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Mikroökonomik & Neue Institutionenökonomik (Subject) / Multiplechoice (Lesson)
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- Grundlagen Mikroökonomik A) Die Mikroökonomik ist die Teildisziplin der ökonomischen Theorie, die das Verhalten der einzelnen Wirtschaftsaggregate analysiert. B) Die Analyse mikroökonomischer Zusammenhänge beruht auf dem Prinzip des methodischen Kollektivismus. C) Mittels mikroökonomischer Modelle können Ursache-Wirkungs-Beziehungen erklärt werden. A)
- Trade-off A) Die Ursachen für einen Trade-off liegen in der allgemeinen Güterknappheit. B) Die Steigung der Budgetgeraden zeigt den subjektiven Trade-off zweier Güter im Verhältnis des Preises des einen Gutes zum Preis des anderen Gutes. C) Die Grenzrate der Substitution misst den objektiven Trade-off entlang einer Indifferenzkurve. A)
- Nutzentheorie A) Unter Nutzen versteht man die prinzipielle Eigenschaft eines Gutes, die Kosten eines Individuums zu decken. B) Die Präferenzordnung der Haushalte wird in diesem Zusammenhang als nicht rational angenommen. C) Eine Indifferenzkurve bildet die Güterkombination ab, die für den Haushalt mit der gleichen Bedürfnisbefriedigung verbunden sind. C)
- Budget A) Die Budgetgerade repräsentiert die subjektiven Konsummöglichkeiten des Haushaltes. B) Die Steigerung der Budgetgeraden zeigt den relativen Preis zweier Güter im Verhältnis des Preises des einen Gutes zum Preis des anderen Gutes. C) Jeder Punkt auf der Budgetgeraden stellt den subjektiven Trade-off der Konsummöglichkeiten des Haushaltes dar. A)
- Nutzenfunktion A) Je knapper ein Gut wird, umso größere Mengen müssen von einem anderen Gut zum Ausgleich zur Verfügung stehen, wenn sich der Nutzen verändern soll. B) Das Nutzenmaximum des Haushalts ist gegeben an dem Punkt, an dem die Grenzrate der Substitution dem umgekehrten Mengenverhältnis der beiden Konsumgüter entspricht. C) Das erste Gossen´sche Gesetz beschreibt den Zusammenhang, dass mit jeder weiteren Einheit eines Gutes, das ein Individuum konsumiert, der damit verbundene Grenznutzen sinkt. C)
- Nachfrage des Haushaltes A) Aus der Steigerung der Budgetgeraden kann unmittelbar die Nachfragekurve des Haushaltes hergeleitet werden. B) Eine Veränderung des Einkommens führt im Sinn der Theorie der Haushaltnachfrage unmittelbar zu einer Änderung im Konsum. C) Wenn sog. inferiore Güter vorliegen, führt eine Steigerung des Einkommens zu einer direkten Erhöhung der Nachfrage des betreffenden Gutes. B)
- Theorie der Unternehmung (Die Fragen beziehen sich eine Produktionsfunktion vom Typ Cobb-Douglas) A) Eine Produktionsfunktion stellt die Güternachfrage einer Unternehmung dar B) Die Grenzproduktivität ist die Veränderung des Outputs bei der Steigerung des Inputs um eine Einheit C) Die Cobb-Douglas Produktionsfunktion ist durch eine vollkommene Austauschbarkeit der Produktionsfaktoren gekennzeichnet. B)
- Kostenfunktion Hinweis: Der Kostenfunktion liegt eine linear-limitationale (=Leontief- Produktionsfunktion) A) Im Verlauf der Produktion steigen die Kosten linear an B) Das Betriebsoptimum liegt im Minimum der Grenzkosten C) Im Betriebsoptimum schneidet die Grenzkostenkurve die Kurve der durchschnittlichen Kosten (=Stückkosten) in deren Maximum A)
- Marktformen A) Wenn auf einem Markt die Bedingungen vollständiger Konkurrenz vorliegen, dann spricht man von einem Polypol B) Im Oligopol treffen viele Anbieter auf wenige Nachfrager C) Wenn ein sogenanntes Monopson vorliegt, stehen einem Nachfrager wenige Anbieter gegenüber. A)
