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StadtLandFluss (Subject) / 4. Geschichte der Stadt-, Regional- und Landesplanung (Lesson)
- Entwicklungen vor 1900 - "richtige" Stadtplanung durch Industrialisierung notwendig-> vorherrschender Liberalismus sowie eintretende Urbanisierung führte zu riesigen, unstrukturierten Agglomerationen (-> Probleme der Industrialisierung, u.a. Überauslastung der Infrastruktur)- Beginne: Mitte des 19. Jhd. in England- erste Planungen in Deutschland folgten-> Hobrecht-Plan für Berlin u. Umgebung (1856)-> Ausschreibung für Generalbebauungsplan für München (1893)
- Räume der ersten Regionalplanungen - Berlin-> 1910/1912: Gründung des Zweckverbands Groß-Berlin (später Fusion zu Stadt Berlin)-> Aufgaben: u.a. ÖPNV, Ankauf / Erhalt von Freiflächen- Ruhrgebiet (Regierungsbezirk Düsseldorf)-> 1920: Gründung Siedlungsverband Ruhrkohlenbezirk (SVR)-> 1927: Aufstellung eines Grünflächenplans- Mitteldeutscher Industriebezirk um Merseburg-> 1925: Gründung Siedlungsverband-> 1926/1927: Generalsiedlungsplan
- Raumplanung zur NS-Zeit - Raumordnung erlebte Aufschwung unter NS-Herrschaft-> u.a. Einrichtung der Reichstelle für Raumordnung 1935- eng mit NS-Ideologie verknüpft-> beeinhaltet totalitäre Gesamtplanung (inkl. Ostgebiete)-> Ziel: (Neu-)Ordnung des Raumes=> Folgen für Raumplanung im Nachkriegsdeutschland (Kontinuitäten von Personen / Organisationen)
- Raumplanung in der BRD - großer Planungsbedarf-> aber: Planungsfeindlichkeit-> "Anlaufschwierigkeiten"Meilensteine:- Gutachtens des Sachverständigenausschusses für Raumordnung (SARO-Gutachten) 1961- Einführung des Bundesraumordnunggesetzes (BROG) 1965- Einrichtung der Ministerkonferenz für Raumordnung (MKRO) 1967- Aufstellung des Bundesraumordnungsplans (BROP) 1974-> Abbau von "zweiseitigem Disparitätengefälle" (d.h. ländliche Räume sind schlechter, weil geringere Wirtschaftsleistung, andere Indikatoren, wie Lebensqulität nicht berücksichtigt)
- Raumordnung in der DDR - Territorialplanung-> Sammelbegriff für Raumplanung in der DDR
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