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Merksätze (Subject) / Merksätze (Lesson)

Merksätze

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  • Ein Sänger kann umso schöpferischer sein, je besser er die Teilkomponenten, die sich automatisieren lassen, beherrscht. Ein Sänger kann umso schöpferischer sein, je besser er die Teilkomponenten, die sich automatisieren lassen, beherrscht. 
  • Jede Schallerzeugung = menschliche Stimme, lässt sich durch vier Größen charakterisieren: Frequenz (Tonhöhe), Schalldruck (Lautstärke), Spektrum (Klangfarbe) und Dauer. Jede Schallerzeugung = menschliche Stimme, lässt sich durch vier Größen charakterisieren: Frequenz (Tonhöhe), Schalldruck (Lautstärke), Spektrum (Klangfarbe) und Dauer.
  • "nach Felsenstein (1963, 1965)" Ein Sänger sollte nicht nur singen, weil er mit schönen stimmlichen Mitteln ausgestattet ist und singen gelernt hat, sondern vor allem, weil er in einer dramatischen Situation zum Singen gedrängt wird. Er muss sich emotional in einen solchen Zustand befinden, dass es für ihn keine andere Möglichkeit gibt, als sich singend auszudrücken. Für den Sänger, der ständig einen Teil seiner Aufmerksamkeit auf seine Stimme, auf seine Stimmtechnik richten muss, ergibt sich häufig eine zwiespältige Situation. Sie führt manchmal zur Unfähigkeit, den beabsichtigten Ausdruck mit der Gesangstechnik zu identifizieren. Ein Sänger sollte nicht nur singen, weil er mit schönen stimmlichen Mitteln ausgestattet ist und singen gelernt hat, sondern vor allem, weil er in einer dramatischen Situation zum Singen gedrängt wird.  Er muss sich emotional in solchen Zustand befinden, dass es für ihn keine andere Möglichkeit gibt, als sich singend auszudrücken.  Für den Sänger, der ständig einen Teil seiner Aufmerksamkeit auf seine Stimme, auf seine Stimmtechnik richten muss, ergibt sich häufig eine zwiespältige Situation.  Sie führt manchmal zur Unfähigkeit, den beabsichtigten Ausdruck mit der Gesangstechnik zu identifizieren. 
  • positive Persönlichkeitsmerkmale: Klare und reale Zielvorstellungen Willensstärke Ausgeglichenheit und Empfindsamkeit stimmliche oder körperliche Mängel bis zu einem gewissen Grade ausgleichen zu können positive Persönlichkeitsmerkmale: klare und reale Zielvorstellungen Willensstärke Ausgeglichenheit und Empfindsamkeit stimmliche oder körperliche Mängel bis zu einem gewissen Grad ausgleichen zu können
  • Ungünstige Persönlichkeitsmerkmale hemmen die sängerische Entwicklung trotz guter und sehr guter stimmlicher Voraussetzungen oder machen sie unmöglich. z.B. unreale Zielvorstellungen schwach entwickelter Wille Unausgeglichenheit übertriebene Empfindsamkeit unnatürliches Verhalten Ungünstige Persönlichkeitsmerkmale hemmen die sängerische Entwicklung trotz guter und sehr guter stimmlicher Voraussetzungen oder machen sie unmöglich, z.B. unreale Zielvorstellungen schwach entwickelter Wille Unausgeglichenheit übertriebene Empfindsamkeit unnatürliches Verhalten
  • Psychologische Aspekte beim Singen: a) erste Phase (Irvadiation) = Vereinigung zu Bewegungsserien und einheitlichen Handlungen b) zweite Phase (Hemmungen) c) dritte Phase (Stabilisierung) Psychologische Aspekte beim Singen: a) erste Phase (Irvadiation) = Vereinigung zu Bewegungsserien und einheitlichen Handlungen b) zweite Phase (Hemmungen) c) dritte Phase (Stabilisierung)
