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Emotionale und motivationale Regulation menschlichen Verhaltens (Subject) / 1 Sozialer Schmerz (Lesson)

U. Rudolph

This lesson was created by Mati1995.

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  • Von wem ist der Text über Sozialen Schmerz+ Kernaussage -MacDonald & Leary -Beschreibung von soziale Ausgrenzung, Ablehung oder Verlust als Schmerz ist mehr als eine Metapher  --> Evidenz dafür das sozialer und physischer Schmerz gleichen Mechanismen unterliegen
  • Was sind die Grundüberlegungen hinter der Studie zu sozialen Schmerz? Sozialer Schmerz = funktionales und positives.   A.   Zugehörigkeit zu sozialen Gruppen ist überlebenswichtig! B.   biologische Funktionen, regulieren Zugehörigkeit C.   Schmerz – > regulieren Funktion 
  • Was postuliert Jaak Panksepp? -„Schaltkreise“ im Gehirn für Trennungs-Schmerz signalisieren basierend auf Endorphin-basierten Schmerz-Netzwerk Endorphin-basierten Schmerz-Netzwerk --> Signalisiert alle Arten von Schmerz --> sozialer Schmerz ähnliche wie körperlicher Schmerz 
  • Funktion von sozialem Schmerz Effektive Regulation von Annährung (an Bindung) und Vermeidung (von Ausschluss) Gruppenzugehörigkeit ist überlebenswichtig --> Reaktion / Gegenmaßnahme auf sozialen Ausschluss --> Belohnung für Starke Bindung
  • Evidenz für die Existenz von sozialen Schmerz? Blickkontakt + andere non-verbale Zeichen der Zurückweisung Gespräch werden mit GROßER Leichtigkeit erkannt und verarbeitet!
  • Drei Funktionen von sozialem Schmerz + Wie ermittel Wie? - Analyse von Erinnerungen an soziale Ausgrenzung Drei Funktionen: 1. Geduld und Nachgiebigkeit  (Entschuldigen, Nachgeben) 2. Unverletzlichkeit, Selbstbehauptung (Rückzug/ Nicht auf Konfrontation eingehen) 3. Aktivität, Gegenangriff
  • Sozialer Schmerz + Konditionierung operant: Schmerzzunahme = Bestrafung Typ 1 Schmerzabnahme = negative Verstärkung klassisch: Stimuli die sozialen Schmerz ankündigen vermeiden
  • Hypothese + Evidenzen (7) Sozialer Schmerz mehr als nur Metapher 1.    Sprachliche Analysen 2.    Extraversion 3.    Soziale Unterstützung 4.    Angst und Furcht 5.    Aggression 6.    Depression 7.    Neuronale Mechanismen
  • Schwäche der Evidenz Keine Experimentelle Untersuchung, nur kompatible Datenmuster
  • Inwiefern bargen sprachliche Analysen Evidenz für die Hypothese? Darstellung von Schmerz und Schmerzgefühlen in verschiedenen Sprachen --> hohe Schnittmenge für körperlichen und sozialen Schmerz. Fazit: In allen untersuchten Sprachen, scheint es so als wäre körperlicher und sozialer Schmerz der gleiche Schmerz.
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  • Inwiefern barg Extraversion Evidenz für die Hypothese? > haben weniger Furcht vor Zurückweisung > haben höhere Schmerzschwellen für physischen Schmerz (Eiswasser-Test) à weiteres Indiz > neigen in höherem Maße dazu, physische Schmerzen offen anzusprechen à Kein zurückziehen, sondern direktes Ansprechen Fazit: Introvertierte Personen scheuen sich mehr, Schmerzen einzugestehen, während sie diesen aber in höherem Maße empfinden.
  • Eiswasser-Test ? Brown, Sheffield, Leary & Robinson (2003) Hand in Eiswasser halten -> Messen der Zeit bis Reaktion auf Kälte (zu kalt) UVs: aktiver Support vs passiver Support vs Ablenkung ohne Support vs kein Support AVs: Berichteter Schmerz bzw Zeit  Ergebnis: Schmerzempfinden: Aktiver Support weniger Schmerz als Passiver als kein Support
  • Inwiefern barg die Untersuchung von sozialer Unterstützung Evidenz für die Hypothese? -->  Soz. Unterstützung reduziert jede Art von physischem Schmerz, insbesondere bei langfristigem Coping.   Fazit: Langfristiger und deutlich negativer Zsh. zwischen physischem Schmerz und sozialer Zuwendung.
