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Tourismusarten und -formen (Subject) / Tourismus in Erlebnis- und Konsumwelten (Lesson)

5. Kapitel

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  • Welche zentralen Merkmalen stehen bei den Reisenden im Vordergrund?  - Wunsch nach Individualität  - Wachsende Preissensibilität  - Erwartung von zusätzlichen Angeboten  - Stetig wachsende Ansprüche der Gäste  - Hohe Flexibilität und Kurzlebigkeit  - zunehmende Standardisierung  - hohe Angebotsvielfalt in allen touristischen Bereichen  - steigende Nutzung von Erlebnis- und Konsumwelten
  • Was ist eine Erlebniswelt? Eine Erlebniswelt ist der Gesamteindruck der vermittelten Erlebnisse zu einem Angebot
  • Was versteht man unter einem Mixed-Use-Center? Mixed-Used-Center sind komplexe, multifunktionale Einrichtungen, die als neue Orte des touristischen Konsums dienen. Es können folgende Angebote verbunden werden:  - Einkaufen  - Abendunterhaltung  - Sportangebote  - Dienstleistungen  - Übernachtungen
  • Mit was betreiben Mixed-Use-Center professionelles Stimmungsmanagement, um eine emotional aufgeladene Atmosphäre zu erschaffen?  - Kulissenarchitektur  - Musik  - Geräusche und Gerüche  - Beleuchtungseffekte und Animationen
  • Welche 4 Dimensionen des Erlebens entstehen in Mixed-Used-Centern aus des Besuchers?  - exploratives Erleben (erkunden, ausprobieren, neugierig sein)  - biotisches Erleben (Aktivierung aller Sinne)  - soziale Erlebnisse (gemeinsame Aktivitäten mit der Familie, mit Freunden etc.)  - emotionale Erlebnisse (Vergnügen, Entspannung)
  • Was für künstliche Erlebniseinrichtungen mit dem Schwerpunkt Erlebnisfaktor gibt es?  - Urban Entertainment Center: Shopping-Center, Gastronomiebetriebe, Arena, Freizeitpark, Multiplexkino (z.B. CentroO in Oberhausen)  - Freizeitpark: Freizeiteinrichtungen, Gastronomie, Events, Themenotels (z.B. Europapark)  - Ferienpark: Beherbergung, Gatronomie, Freizeiteinrichtungen, Ladengalerie, Events (z.B. Centerparks)  - Brand Land: Firmenmuseum, Einzelhandel, Kunstgalerie, Events, Beuscherinfo (VW Werk in Wolfsburg)  - Themenhotel /-restaurant: Beherbergung, Gastronomie, spezielle Architektur, Therme, Shop (z.B. Hundertwasser-Therme in der Steiermark)  - Musical-Center: Theater, Hotel, Restaurants, Shop (z.B. Konzertreihe Stars in Concert im Hotel Estrel Berlin)  - Museen: Daueraustellungen, Sonderaustellungen, Events, Gastronomie, Shop (z.B. Lange Nacht der Museen in Berlin)  - Zoologische Gärten: thematisch gestaltete Tiergehege, Freizeiteinrichtungen, Gastronomie, Shop, Events (z.B. Zoo Berlin - Eisbär Knut)  - Parks und Gartenanlagen: Gartenarchitektur, Freizeiteinrichtungen, Gastronomie, Shops, Events (z.B. Pücklerpark in Bad Muskau)
  • Wer sind die Anbieter von Konsum- und Erlebniswelten?  - Betreiber: stellt das Erlebnisangebot bereit  - Projektentwickler: Verantwortlich für die Errichtung der Immobilie, in denen Betreiber ihre Konsum- und Erlebniswelten anbieten  - Investoren: Personen oder Gesellschaften, denen die Immobilie am Ende gehört  - Städte und Kommunen: versprechen sich höhere Einnahmen durch Steuern, Arbeitsplätze und eine steigende Attraktivität der Destination
  • Was sind die Charakteristika künstlicher Erlebniswelten?  - plakative architektonische Gestaltung  - äußere Kompaktheit (mit deutlicher Abgrenzung zur Umgebung)  - innere Scheindifferenzierung in einzelne Themenbereiche  - masterplanartige Struktur zur gezielten Lenkung der Besucher  
  • Welche Kategorien von Freizeitparks gibt es? Themenparks  - vermittlung von Wissen, Kultur und Kunst auf bebauten Arealen Erlebnisparks  - diverse Unterhaltungselemente zur Vermittlung von Spaß auf bebauten oder natürlichen Arealen Sportparks  - sorgen für Entspannung, sportliche Betätigung auf bebauten Arealen
  • Welche Kriterien spielen bei Standortauswahl von Freizeitparks eine Rolle?  - niedrige Bodenpreise  - große und zusammenhängende Fläche mit Möglichkeit zur Erweiterung  - leistungsfähige Verkehrsanbindung  - nähe zu Zulieferern  - schnelle und ausreichende Verfügbarkeit von (Saison-) Arbeitskräften  - Abgabelasten (Steuern usw.)
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  • Was sind die negativen Aspekte von Freizeitparks?  - verstärkter Verkehr, da ein Großteil der Besucher mit dem eigenen PKW anreist  - großer Landverbrauch  - verschlechterung des Ortsbildes  - bodenversiegelung  - abfälle und Emissionen