- Monopol A) Monopole entstehen u.a. auf Grund von Markteintrittsbarrieren B) Ein Monopol steht meist einer vollkommenden Preisunelastischen Preis-Absatz- Funktion gegenüber C) Der Monopolist verlangt einen Preis, der kleiner als seine Durchschnittskosten (=Stückkosten) ist. B)
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- Grundlagen der NIÖ A) Das Eigeninteresse wird von den Wirtschaftssubjekten auch mit List, Lügen und Betrug verfolgt. B) Im Rahmen der NIÖ wird angenommen, dass die Wirtschafssubjekte vollkommen rational handeln. C) Den Aussagen der NIÖ liegt immer ein repräsentatives Verhalten einer Minderzahl von Individuen zugrunde. A)
- Neue Institutionenökonomik – Annahmen A) Ein wesentlicher Unterschied im Vergleich zur Mikroökonomik ist die Tatsache, dass die NIÖ opportunistisches Verhalten von Individuen unterstellt. B) Bei der Auswahl von Alternativen entscheiden sich die Wirtschaftssubjekte für diejenige, die den geringsten „Transaktionsnutzen“ bietet. C) Die Annahme eingeschränkter Rationalität bedingt die Tatsache, dass es keine Informationsasymmetrien gibt. A)
- Prinzipal-Agent-Theorie A) Im Rahmen der Prinzipal-Agent-Theorie werden Problemsituationen untersucht, die auf asymmetrische Informationsverteilungen zurückzuführen sind. B) Im Rahmen einer Agentur-Beziehung ist der Agent stets schlechter informiert als der Prinzipal C) Für einen Agenten besteht ein Anreiz opportunistisch zu handeln, wenn er dadurch seine Reputation gefährden könnte. A)
- Screening-Signaling A) Zum Signaling werden bspw. Die Auskünfte gezählt, die ein Versicherungsnachfrager einem Versicherer gewährt. B) Unter Screening versteht man alle Maßnahmen, bei denen der besser informierte Transaktionspartner versucht, seinen Informationsstand zu erweitern. C) Institutionen wie Monitoring und Reporting entfalten ihre volle Wirkung dann, wenn diese isoliert voneinander eingesetzt werden. A)
- Vertragstheorie A) Verträge sollen so gestalten sein, dass Anreize sich opportunistisch zu verhalten, unterbunden werden B) Verträge können dem Typ nach in klassische Verträge, neoklassische Verträge und rationale Verträge unterteilt werden C) Sogenannte vollständige Verträge entsprechen insbesondere dem Typen neoklassischer Verträge A)
- Unvollständige Verträge A) Erfolgsbeteiligungen wie z.B. Profit-Sharing bilden eine Anreizstruktur, welche ein hohes Einsatzniveaus eines Mitarbeiters belohnen soll. B) Man spricht von Bonding, wenn ein Agent seine Vertragstreue durch eine exklusive Bindung an den Transaktionspartner garantiert. C) Bei einer Selbstverpflichtung (Commitment) zeigt der Prinzipal seine Vertragstreue durch die freiwillige Herausgabe eines Pfandes an den Transaktionspartner. A)
- Governancestrukturen A) Wenn man von bilateraler Governance spricht, ist gemeint, dass bei Vertragsproblemen auf spezialisierte bzw. neutrale Dritte zurückgegriffen wird. B) „Bürokratie“ bedeutet im Rahmen der Governancekostentheorie, dass Anreiz und Kontrolle durch formale Hierarchien erfolgen C) Im Rahmen der vereinheitlichen Governance ist der Markt die effizienteste Struktur, um Opportunismusprobleme zu lösen. B)
- Governancekostentheorie A) Unter dem Begriff „Governance“ sind verschiedene Beherrschungs- und Überwachungssystem gemeint, die eine Transaktion absichern sollen. B) In der NIÖ wird untersucht, welche Arten von Governance für welche Transaktionen in Abhängigkeit des damit verbundenen Gewinnes angemessen sind. C) Unter Quasierente wird die Summe aus dem Nutzen aus der erstbesten Verwendung eines Produktionsfaktors und dem nutzen aus einer alternativen Verwendung verstanden. A)