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Umsatzsteuer Steuerberater (Subject) / Termin1 Gehling (Lesson)
Grundlagen / Organschaft
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- Wie wird es besteuert, wenn etwas aus dem Lager gestohlen wird? - nicht steuerbar, da kein Leistungsaustausch
- Wie wird etwas besteuert, wenn der Unternehmer die Ware wegschmeißt? -gar nicht, nicht steuerbar, kein Leistungsaustausch
- Wie lauten die Kriterien für steuerbar nach § 1 (1) Nr. 1 UStG -Lieferung oder sonstige Leistung -Unternehmer -im Rahmen seines Unternehmens -gegen Entgelt -im Inland
- Was ist laut UStG steuerbar? Was bedeutet steuerbar ? -Leistungen nach § 1 (1) Nr. 1 UStG -einfuhr -innergemeinschaftlicher Erwerb steuerbar: ich muss in Deutschland die Steuer abgeben und zahlen
- Was besagt das Bestimmungslandprinzip? Das die Leistungen da versteuert werde, wo der Gegenstand ankommt bei Ausfuhr bei innergemeinschaftlichen Warenverkehr B2B
- Fall: Holländer kauft im Centro einen Skianzug. Besteuerung? -Ursprungslandprinzip -Holländer zahlt in Deutschland 19 % MWSt
- Fall: Holländischer Unternehmer kauft in Deutschland von einem Unternehmer Bestimmungslanprinzip Besteuerung in Holland, Lieferugn ist für den Deutschen steuerfrei
- Fall: Tchibo (Hamburg) verkauft an holländische Kunden Waren aus dem Katalog und versendet sie zu deren Wohnadressen. Versandhandelsregelung nach § 3c prüfen ab einer bestimmten Grenze (Lieferschwelle) muss sich Tchibo in Holland steuerlich registrieren und dort Steuer abführen
- Fall: ein schweizer Unternehmer verkauft Uhren an deutsche Uhrenhändler (aus Sicht der deutschen zu beurteilen) Einfuhr Bestimmungslandprinzip in Deutschland zu versteuern (steuerbar) Erhebung der Steuer durch den Zoll, d.h. der deutsche Zoll verlangt Einfuhr-Umsatzsteuer
- Muss jede Einfuhr versteuert werden? Nein, manche Sachen können steuerfrei eingeführt werden § 5 USTG Freigrenzen am Zoll (z.b. aus dem Flugzeug)
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- Tatbestandsmerkmale Lieferung gegen Entgelt gleichgestellt Einer Lieferung gegen Entgelt werden gleichgestellt Nr. 1 : die Entnahme eines Gegenstandes durch einen Unternehmer aus seinem Unternehmen für Zwecke, die außerhalb seines Unternehmens liegen Nr. 2 : die unentgeltliche Zuwendung eines Gegenstandes durch einen Unternehmer an sein Personal für dessen privaten Bedarf (sofern keine Aufmerksamkeit) Nr. 3: jede andere unentgeltliche Zuwendung eines Gegenstandes ausn: geringerer Wert, Warenmuster Voraussetzung ist, dass der Gegenstand oder seine Bestandteile zum vollen oder teilweisen Vorsteuerabzug berechtigt haben.
- Paragraph bei Lieferung gegen Entgelt gleichgestellt § 3 (1b) S. 1 Nr. 1 : für sich selbst " Nr.2 : für sein Personal " Nr. 3: Geschenke (außer geringer Wert) § 3 (1b) S. 2 : Vorsteuerabzug
- Ort der Entnahme, Vorschrift § 3 (7) S. 1 UStG
- steuerbar in Inland Grundfall, Vorschrift § 1 (1) Nr. 1 S. 1
- Fall: Unternehmer verwendet seinen PC (Betribesvermögen) für privaten Schriftverkehr Einer sonstigen Leistung gegen Entgelt gleichgestellt ( § 3 (9a) S. 1 Nr. 1 Ort: § 3f : Ort des Unternehmens
- sonstigen Leistungen gegen Entgelt gleichgestellt § 3 (9a) Nr 1 : Verwendung eines betrieblichen Gegenstandes (für ihn selbst o. Pers.) Nr. 2: Erbringung einer Dienstleistung (für ihn selbst oder sein Pers.)
