene Frage (-> verscheidene Ansätze)-> "Durchschnitt" des Gesamtraumes-> (Regionalspezifische) Soll-Werte-> Kompensation (z.B. durch niederige Lebenshaltungskosten)