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Travelmanagement (Subject) / Preispolitik (Lesson)

Preispolitik

This lesson was created by tomheinee.

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  • Welche Möglichkeiten der Preislakulation gibt es?  - kostenorientierte Preiskalkulation  - nachfrageorientierte Preiskalkulation   - konkurrenzorientierte Preiskalkulation
  • Was sind die Kostenbestandteile einer Pauschalreise in der kostenorientierten Preiskalkulation?  - Basisleistungen   - Transport  - Unterkunft  - Verpflegung   - Zusatzleistungen  - Transfers  - Reiseleitung   - Ausflüge  - Kurse  - Sonstige   - Randleistungen   - Versicherungen   - Finanzierungen
  • Was beinhaltet die Kalkulation nach TKR und die nach VKR in der kostenorientierten Preiskalkulation? Kalkulation nach TKR     Kalkulierte Aufwendungen (Einzelkosten) für Vorleistungen  + kalkulierte Eigenleistungen  + Deckungsspanne   = Preis Kalkulation nach VKR      Kalkulierte Aufwendungen (Einzelkosten) für Vorleistungen  + kalkulierte Eigenleistungen  + Vertriebskosten  + Werbekosten  + Kulanz -/ Reklamationsaufwand  + anteilige Gemeinkosten   + kalkulatorischer Unternehmensgewinn   + MwSt  = Preis
  • Was sind die Besonderheiten der kostenorientierten Preiskalkulation? Währungsrisiken  - Devisentermingeschäfte  - Devisenoptionsgeschäfte Auslastungsgrad  - Charterflüge   - Eigenveranstaltete Programme  - Fest angestellte Reiseleiter  - Eigene Beherbergungsbetriebe  Festlung des Reisepreises   - Ziel ist es, gerade zu dem Preis anzubieten, zu dem der Deckungsbeitrag optimal ist   - Vorgehensweise:     - Preiskalkulation auf Basis alternativer Auslastungsprognosen      - Prognose der realistischen Teilnehmerzahlen bei alternativen Preisforderungen      - Ergebnisermittlung: bei welchem Preis wird der höchste Gesamtdeckungsbeitrag erzielt?
  • Was sind die Preisschwellen der nachfrageorientierten Preiskalkulation?  - Preisschwellen deren Überschreiten zu einem Anstieg bzw. Rückgang der Nachfrage führt  - Preisschwellen deren Überschreiten den Kunden zu einem Veranstalterwechsel veranlasst  - Preisschwellen deren Unterschreiten, Kunden anderer Veranstalter zum Wechsel veranlasst  - Preisschwellen deren Unterschreiten Interessenten dazu veranlasst, ihr Anspruchsniveau hinsichtlich der Reisequalität zurückzuschrauben 
  • Wie werden die Preisschwellen ermittelt?  - Analyse der Buchungsdaten aus der Vergangenheit   - Befragung von Konsumenten   - Delphinmethode  - Vergleich der eigenen Preise mit denen der Konkurrenz 
  • Nach was werden Preise bei den Reiseveranstaltern differenziert in der nachfrageorientierten Preiskalkulation?  - Buchungszeitpunkt   - Reisezeitpunkt (Vor-, Zwischen- und Hochsaison)  - Reisetag (Freitag, Sonntag)  - Abreisezeitpunkt (Ferien)
  • Welche 3 Anforderungen sollte ein Preis erfüllen, um für den Nachfrager logisch, konsequent und nachvollziehbar zu sein? (nachfrageorientierte Preiskalkulation)  - Innerhalb eines Angebotes sollen verschiedene Produktvarianten zu verschiedenen Saisonzeiten in gleicher Preisrealtion zueinanderstehen  - Innerhalb eines Angebotes sollen in gleichen Saisonzeiten gleiche Preise gelten  - Aufpreise für identische, saisonunabhängige Zusatzleistungen sollen zu unterschiedlichen Saisonzeiten gleich hoch sein 
  • Was sind die Ziele der konkurrenzorientierten Preiskalkulation? Den Reisepreis so festzulegen, dass der Kunde  - noch nicht zu den Wettbewerbern abwandert  - gerade eben zum Wechsel zum eigenen Unternehmen bewegt werden kann 
  • Wie erfolgt die Preisbildung zumeist in der Praxis?  - In der Praxis erfolgt die Preiskalkulation meistens in einer Kombination aus kosten-, nachfrage- und konkurrenzorientierter Preiskalkulation  - Die anfallenden Kosten sind Ausgangspunkt der Kalkulation und für die Preisberechnung unverzichtbar  - Kenntnisse über die Preisbereitschaft des Nachfragers werden benötigt, um vom Markt akzeptierte Preise ermitteln zu können   - Die Konkurrenten dienen als Orientierungsmaßstab; liegen die Preise der Konkurrenten unter den eigenen, verhindert die Konkurrenzsituation die Durchsetzung höherer Preise 
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  • Was sind die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Preisbildung?  - Reiseveranstalter sind Handelsherrn und zur Preisbindung und Gleichbehandlung aller Vertriebspartner und Vertriebskanäle verpflichtet  - Der im Katalog veröffentlichte Preis ist für die Gültigkeitsdauer des Kataloges bindend und darf nicht erhöht werden (Ausnahmen sind vorhersehbare Preissteigerungen, z.B. Dieselpreise, die unter bestimmten Voraussetzungen angepasst werden dürfen)  - Last Minute Preise sind i.d.R. Restplatzverkäufe, um Nachfrageschwankungen auszugleichen und das Risiko fix eingekaufter Kapazitäten bzw. die drohenden Verluste zu minimieren (lt. Pauschalreiserichtlinie zulässig)  - Restkapazitäten können jedoch früher und flexibler durch das Geschäftsmodell des "Dynamic Packaging" über X Veranstalter vermarktet werden