  • Inwiefern barg die Untersuchung von Angst und Furcht Evidenz für die Hypothese? > Chronische Schmerzpatienten leiden häufiger an Angst -und Panikstörungen >hohe Ängstlichkeit und Neurotizismus -> niedrige Schmerzschwellen für phys. Schmerz Fazit: Sowohl sozialer Ausschluss und physischer Schmerz stehen im Zusammenhang mit der Aktivierung von emotionalen Zuständen in Bezug zu Ängstlichkeit und Furcht. 
  • Inwiefern barg die Untersuchung von Aggression Evidenz für die Hypothese? Physischer Schmerz (insbesondere bei unmittelbarer wahrgenommener Bedrohung) führt oftmals zu aggressiven Verhaltenstendenzen. --> Analoge Befunde bei sozialem Ausschluss, jedoch oft nicht allein auf Verursacher sozialen Ausschlusses beschränkt (unspezifisch, Übersprungshandlungen)!
  • Inwiefern barg die Untersuchung von Depression Evidenz für die Hypothese? physischer & sozialer Schmerz = höheren Werten bei Traurigkeit und Depression > Insbesondere bei Trennung von Partner (Erfahrung der Zurückweisung) > Depressive Personen haben niedrigere Schwelle für physischen Schmerz
  • Inwiefern barg die Untersuchung von neuronalen Mechanismen (Anteriorer Cortex) Evidenz für die Hypothese? EEG: -Verarbeitung von Schmerzsignalen (vor allem von Schmerzgefühlen) -> bei sozialer Ausgrenzung aktiviert. PET: - Anteriore Cortex aktiv, wenn Schmerzreiz besonders aversiv bewertet wird (hypnotische Suggestion): andere Regionen variieren bei objektiver Intensität. Anteriore Cortex aktiviert sowohl bei explizitem wie bei implizitem sozialem Ausschluss.
  • Cyberball Paradigma? Eisenberger et al. 2003 Virtuelles Ballspielen im fMRI UV: implizite vs explizite Ausgrenzung vs Inklusion AV: Aktivität im Anterior Cortex
  • Wofür ist das Peri-aquaeducutale Grau (PAG) zuständig? Zuständig dafür Schmerzreize zu verarbeiten (alte Struktur!) > Input Schmerzrezeptoren des Körpers > Es kann Schmerzwahrnehmung lindern oder blockieren (auf Rückenmarksniveau, durch Opiate)
  • Evidenz neuronaler Mechanismen? Schädigung PAG (Lonstein et al. 1998)-> Gestörtes Still- und Bindungsverhalten Stimulation PAG (Panksepp et al 1998) -> Stimulation PAG löst Trennungsschmerzsignale aus (Trennungsrufe)
  • Rolle von Oxitocin (Neuronale Evidenz) + welches Hirnareal + beispiel PAG -> steuert Neurotransmitter & Hormone (Oxitocin ist beides) Oxitocin  -hauptsächlich Hormon -eigenen Rezeptoren im Gehirn --> auch Neurotransmitter- Wird bei jedem angenehmen Hautkontakt ausgeschüttet (Massieren, Wärme, Saugen des Säuglings beim Stillen etc.) -wirkt schmerzlindern & Beruhigend -Reguliert auch Sozialverhalten -Einfluss auf Bindungs und Stillverhalten -wird über Muttermilch an Kind übertragen -wichtig für synchronisation von Mutter & Kind -Soziales Verhalten bei Tieren kovariiert mit Oxytocin Niveau Wärmeplatte längere Toleranz mit vorherigem Stillen (aber erst nach 5 min da Hormon über Milch) Fuchs Stillen vor Jagd -> werden satt, schläfrig ruhig (oxi)
  • Welche Implikationen ergeben sich aus den Ergebnissen für die Behandlung von Schmerzpatienten? > Trennung zwischen physischen und sozialen Schmerz ist irreführend > Behandlung sozialen Schmerzes sollte nicht ignoriert werden, sondern ist geeignet physischen Schmerz zu reduzieren > Mag Ursache dafür ein warum Selbsthilfegruppen so erfolgreich sind
  • Wo ist weitere Forschung in Bezug zu sozialen Schmerz notwendig? > Widersprüchliche Daten auf analgetische Wirkung bei Inklusion wie auch Exklusion > Mehr zu biopsychologische Mechanismen > Frage: Warum gibt es immer Außenseiter und Ausgestoßene? Was passiert mit diesen Personen?
  • was ist coping Bewältigungsstrategie =Art des Umgangs mit einem als bedeutsam und schwierig empfundenen Lebensereignis 
  • Hot-Plate-Test Ratte auf Platte die Heißer wird Mit Oxi oder ohne AV: Zeit bis Ratte von Platte  Ergebnis: mit Oxi länger als ohne