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Grundlagen der Schulpädagogik (Subject) / Bildungswesen aus qualitätsorientierter Perspektive-Fokus (Einzel-)schule (Lesson)

Steuerung von (Einzel-) schule

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  • Organisation der Schulaufsicht: obere Ebene, nachgeordnete Ebenen (keine,eine,zwei) -obere: Ministerium->Vorgaben für zentrale Bereiche des Schulwesens, Rechts- und Verwaltungsvorschriften,die häufig durch Gesetzgebung erlassen werden müssen keine nachgeordnete Ebene: Hamburg,Bremen eine   "                     "       : RLP trägt für knapp 1600 Schulen die Verantwortung und betreut                                              mehr als 41.000 Lehrkräfte zwei  "                      "       :bsp.weise NRW oberste Schulaufsichtsbehörde (Ministerium), obere Schulaufsichtsbehörde (5 Bezirksregelungen) , untere (54 Schulämter)
  • Welche Aufsichten üben die Schulbehörden aus? Dienst-, Fach- und Rechtsaufsicht
  • Was sind die fachlichen Aufgaben der Schulaufsicht? -Qualitätssicherung -Qualitätskontrolle -Personalführung -Personalentwicklung -Personaleinsatz sowie die Sicherung der Zusammenarbeit mitSchulträgern
  • Wer übernimmt unmittelbare Aufsicht über die Schulen aller Schulformen? Die Landesschulbehörde mit Sitz in Lüneburg und denAbteilungen Braunschweig, Hannover, Lüneburg und Osnabrück
  • Beschreibe die verschiedenen Ebenen der Schulsysteme am Beispiel EMA-Gymnasium? Einzelschule->EMA-Gymnasium->pädagog. Arbeit gemäß Vorgaben der Schulaufsicht, trotzdem pädagogische gestaltungsfreiheits Schulträger->Stadt Osnabrück->Schulentwicklungsplanung, äußere Schulanglegenheiten Land/Schulaufsicht->Kommunale Schulabteilung (Schulaufsicht HS,GS,FS), Bezirksregierung (Schulaufsicht GY,RS und IGS) ,Kultusministerium(Lehrpläne, Lerstandserhebungen etc.) Bund-> BMBF(nur außerschulische Bg.) ->KMK (Abstimmung der Länder) ->IQB Bildungsstandards
  • Schulvorstand -entscheidet über den vom Schulleiter aufgestellten Plan zur Verwndung von Haushaltsmitteln, Schulpartnerschaften etc. -Mitgliederanzahl: 8-16 -etwa zur Hälfte aus Vertretern der Lehrkräfte (Schulleiter plus gewählte Lehrer) und andere Hälfte Vertreter der Erziehungsberechtigten und SuS -Vorsitz: Schulleitung
  • Schulleitung -trägt Verantwortung für Schule und Durchführung der Erziehungs- und Bildungsarbeit -Dienstl. vorgesetzter der Lehrer ohne Disziplinarrecht( obliegt Schulaufsicht), ist weisungsberechtigt
  • Lehrerrat -Beratung Schulleitung -Vermittlung in dienstl. Angelegenheiten von Lehrpersonen gegenüber Schülern -Mitglieder 3-5 hauptamtliche Lehrpersonen, die in Lehrerkonferenz gewählt wurden
  • Gesamtkonferenz -Entscheidung über Schulprogramm und Schulordnung -Grundsätze Leistungsbewertung sowie deren Koordinierung -Zusammenwirken in pädagogischen Angelegenheiten von Schulleiter, Lehrern,Referendare, Anwärter, pädagogische Mitarbeiter,Erziehungsberechtigte,SuS
  • Lehrerkonferenz -Beratung fachliche und pädagogische Bildungs- und Erziehungsarbeit -Entscheidungsträger Stundenpläne, Vertretung von Lehrpersonen -Entscheidungen in Hinblick auf Ordnungsmaßnahmen von Schülern -Mitglieder Lehrer, Pädagogische Mitarbeiter, geleitet von Schulleiter
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  • Klassenkonferenz -entscheidet über Bildungs- und Erziehungsarbeit in der Klasse -Beratung über Leistungsstand der Schüler und Versetzungsordnung Entscheidungen -Mitglieder: Klassenlehrer, Lehrer der Klasse, Eltern- und Schülervertreter
  • Fachkonferenz entscheiden über fachmethodische und -didaktische Arbeit, Leistungsbewertung -Anregung Lehrmittel und Einführung -Alle Fachlehrkräfte
  • Schulpflegschaft Interessenvertretung aller Erziehungsberechtigten (alle Vorsitzende der Klassenpflegschaft) -inhaltliche Beratung für Schulkonferenzthemen -Entsendet Vertreter in Fachkonferenzen
  • Klassenpflegschaft Koop. Gremium zur Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule -Entscheidungen über Art und Umfang von: Hausaufgaben, Leistungen,Einrichtung von AGs oder Durchführung von Schulveranstaltungen -Eltern, Lehrer, Klassenlehrer
  • Schülerrat Interessenvertretung Schülerschaft -Mitwirkung in Fachkonferenz -Alle Klassen- und Jahrgangsstufensprecher -Vorsitz:Schülersprecher
  • Ausgangslage Schulorganisation -staatlich-organisierte, bürokratische Regulierung-Qualitätssicherung durch staatliche Regulierung von Inputgrößen-„hochgradige Verrechtlichung aller Vorgänge“ (Fend 2008, S. 102)-Makrosteuerung (top down): kein Einbezug der Schulebene
  • Prozess der Modernisierung seit den 1990er Jahren -Wandel zu einer Mikrosteuerung: Stärkung der Einzelschule-Verlagerung von Entscheidungsbefugnissen auf die Ebene derEinzelschule-Steuerung auf Distanz
  • Merkmale einer guten Schule 1. professionellesSchulleitungshandeln2. Zusammengehörigkeitsgefühlund gemeinsame Zielvorstellungenim Kollegiumbzw. in der Schule3. förderliche Lernumgebung4. Betonung von Erziehung undUnterricht sowie von Lehr- undLernprozessen 5. zielorientierter Unterricht6. hohe Erwartungen an die SuS7. positive Verstärkung8. Überprüfen der Lernfortschritte9. Rechte und Verantwortlichkeitender SuS10. Partnerschaftliches Verhältniszwischen Schule und Elternhaus11. Schule als lernende Organisation
  • normative Ausrichtung Qualität von Schule ist bestimmbar -Was ist eine gute Schule? Was soll eine gute Schule sein?