  • Zentrale Motivation des Sängers gegenüber dem Zuhörer a) Freude am Singen b) Freude an spontanen Emotionen c) Freude etwas Außergewöhnliches darzustellen d) Freude, Zuhörer zu begeistern Zentrale Motivation des Sängers gegenüber dem Zuhörer a) Freude am Singen b) Freude an spontanen Emotionen c) Freude etwas Außergewöhnliches darzustellen d) Freude, Zuhörer zu begeistern
  • Ansatzräume: a) Nase, Nasennebenhöhlen b) Nasenrachen (flexible Anteile = Schleimhaut und Bewegung) c) Lippen, Zähne d) Mundhöhle, Zunge e) Gaumensegel f) Mundrachen g) Kehlkopfrachen h) Kehlkopfeingang Ansatzräume: a) Nase, Nasennebenhöhlen b) Nasenrachen (flexible Anteile = Schleimhaut und Bewegung) c) Lippen, Zähne d) Mundhöhle, Zunge e) Gaumensegel f) Mundrachen g) Kehlkopfrachen h) Kehlkopfeingang
  • Stimme = Arbeitsinstrument a) Steigerungsfähigkeit, Tragfähigkeit b) Durchhaltevermögen c) klangliche Flexibilität d) trotz hoher stimmlicher Belastung / Beschwerdefrei Stimme = Arbeitsinstrument a) Steigerungsfähigkeit, Tragfähigkeit b) Durchhaltevermögen c) klangliche Flexibilität  d) trotz hoher stimmlicher Belastung / Beschwerdefrei
  • Bei der stimmhaften Ausatmung hilft die Vorstellung, die Luft in deinem Mund zirkulieren zu lassen, anstatt sie nach außen abzugeben. Bei der stimmlichen Ausatmung hilft die Vorstellung, die Luft in deinem Mund zirkulieren zu lassen anstatt sie nach außen abzugeben. 
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  • Kopflastige Mischstimme: "hier wird ein Teil der Power von der Bruststimme verwendet" Kopflastige Mischstimme: "hier wird ein Teil der Power von der Bruststimme verwendet"
  • Bruststimme = viel Masse und geringe Spannung Kopfstimme = wenig Masse hohe Spannung Bruststimme = viel Masse und geringe Spannung Kopfstimme = wenig Masse hohe Spannung
  • Je höher der Ton, desto gespannter sollte die Zunge sein. Je höher der Ton, desto gespannter sollte die Zunge sein.
  • Ton in die Stirn schicken. Ton in die Stirn schicken.
  • Lippenspannung Lippenspannung
  • Spannungszustand halten Spannungszustand halten
  • Je besser du deine Einatmungsmuskulatur trainierst, desto mehr Luft hast du zur Verfügung. Je besser du deine Einatmungsmuskulatur trainierst, desto mehr Luft hast du zur Verfügung.
  • Die Bauchmuskulatur muss bei der Einatmung entspannt sein, um eine optimale Luftannahme zu erreichen. Die Bauchmuskulatur muss bei der Einatmung entspannt sein, um eine optimale Luftannahme zu erreichen. 
  • Lieber weniger eingreifen als zuviel! Lieber weniger eingreifen als zuviel
  • Umkurven des höchsten weitesten Tones Umkurven des höchsten weitesten Tones
  • Der Trick ist der Kick Der Trick ist der Kick
  • Einatmung = Bauch geht raus Zwerchfell senkt sich durch Kontraktion ab Einatmung = Bauch geht raus Zwerchfell senkt sich durch Kontraktion ab
  • Die Pause ist für einen kernigen Toneinsatz wichtig. Die Pause ist für einen kernigen Toneinsatz wichtig.
  • Tiefe Töne = Lächelstellung Hohe Töne = Staunstellung Tiefe Töne = Lächelstellung Hohe Töne = Staunstellung
  • Beim Singen in der Einatemtendenz bleiben. Beim Singen in der Einatemtendenz bleiben.
  • Jeder Sänger verdient einen Lehrer, der das Wohlergehen seiner Schüler wichtiger nimmt, als sein eigenes Ego. