6

Pharmabetriebslehre (Subject) / Einführung (Lesson)

.

This lesson was created by Niiklas1997.

Learn lesson

This lesson is not released for learning.

  • Besonderheiten der Pharmaindustrie 1. Lange Dauer der Innovationszyklen 2. Geringes Rückfallpotenzial (Möglichkeit zur Nachbesserung) 3. Große Produktabhängigkeit (von geringer Anzahl von Produkten) 4. Geringe Markenstärke/-loyalität 5. Große Produkthaftungsrisiken 6. Große Regulierungsdichte 7. Große operative Marge (EBIT/Umsatz)
  • Produktlebenszyklus eines Arzneimittels 1. Lange F&E-Phase, relativ am Anfang Patentierung, hohe Kosten, kein Gewinn (Investition) 2. kurze Zulassungsphase, am Ende Markteintritt, sinkende Kosten 3. längere Alleinvermarktung (da Patent), ca Mitte Eintritt von alternativen Neuentw., zum Ende dieser Phase Ablauf des Patentschutzes und Markteintritt von Generika, steigende Umsätze (Gewinn wird erzielt), kurz vor Ablauf des Patents rückläufige Gewinne 4. Wettbewerbsphase, Gewinne sinken weiter ab
  • Arzneimittel, dass einen jährlichen Umsatz >1 Mrd. Doller erzielt, wird auch wie genannt? Blockbuster
  • Besonderheit von Blockbustern Viele Pharmakonzerne hängen sehr stark von einigen wenigen Arzneimitteln ab
  • Aufgrund von Generika... ...ist die Markenstärke/-loyalität kaum gegeben. Je länger Generika zur Verfügung stehen, desto mehr Marktanteile nehmen diese ein, sodass das ursprünglich patentierte Arzneimittel immer mehr Marktanteile verliert.
  • Einflüsse auf Mengen und Preise von Arzneimitteln Einfluss auf die Menge: - Arzneimittelrichtgrößen- Wirtschaftlichkeitsprüfungen auf Ebene der einzelnen Verordnung Einfluss auf den Preis: - Preisaufschübe- gesetzlich vorgeschriebene Substitution durch Parallelimporte oder durch Generika- Preisabhängige oder Rabatt- bzw. Festbetragsabhängige Zuzahlungen- Festbeträge und kassenindividuelle Rabattverträge- Kollektivrabatte für Generika
Advertisement