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Tourismusarten und -formen (Subject) / Tourismus in Erlebnis- und Konsumwelten (Lesson)
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- Welche zentralen Merkmalen stehen bei den Reisenden im Vordergrund? - Wunsch nach Individualität - Wachsende Preissensibilität - Erwartung von zusätzlichen Angeboten - Stetig wachsende Ansprüche der Gäste - Hohe Flexibilität und Kurzlebigkeit - zunehmende Standardisierung - hohe Angebotsvielfalt in allen touristischen Bereichen - steigende Nutzung von Erlebnis- und Konsumwelten
- Was ist eine Erlebniswelt? Eine Erlebniswelt ist der Gesamteindruck der vermittelten Erlebnisse zu einem Angebot
- Was versteht man unter einem Mixed-Use-Center? Mixed-Used-Center sind komplexe, multifunktionale Einrichtungen, die als neue Orte des touristischen Konsums dienen. Es können folgende Angebote verbunden werden: - Einkaufen - Abendunterhaltung - Sportangebote - Dienstleistungen - Übernachtungen
- Mit was betreiben Mixed-Use-Center professionelles Stimmungsmanagement, um eine emotional aufgeladene Atmosphäre zu erschaffen? - Kulissenarchitektur - Musik - Geräusche und Gerüche - Beleuchtungseffekte und Animationen
- Welche 4 Dimensionen des Erlebens entstehen in Mixed-Used-Centern aus des Besuchers? - exploratives Erleben (erkunden, ausprobieren, neugierig sein) - biotisches Erleben (Aktivierung aller Sinne) - soziale Erlebnisse (gemeinsame Aktivitäten mit der Familie, mit Freunden etc.) - emotionale Erlebnisse (Vergnügen, Entspannung)
- Was für künstliche Erlebniseinrichtungen mit dem Schwerpunkt Erlebnisfaktor gibt es? - Urban Entertainment Center: Shopping-Center, Gastronomiebetriebe, Arena, Freizeitpark, Multiplexkino (z.B. CentroO in Oberhausen) - Freizeitpark: Freizeiteinrichtungen, Gastronomie, Events, Themenotels (z.B. Europapark) - Ferienpark: Beherbergung, Gatronomie, Freizeiteinrichtungen, Ladengalerie, Events (z.B. Centerparks) - Brand Land: Firmenmuseum, Einzelhandel, Kunstgalerie, Events, Beuscherinfo (VW Werk in Wolfsburg) - Themenhotel /-restaurant: Beherbergung, Gastronomie, spezielle Architektur, Therme, Shop (z.B. Hundertwasser-Therme in der Steiermark) - Musical-Center: Theater, Hotel, Restaurants, Shop (z.B. Konzertreihe Stars in Concert im Hotel Estrel Berlin) - Museen: Daueraustellungen, Sonderaustellungen, Events, Gastronomie, Shop (z.B. Lange Nacht der Museen in Berlin) - Zoologische Gärten: thematisch gestaltete Tiergehege, Freizeiteinrichtungen, Gastronomie, Shop, Events (z.B. Zoo Berlin - Eisbär Knut) - Parks und Gartenanlagen: Gartenarchitektur, Freizeiteinrichtungen, Gastronomie, Shops, Events (z.B. Pücklerpark in Bad Muskau)
- Wer sind die Anbieter von Konsum- und Erlebniswelten? - Betreiber: stellt das Erlebnisangebot bereit - Projektentwickler: Verantwortlich für die Errichtung der Immobilie, in denen Betreiber ihre Konsum- und Erlebniswelten anbieten - Investoren: Personen oder Gesellschaften, denen die Immobilie am Ende gehört - Städte und Kommunen: versprechen sich höhere Einnahmen durch Steuern, Arbeitsplätze und eine steigende Attraktivität der Destination
- Was sind die Charakteristika künstlicher Erlebniswelten? - plakative architektonische Gestaltung - äußere Kompaktheit (mit deutlicher Abgrenzung zur Umgebung) - innere Scheindifferenzierung in einzelne Themenbereiche - masterplanartige Struktur zur gezielten Lenkung der Besucher
- Welche Kategorien von Freizeitparks gibt es? Themenparks - vermittlung von Wissen, Kultur und Kunst auf bebauten Arealen Erlebnisparks - diverse Unterhaltungselemente zur Vermittlung von Spaß auf bebauten oder natürlichen Arealen Sportparks - sorgen für Entspannung, sportliche Betätigung auf bebauten Arealen
- Welche Kriterien spielen bei Standortauswahl von Freizeitparks eine Rolle? - niedrige Bodenpreise - große und zusammenhängende Fläche mit Möglichkeit zur Erweiterung - leistungsfähige Verkehrsanbindung - nähe zu Zulieferern - schnelle und ausreichende Verfügbarkeit von (Saison-) Arbeitskräften - Abgabelasten (Steuern usw.)
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- Was sind die negativen Aspekte von Freizeitparks? - verstärkter Verkehr, da ein Großteil der Besucher mit dem eigenen PKW anreist - großer Landverbrauch - verschlechterung des Ortsbildes - bodenversiegelung - abfälle und Emissionen