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Kowi (Subject) / mündliche (Lesson)
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- Meinungsführerkonzept Peoples Choice Studie über Einflüsse auf das WahlverhaltenSelektivität und Verstärkung der ursprünglichen DispositionMeinungsführerkonzept (two step flow of communication) Wahl der Gesprächspartner zum Sammeln von Informationen ist durch soziostrukturelle Merkmale beeinflusst. Durch Exklusion potentieller Partner werden die eingehenden Informationen gefiltert • Miteinbeziehung der interpersonellen Kommunikation in den massenkommunikativenWirkungsprozess• Massenmedien erreichen Opinion-Leader (selbstbewusst, Überreder, kommunikativ,massenmedial interessiert) und über diese erst im zweiten Schritt weniger interessierteRezipienten• Kritik: Übermittlung/Verbreitung und Beeinflussungen werden nicht getrenntbetrachtet, höchstens in weniger industrialisierten Ländern möglich, man sollte es mit„opinion sharing“ ersetzen
- Wissenskluft AngebotskluftNutzungskluftRezeptionskluftMenschen in höherem SÖS bzw mit höherer Bildung werden sich immer besser informieren. D.h. auch wenn Informationszugänge ausgebaut werden, werden Klüfte nicht kleinerMesstechnische Deckeneffekte
- Agenda Setting Thematisierungs- und Strukturierungsfunktion der Medien Chapel Hill Studie während Wahlkampf: Inhaltsanalyse der hauptsächlich behandelten Themen in den Nachrichten; stimmte überein mit den Themen, über die die Bevölkerung nachdenkt bei der Wahl • Massenmedien beeinflussen nicht was wir denken, sondern viel mehr worüber wirnachdenken. o Aufmerksamkeit, Wissen und Problembewusst für Themen o Awarness-ModelMenschen werden durch die Medien erst auf Themen aufmerksamo Salience-ModellDurch die Gewichtung von Themen in den Medien, denken Menschen dieThemen hätten unterschiedliche Gewichtungeno PrioritätenmodellDie Rangfolge von Themen wird in der Publikumsagenda adaptiert
- Priming Rezipienten beurteilen polit. Akteure va nach den Kriterien, für die sie öffentlich kritisiert werden
- Kultivierungshypothese Vielseher nehmen Welt eher so war, wie sie im Fernsehen gezeigt wird; gewalttätiger, krimineller,…VS haben mehr AngstgefühleVielseher unter Kindern sind gewaltbereiter
- Informational, Entertaining, Renumerative und Relational Content Informational Content Inhalt, der Informationen liefert (bsp. Tutorials)Wichtigste Motivation, das Internet zu nutzenWeniger Werbung; Informationen direkt von Markenseiten zu erhalten ist ein wichtiger Motivator für SM Entertaining Content Escapism, hedonistic pleasure, enjoyment, emotional releaseWerbung, bzw. Profil, das diese Gratifikationen enthält, wird Nutzer anlocken Renumerative Content Inhalt, der für Konsumenten eine Vergütung enthältWissen oder exklusive Inhalte sind wahnsinnig anreizend für Konsumenten, einer Seite zu folgen Relational Content Social interaction, Zugehörigkeitsgefühl, emotionale Unterstützung, Kontakt haltenInternet ist komfortabel, um seine Gefühle zu bereden
- SMEBs Co-Creation LernenTeilenBeratenSozialisierenCo-gestalten Positive Contribution LikenTeilenRetweeten Consumption Kein Impact auf andere NutzerAnsehen von WerbungBeschäftigung mit dem Thema / der Seite Dormancy Der Inhalt wird dem Konsumenten geliefert, aber er zeigt keine Reaktion darauf. Detachment DislikenEntfolgen Negative Contribution Schlecht über Marke redenSchlechte Bewertungen abgeben Co-destruction Negative Blogeinträge über Marke führenÖffentliche Beschwerde über Marke einreichen/schreibenEinladung an andere Nutzer, sich einer Gruppe (bspweise "I hate Apple") anzuschließen
