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Forstbotanik (Subject) / Alles (Lesson)

Alles

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  • Tierbestäubung bei Pflanzen Blütenstand: Trauben, Ähren, Rispen, Köpfchen; Korb; radiärsymmetrisch, meist zwittrig; Fabaceae K5 C5 A10 G1 Rosaceae K5 C5 A∞ G∞, Pollen wird beim Besuch übertragen
 Vorteil: 
 - Pflanze muss weniger Pollen produzieren als bei Windbestäubung; 
 - Insekten sind oft blütenstet (Bienen) -> bessere Bestäubungsleistung; 
 - Bestäubung in alle Richtungen (bei Wind oft nur in eine); 
 - Insekten fliegen gezielt Blüten an – Pollentransport durch Wind ist willkürlich 
 Nachteil: 
 - Pflanze ist abhängig vom Vorhandensein der Bestäuber; 
 - Blütenkäfer mit Beissorganen zerstören oft die Blüte; 
 - Insekten müssen angelockt werden -> höhere Investition für Pflanze durch Ausbildung von bunten Kronenblättern, Duftstoffen, Saftmale & Nektar;
  • Käferbestäubung Käfer sind meist unbeholfene Blumentiere mit beißenden Mundwerkzeugen, die die Blütenorgane vielfach zerstören (Vervielfachung!). Bei manchen Blüten wird der Pollen durch die Vibration der Käfer herausgeholt. Die Blüten sind für Käfer leicht zugänglich und duften stark, oft Schalenblumen z.B.: Seerosengewächse, Liliengewächse, Palmen, Aronstab (Kammerblüten)
  • Art der Bestäubung (folgenden Pflanzen) Betula pendula (Birke): Wind
  • Art der Bestäubung (folgenden Pflanzen) Betula pendula (Birke): WindViola reichenbachiana (Wald-Veilchen): Insekten
 Acer pseudoplatanus (Berg-Ahorn): Insekten Mercurialis perennis (Wald-Bingelkraut): Insekten
 Stellaria media (Sternmiere): Insekten
 Carex sylvatica (Waldsegge): Wind
  • Blüten- & Bestäubergruppen (Tiere) Käfer (Aracae), Wespen (Hedra helix), Fliegen (Clematis), Fledermäuse (Baobab), Bienen (Salvia), Nacht/Tagfalter (WaldGaißbart / FeuerLilie), Kolibris (Senchezia)
  • Diaspore + Ausprägungsformen Botanischer Sammelbegriff für alle verbreitungsfördernden Einheiten wie Samen, Teilfrüchte, Früchte, Fruchtstände, Sporen, Bulbillen, und andere vegetative Brutkörper, die der Ausbreitung von Pflanzen und Pilzen dienen. Moose: Gemmen, Sporen; Farne: Sporen, Bulbillen, (Embryo aus Prothallium) Gymnospermen: Endosperm+Testa, darin Embryonen, Samenschuppen(2 Samen darauf), Flugorgane oder mit fleischigem Gewebeanhang (Achsengewebe Becher Arillus, eiförmig Podocarpaceae, Deckschuppen Beerenzapfen), frei bis Reife Angiospermen: von Fruchtknoten (Endo/Meso/Expcarp) bedeckt bis Reife, und allfällige Anhänge bei Scheinfrüchten
  • Formen der Diasporenausbreitung Anemochorie – Windverbreitung: Körnchenflieger – Orchidee 
 Blasenflieger – Erdbeerklee 
 Haarflieger – Löwenzahn Flügelflieger – Enzian, Ahorn, Linde Windstreuer - Klatschmohn
 Steppenroller – Meerkohl 
 Hydrochorie – Wasserverbreitung: 
 Kapsel öffnet sich bei Regen – Mauspfeffer Schwimmer – Sumpfschwertlilie 
 Regenballisten – Prunelle 
 Autochorie – Selbstausbreitung: 
 Selbststreuer – Rosskastanie 
 Explosionskapsel – Sauerklee, Springkraut Schleuderer – Veilchen 
 Selbstableger – Erdnuss 
 Zoochorie (Tierausbreitung): oft in Coevolution mit den entsprechenden Tiergruppen 
 Endozoochorie: Diasporen werden gefressen und tlw. wieder ausgeschieden (Kirschen), bes. durch Vögel, Ornithochorie (leuchtende Farben!), Säugetiere (Affen, Nagetiere, 
 Fledermäuse; stark duftend!). 
 Myrmekochorie (Ameisenverbreitung): Lockstoffe, meist an bes. Anhängseln (= 
 Elaiosomen) z. Bsp. Viola sp., Primula vulgaris 
 Epizoochorie: Diasporen mit Organen zur Anheftung an Tieren Myxochorie: Schleimabsonderung (Wasservögel) Klebhaare: Drüsenhaare am Kelch (Klebriger Salbei, Waldtiere) Klett-Einrichtungen: Haken an Diasporen (Arctium sp.) 
 Trampelkletten: Hakendornen (Tribulus terrestris) Samen- und Fruchtausbreitung 
 Tierballisten: Sparrige Fruchtstände von vorbeistreifenden Tieren umgebogen, 
 schnellen zurück und schleudern Diasporen heraus. (Kletten: Arctium sp., Cirsium sp.) Anthropochorie (Ausbreitung durch den Menschen): Ackerbau (Speirochorie, Werkzeuge),Baumaschinen, Transportwesen
  • Anemochorie Windverbreitung der Diasporen Körnchenflieger – Orchidee 
 Blasenflieger – Erdbeerklee 
 Haarflieger – Löwenzahn 
 Flügelflieger – Enzian, Ahorn, Linde 
 Steppenroller – Meerkohl
  • Zoochorie Endozoochorie – über Verdauungstrakt; Eibe, Kirsche, Erdbeere Ornithochorie - Kirsche, Vögel Versteckausbreitung - Tannenhäher -> Zirbe, Tanne
 Myrmekochorie – mittels Ameisen (haben Elaisom); Veilchen, Primeln 
 Epizoochorie – mittels Anhaftung 
 o Myxochorie – Schleim
 o Klebhaare; Salbei
 o Klett-Einrichtungen; Kletten (Arctium)
 o Trampelkletten; Erdburzeldorn (Tribulus terrestris) 
 Tierballisten – Ausschleudern der Samen durch vorbeigehendes
  • Ornithochorie Samenverbreitung durch Vögel; bunter (gelb, rot, glänzend schwarz), weichschaliger, fleischiger Mantel um Samen (Arillus bei Eibe); Vogelbeere, Vogelkirsche; Versteckausbreitung -> Eichelhäher (Eicheln, Hasel); Tannenhäher (Tanne, Zirbe);
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  • Typen der Diasporenverbreitung bei den einheimischen Gehölzen Haarflieger -> Weide
 Flügelflieger -> Ahorn Endozoochorie -> Eibe, Pfaffenkappl, Versteckausbreitung -> Zirbe Anthropochorie -> alle forstwirtschaftlich Interessanten (durch Mensch) Ballochorie -> Ginster (Austrocknungsschleuderer) Barochorie -> (Schwerkraft) Eiche, Kastanie rollt Samen noch einige Meter am Boden