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Allgemeine Psychologie & Biopsychologie (Subject) / Das Nervensystem (Lesson)
- Erläutern Sie den Aufbau/Gliederung des Nervensystems und beschreiben Sie die Zusammenhänge. Aufbau/Gliederung: Das Nervensystem lässt sich in zwei Gruppen unterteilen.1. Das zentale Nervensystem (ZNS), es besteht aus dem Gehirn und Rückenmark und bildet somit das Zentrum des Nervensystems.2. Das periphere Nervensystem (PNS), es ist das Bindeglied, welches über die "Nerven" das ZNS mit den Sinnesrezeptoren verbindet. Das PNS besteht aus zwei Teilen, dem somatischen Nervensystem und dem autonomen (vegetativen) Nervensystem.a. Das somatische Nervensystem ist für die willkürliche Bewegungssteuerung zuständig (Skelettmuskulatur, Sinneszellen der Muskeln, Gelenke usw.).b. Das vegetative Nervensystem ist ein sich selbst organisierendes System, es ist für die Inneren Organe und Drüsen zuständig. Hier wird zwischen sympathisch (Erregung, aktivitätssteigernd) und parasympathisch (Beruhigend, aktivitätshemmend) unterschieden. Zusammenhang:Das ZNS steht über afferente und efferente Fasern mit dem PNS in Verbindung.Die afferenten Fasern liefern wahrgenommene Informationen ZUM Gehirn, die Informationen werden im Gehirn verarbeitet und dann von den efferenten Fasern vom Gehirn WEG weitergeleitet um eine Reaktion hervorzurufen.Bsp. Ich bin durstig > Ich sehe ein Glas mit Wasser > afferente Fasern liefern diese Info ZUM Gehirn > Gehirn erkennt: Um das Wasser zu trinken muss ich das Glas anheben und zu meinem Mund führen > efferente Fasern liefern diese Information WEG vom Gehirn und mein Körper führt die Bewegung aus.
- Nennen sie den Aufbau und die Funktion des Rückenmarks > Sensorische Neuronen > Motoneuronen > Interneuronen > Spinalnerven, leiten über den Hinterstrang Informationen ans Gehirn oder über den Vorderstrang Informationen vom Gehirn an die Peripherie.
- Beschreiben Sie den neuronalen Ablauf bei einer Reflexhandlung an der Hand. Wie erfolgt die Informationsverarbeitung und welche Arten von Neuronen sind beteiligt? Die Informationsverarbeitung bei einer Reflexhandlung lässt sich gut an einem Schmerzrückzugreflex beschreiben.Fasst man z.B. auf eine heiße Herdplatte so wird die Information von den Sensoren auf der Haut aufgenommen und über ein sensorisches Neuron an das Rückenmark weitergegeben. Das Interneuron (Reflexbahn des Rückenmarks) sorgt dafür, dass die Information über ein Motoneuron direkt an die Muskeln der Hand weitergegeben wird. Somit entsteht der Reflex, die Hand wird weg gezogen, bevor die Schmerzbotschaft das Gehirn überhaupt erreicht.
- Nennen Sie jeweils 3 Wirkmechanismen des Sympathikus und Parasympathikzs Sympathikus:Regt die Adrenalinproduktion in der Nebenniere an, Fördert Muskeldurchblutung (Steigerung der Reflexbereitschaft und Tonus), Erweiterung der Bronchien (erhöht die Atemfrequenz) Parasympathikus:Reduziert die Stoffwechselrate, Verengt die Pupillen (scharf sehen bei Dunkelheit, Aktivierung der Tränendrüsen), Verstärkt die Magen- Darmbewegung
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