- Dolan; Conduit; Fahy; Goodman Informative Inhalte bekommen weniger engagement als persuasiver ContentInnerhalb einer Markenseite unterscheiden sich die Likes nicht, gemessen an den Informationen, die der Post enthält.-> Fans werden diese Posts trotzdem teilen und liken, neue Fans werden allerdings langsamer gefundenH1: Informational Content generiert passives, positives SMEB Entertaining Content animiert smalltalk, generiert wesentlich mehr Likes und Kommentare Es gibt hierzu allerdings auch widersprüchliche FindungenH2: EC generiert aktives, positives SMEB Renumerative Content fördert vermutlich eher das Konsumverhalten, als SMEBH3: passives, positives SMEB Relational Content fördert soziale Interaktion, und somit Kommentare, smalltalk und vergleichbaren AustauschH4: aktives, positives SMEB "Users create social media content through their contributions, comments and likes. Subsequently, their input facilitates the engagement and interaction of other members. Therefore, companies want to encourage their followers to not just passively consume content, but actively exhibit SMEBs in such a way that they comment and create new content" Co-Creation LernenTeilenBeratenSozialisierenCo-gestalten Positive Contribution LikenTeilenRetweeten Consumption Kein Impact auf andere NutzerAnsehen von WerbungBeschäftigung mit dem Thema / der Seite Dormancy Der Inhalt wird dem Konsumenten geliefert, aber er zeigt keine Reaktion darauf. Detachment DislikenEntfolgen Negative Contribution Schlecht über Marke redenSchlechte Bewertungen abgeben Co-destruction Negative Blogeinträge über Marke führenÖffentliche Beschwerde über Marke einreichen/schreibenEinladung an andere Nutzer, sich einer Gruppe (bspweise "I hate Apple") anzuschließen
- dynamisch-transaktionaler Ansatz o Kommunikator wählt und gestaltet in Hinblick auf sein PublikumInformationen aus (aktiv) jedoch ist er auch von seiner Umwelt dadurchbeeinflusst, wie bspw. Durch Image seiner Plattform (passiv). o Rezipient kann nur zwischen den gebotenen Angeboten auswählen bzw. istbeschränkt durch seine Gewohnheiten (passiv) jedoch selektiert erMedieninhalte selbstständig bzw. schreibt ihnen unterschiedlicheBedeutungen/Interpretationen zu (aktiv).
- pseudoereignis • Inszenierte Realität; externen Akteure (PR-Fachleuten, Politiker) machen sich das selektiveVorgehen der Journalisten zu Nutzen und inszenieren Ereignisse so, dass diese in dieBerichterstattung aufgenommen werden. Diese Ereignisse finden nur wegen derBerichterstattung statt und würden eigentlich ohne sie nicht ins Leben gerufen werden.o Bsp: Pressekonferenzen, Demonstrationen• Mediatisierte Ereignisse; Ereignisse die auch ohne Berichterstattung stattfinden würden,allerdings extra für die Medien ins „rechte Licht“ gerückt werdeno Bsp. Parteitage, Olympiaden
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- schweigespirale • Basiert auf der Angst des Menschen sozial isoliert zu werden• Mensch hat zwei Existenzen, die innere (ehrliches Denken für sich) und die äußere (wie mussich mich verhalten um angenommen zu werden?) • Randbedingungen unter denen Schweigespirale stattfindet:o Meinungs- oder Einstellungsbereiche die im Wandel sindo Meinungen die moralisch belegt sind; es gibt keine rationale Lösung sondern nur gutoder schlechto Massenmedien müssen eine Position im Konflikt einnehmen
- Die Wirklichkeit als Konstruktion (Konstruktivismus der Massenmedien) • „Wirklichkeit ist in einer von Massenmedien geprägten Gesellschaft also zunehmend das, waswir über Mediengebrauch als Wirklichkeit konstruieren, dann daran glauben und entsprechendhandeln und kommunizieren.“• Informationen sind keine Wahrheiten sondern Versionen der Wahrheit• Kann Journalismus überhaupt objektiv berichten?