- Vermietung Leistung, Ort der Leistung sonstige Leistung : § 3 (9) S. 1, 2 UstG Ort: § 3a (3) Nr 1 S. 2a) : so. Leistung in Zsh. mit Grundstück
- Ort der sonstigen Leistung im Zsh. mit einem Grundstück § 3a (3) Nr 1 S.2 a) Vermietung b) Verkauf / Erwerb c) Bauleistungen
- Ist der Transport des Gegenstandes zum Kunden eine gesonderte Leistung? nein, unselbständige Nebenleistung zum Verkauf
- Was ist das Entgelt in umsatzsteuerlichen Fällen? die Gegenleistung Frage: was bekommt der Unternehmer dafür?
- Beispiele für ermäßigten Steuersatz -Leistungen von gemeinnützigen Organsationen -Ferienwohnungen -Kunstgegenstände Bereich Kunst Kultur Literatur Bereich Lebensmittel
- Bemessungsgrundlage Standardparagraph § 10 (1) S. 1,2 UstG Bei Lieferungen und sonstigen Leistungen und beim innergemeinschaftlichen Erwerb bemisst sich der Umsatz nach dem Entgelt. Entgelt ist ...
- Bemessungsgrundlage bei § 3 (1b)-Fällen § 10 (4) S.1 Nr. 1 Einkaufspreis zur Zeit der Entnahe bzw. Selbstkosten
- Bemessunggrundlage bei § 3 (9a) Nr. 1 § 10 (4) S1. Nr. 2 Ausgaben soweit vost-Abzug + AHK x 1/5 (Berichtigungszeitraum § 15a, wenn >500€) x Anteil privatnutzung
- Steuerschuldner Regelfall der leistende Unternehmer § 13a (1) Nr 1 UstG
- Was prüft man bei der Vorsteuer? ist sie abzugsfähig § 15 (1) Nr. 1 -Ausschlusstatbestände § 15 (2) Aufhebung der Ausschlusstatbestände § 15 (3) -Vorsteueraufteilung erforderlich ? § 15 (4) UStg Angabe des Vorsteuerbetrages und des VAZ, in der die Steuer abgezogen werden kann
- in welchem VAZ erfolgt die Änderung von § 17 ? in dem VAZ. in dem die Änderung eingetreten ist § 17 (1) S. 7
- Was sind die Tatbestandsmerkmale und die Rechtsfolge beim innergemeinschaftlichen Verbringen? -da der Gegenstand den Rahmen des Unternehmens nicht verlässt, liegt keine Lieferung § 3 (1) UStG vor -die ABC sind Gegenstände des Unternehmens, die nicht nur zur vorübergehenden Verwendung durch X in das übrige Gemeinschaftsgebiet gelangen. § 1a (2) S. 1 USTG rechtsfolge: D tätigt durch das Verbringen an die Betriebsstätte in ... als Lieferer eine fiktive Lieferung gegen Entgelt nach § 3 (1a) UStG, die nach § 1 (1) Nr. 1 S. 1 steuerbar ist.