  • empirische Ausrichtung von Schulqualität Qualität ist beobachtbarbzw. messbar Welche Merkmale sind bei einer guten Schule beobachtbar?
  • operative Ausrichtung von Schulqualität Qualität ist veränderbar Welche Maßnahmen können eingesetzt werden, um zu einer guten Schule zu gelangen?
  • Welche Qualitätsbereiche umfasst Modell zur Schulqualität von Niedersachsen? - Ergebnisse und Wirkungen- Lehren und Lernen- Leitung und Organisation- Ziele und Strategien derSchulentwicklung- Bildungsangebote undAnforderungen- Kooperation und Beteiligung
  • Wodurch lässt sich Schulqualität sichtbar machen? Evaluation
  • Was ist Evaluation? Eine Bestandsaufnahme, Analyse und Bewertung schulischer Arbeit -Evaluation soll einen konkreten Nutzen haben und zu Konsequenzen führen
  • Selbstevaluation eigenes Verhalten systematisch beobachten, analysieren und bewerten, um es zu verbessern oder zu stabilisieren
  • interne Evaluation beobachten, analysieren und bewerten von Mitgliedern einer Schule Arbeitsprozesse und Ergebnisse zur Sicherung oder Weiterentwicklung der Qualität der eigenen Schule
  • externe Evaluation Dabei beobachten, analysieren und bewerten Schulexterne die Arbeit und Arbeitsergebnisse der Schule.
  • formative Evaluation zielt auf eineentwicklungsbegleitende Optimierung beginnender oderlaufender Angebote einer Schule (z.B. Unterricht,schulinterne Entwicklungsvorhaben o.ä.). Die Ergebnisseder Evaluation fließen direkt in die Optimierung desjeweiligen Angebots zurück
  • summative Evaluation beurteilt den Erfolg oder dieWirksamkeit eines Angebots oder einer Maßnahme(=produktbezogen). Die Ergebnisse können zeigen, ob dasAngebot oder die Maßnahme tatsächlich so erfolgreich ist, wieman es erwartet hat, und Entscheidungshilfe sein, diese/-sfortzuführen, einzustellen, einzuschränken oder auszuweiten
  • Wirkungen von Schulinspektionen -die Akzeptanz der Schulinspektionsverfahren fällt insgesamt positiv aushäufig: Passung von Inspektionsergebnissen und dem Selbstbild der Schule- aber: auf die Ergebnisse einer Schulinspektion bezogene Schul- undUnterrichtsentwicklung findet offensichtlich in der Praxis nicht statt- stattdessen häufig Maßnahmen vor und nicht nach der Inspektion(überzogene positive Selbstdarstellung der Schule)- problematisch ist die kaum wahrgenommene externe Unterstützung durch dieSchulbehörden im Nachgang von Schulinspektionen
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  • Evidenz systematisch und empirisch-objektivierbar gewonnenes Wissen -Lehrkräfte sind heute zunehmend mit der Anforderung konfrontiert,empirische Befunde (z.B. Rückmeldungen aus Vergleichsarbeiten) kritischlesen und interpretieren zu können, um informierte Entscheidungen zutreffen und diese für ihre Unterrichtspraxis nutzbar zu machen.-> kompetenter Umgang mitEvidenz
  • externe Evidenzquelle Evidenz im engeren Sinne -(eher) an hohen wissenschaftlichen Standards orientiert, Impuls von außen Bsp.: Berichterstattung zu Schulleistungsstudien
  • vermittelte Evidenzen greifen vorhandene Informationen auf und stellen diese aufbereitet zur Verfügung -schulfachbezogene Zeitschriften, Bildungsteil von Zeitungen
  • interne Evidenzquelle Evidenz im weiteren Sinne, in geringem Maße formalisiert, eher große Prozessorientierung -werden innerhalb der Schule generiert Bsp.: Schülerfeedback zum Unterricht