- Die Lasswell-Formel • Aufgliederung der Forschungsbereiche der Kommunikationswissenschafto Who (Kommunikatorforschung)o Says what (Inhalts- und Aussagenanalyse)o To whom (Publikums- und Rezipientenforschung)o In which channel (Medien(-system)forschung)o With wich effect? (Wirkungsforschung)
- Das Riley/Riley-Modell • Soziale Verflochtenheit der Kommunikationspartner steht im Mittelpunkto Jeder (Kommunikator und Rezipient) haben eine eigene Primärgruppe denen sieangehören und durch welche sie beeinflusst werden• Massenkommunikation darf nicht gesondert betrachtet werden sondern imGesamtsozialsystemo Vorherrschende Normen, Sitten, gruppenspezifische Wertbindungen, Regeln desTaktes und Anstands und Verwendung der Sprachen nehmen Einfluss auf dieWahrnehmung, Interpretation, Behalten von Botschaften und an sich auf dieKommunikation
- Das Feldschema von Maletzke • Kommunikator, Aussage, Medium und Rezipient wirken aufeinander - Umfeldfaktoren & Persönlichkeitsfaktoren wirken auf Kommunikator und Rezipient - Aussage wirkt Zwang auf K aus - K beeinflusst A mit Gestaltung/Stoffauswahl - Medium übt Zwang auf K und R - R wählt und erlebt M - K und R haben ein Bild voneinander
- Massenkommunikation: „Massenkommunikation ist eine Kommunikation, deren Aussagen öffentlich(nicht begrenzt), indirekt (räumliche und zeitliche Distanz) durch technischeVerbreitungsmittel einseitig (ohne Rückkanal) an ein disperses Publikum(heterogene, unstrukturierte und anonyme Masse von Menschen) vermitteltwerden. (Maletzke) Funktionen:− Manifeste: Meinungsbildung, Information, Meinungsmarkt, 4. Gewalt− Latente: Sozialisation, Integration, Kulturvermittlung
- Wissenschaftliche Fachzeitschriften der Kowi: Publizistik, Medien- und Kommunikationswissenschaft, MediaPerspektiven, EuropeanJournal of Communication, Public Opinion Quarterly
- Wie würden Sie ihrer Oma die Kommunikationswissenschaft erklären? Lasswell-Formel oder andere Systematisierungen
- Kommunikatorforschung erklären – Berufe (Selbstverständnis, Ethik, Sozialisation,...)– Methodik– Befragung, Beobachtung, Experteninterview
- Aussagenforschung erklären – Themen (Häufigkeit, Inhalte,...)– Nachrichtenfaktoren, Nachrichtenwert– Methodik– Inhaltsanalysen
- Publikumsforschung erklären – Nutzung, Zusammensetzung, Reichweite, Marktanteile– Methodik– Befragung, Beobachtung, techn. Messung
- Mediensystemforschung erklären – Organisation, Ökonomik, techn. Struktur, Medienpolitik, Medienrecht
- Medienwirkungsforschung erklären – Wirkung auf Wissen, Einstellungen, Gefühle, Verhalten– Methodik– Experimente, Beobachtung, Befragung
- Landesrundfunkanstalten SWR,HR, BR, RBB, SR, NDR, WDR,Radio Bremen, MDR
- ARD Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichenRundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland
- Privater Rundfunk Prinzipien:- Meinungsvielfalt: Außenpluralität- Akzessorietätsprinzip (Wenn ör Grundversorgung schafft, kannprivat Vielfalt sichern)- Lizenzprinzip (Lizenz von öffentlicher Aufsichtsinstanz)- Verhinderung der Konzentration
- Quan Haase; Young - Jede SM Plattform erfüllt ihren eigenen kommunikativen Zweck und bringt ihre eigenen spezifischen Gratifikationen- Deswegen werden auch die wenigsten Plattformen komplett ersetzt, sondern man benutzt mehrere simultan, für unterschiedliche Bedürfnisse Ablauf: Fragen: 1. Welche Motivationen zum Facebook Beitritt2. Welche Gratifikationen durch Facebook Nutzung3. Welcher Zusammenhang zwischen Nutzung und Gratifikationen4. Wie verhalten sich GO von Facebook im Vergleich zu GO von Instant Messaging Studenten wurden befragt (85 Leute, 21 davon intensive Interviews) Fragen nach FB Nutzung (nie - mehrmals