- Paragraphen: igL ist steuerfrei § 4 Nr. 1 Bst. b) i.v.m. § 6a (1) / § 6a (2) Verbringen und Nachweise § 6a (3) § 17c (2) / (3) Verbringen UStDV (buchm. Nachweise), bei Versendungsfällen § 17a USTDV
- In welchen Fällen bemisst sich die BMG nach § 10 (4) und § 10 (5) ? - innergemeinschaftliches Verbringen -§ 3(1b) -§ 3(9a) § 10 (5): § 10 (4) gilt entprechend : -Unternehmen an Anteilseigener und denen nahestehenden Personen -Unternehmen an Arbeitnehmer und deren Angehörige
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- Was muss der Unternehmer beim Innergemeinschaftlichen Verbringen erledigen? -pro-forma Rechnung - Meldung in der ZM ( §18a)
- Lösungschema innergemeinschaftliches Verbringen -negativ Abgrenzung Lieferung, verlässt Rahmen des UN nicht -TBM § 1a _Rechtsfolge § 3 (1a) Ort : Inland § 3 (6) S. 1 -steuerfrei -BMG nach § 10 (4) Satz 1 Nr. 1 -Aufnahme in ZM und proforma Rechnung
- Wann liegt innergemeinschaftliches Verbringen vor? Wenn ein UN einen Gegenstand ins EU-Ausland in eine Betriebsstätte bringt und dieser dort bleibt
- Lösungsschema Ausfuhr -Lieferung -Ort: Beginn § 3 (6) S. 1 -steuerbar § 1 (1) Nr. 1 S. 1 -steuerfrei -Entgelt : normale Vorschrift -Vorsteuer bei Erwerb
- Ausfuhr ist steuerfrei Vorschrift § 4 Nr. 1 Bst a) i.v.m. § 6 (1) S. 1 Nr. 1 Nachweise § 6 (4) und §§ 8,9,13 USTDV liegen vor
- Vorsteuer kann bei Ausfuhr abgezogen werden - Vorschrift § 15 (1) Satz 1 Nr. 1 abziehbar und nicht vom Abzug ausgeschlossen § 15 (2) S. 1 Nr. 1 i.v.m. § 15 (3) Nr. 1 bst a) nach § 16 (2) abzusetzen
- Drittland Paragraph § 1 (2a) Satz 3
- Wo gibt es umsatzsteuerliche Sondervorschriften für Schiffe? § 8
- Ort der Werkleistung bewegliche Gegenstände § 3a (3) Nr 3 bst c)
- Wann ist eine Kreditgewährung eine eigenständige Leistung ? -besonders berechnetes Entgelt -fehlt der Jahreszins liegt eine unselbständige Nebenleistung zur Hauptleistung vor
- Lösungsschema Vermietung - sonstige Leistung § 3 (9) S. 2 -Ort: § 3a (3) Nr. 1 S. 2 Bst. a) -Teilleistungen § 13 (1) Nr. 1 Bst a) S. 2+3 -steuerfrei § 4 Nr. 12 Satz 1 BSt a) -Option § 9 prüfen -BMG, Steuersatz -liegt § 15a vor?
- Lösungsschema § 3 (1b) · Hat der Gegenstand zum vollen oder teilweisen VoSt-Abzug berechtigt? Unternehmensgegenstand ? Betriebsvermögen · Führt durch die Entnahme einen einer Lieferung gegen Entgelt gleichgestellten Umsatz aus (§ 3 (1b) S. 1 Nr. 1 / 2 und S.2), der in Stadt X (Inland § 1 (2) Satz 1) erfolgt, weil X von dort aus sein Unternehmen betreibt (§ 3f) und damit steuerbar § 1 (1) Nr. 1 S. 1 UStG. · BMG = § 10 (4) Satz 1 Nr. 1 : Einkaufspreis z.Z. des Umsatzes · Entstehung: § 13 (1) Nr. 2 : Ausführen der Leistung
- Wie berechnet man die BMG bei § 3 (9a) bzgl. PKW-Nutzung? (Aufwend., die zum VoSt-Abzug berechtigt haben / einschl. AK) x 1/5 x Anteil Privatnutzung
- Kann es bei Telefonnutzung zu § 3 (9a) kommen? nein, da Dienstleistung sofort dem UN oder privaten Teil zugeordnet wird
- gibt es § 3 (9a) für geleaste / gemietete Gegenstände? nein, eine Nutzungsentnahme setzt voraus, dass der genutzte Gegenstand zum Betrieb gehört