täglich)Fragen nach FB Profil Updates (nie - mehrmals täglich) -> Unterschied zwischen Consumption und Positive Contribution aus Dolan GS für Facebook:Freund hat es empfohlenAlle die ich kenne sind auf FBAndere sollen mich finden könnenKlassenkameraden finden GS sind hauptsächlich sozialer Natur GO für Facebook:ZeitvertreibSoziale Informationen findenEmotionale AkteProbleme teilen GO sind Eskapismus und affektive Gratifikationen Zeitvertreib Etwas intensiver bei Facebook Emotionale Akte (Affection) Intensiver bei IMFashion/Sozialer Trend (up-to-date sein) Intensiver bei IMProbleme besprechen Intensiver bei IMLeute kennenlernen Bei beiden niedrigInformationen über Leute finden Intensiver bei Facebook aktive Nutzung (Profilupdates) sind positiv assoziiert mit emotionaen Akten, und Infos über Leute sammeln passive Nutzung (Nutzungshäufigkeit) ist positiv assoziiert mit sozialen Gratifikationen
- ritualisierte und instrumentelle Fernsehnutzung ritutell: Motive wie Gesellschaft, Gewohnheit, Zeitvertreib, günstige Kosten instrumentell: Lernen, Gesprächsstoff
- Israel Studie KtK Studie eigentlich keine Gratifikationsstudie; Untersuchung von Werten und Einstellungen gegenüber Kultur, Freizeit, Arbeit und Religion Aufteilung von Bedürfnissen in kognitive affektive sozial-interaktive integrativ-habituelle Diese Bedürnisse werden gestärkt, geschwächt, oder erlangt, in Bezug auf eine Referenzgruppe Gegenüberstellung von Medien und funktionalen Alternativen -> Medien erfüllen die gesuchten Gratifiktionen oft nur teilweise; bieten sich nur richtig gut für Eskapismus an Medien bieten sich weiter für Beziehungen an, die eine große Distanz zum Rezipienten haben; also Bedürfnisse im Bezug auf politisches Geschehen werden durch Medien besser erfüllt, als Bedürfnisse im Bezug auf Selbst ähnliche Medien erfüllen ähnliche Bedürfnisse. Ähnlichkeit in 1. technischen Attributen 2. Inhalten 3. sozialem Nutzungskontext deustches Äquivalent zur Israelstudie (1973) ist die KtK- Studie (1978) Medienimages: Gespräch: Ichbezogen, unvermittelt, aktiv, aktuell Zeitung, Fernsehen, Hörfunk: distanziert, aktuell, kurzfristig verwertbar Buch: introvertiert, nicht aktuell, langfristig verwertbar, schwer zugänglich
- verwandte Theorien/Ansätze Involvement - Involvement bestimmt den Verlauf der Rezeption, also auch das Outcome - bei kognitiven Gratifikationen bspweise: elaboration likelihood modell aufmerksamkeit - selektive Aufmerksamkeit, sowie bottom up: was aus dem Gesehenen wird wahrgenommen? kultivierungshypothese - genrespezifische Kultivierung; Inhalte werden gezielt ausgesucht, und demnach wird kultiviert - GO könnten Einfluss auf das vermittelte Bild haben mood management - UaGA nur unbewusst - Bryant & Zillmann Experiment Erweiterung durch Karsten Renckstorf Interpretationshandeln - Handlungen auf Grundlage von situativen Interpretationen, die sich stetig wandeln (symbolischer Interatkionismus). Das vorgehende Medienerlebnis ist also nicht der einzige Einfluss auf die neue Entscheidung Individuelle Deutnugsmuster - Besondere Informationen über den Inhalt des Mediums werden die Rezeption verändern problematisches Problem - Änderungen in einem Konsumritual beeinflussen die Rezeptionssituation, und somit die GO Alternative Ansätze Medienaneignung - Medienhandeln endet nicht mit der Rezeption, sondern wird danach fortgesetzt, durch z.B. Anwendung des erlernten Wissens Cultural Studies - Handlung wird stark von ökonomischen, politischen und kulturellen Faktoren gelenkt, eigener Einfluss ist gering Medienübergreifende Konzepte: Rezeptionsstrategien: - Untersuchung von möglichen Mustern in Auswahl und Art der Rezeption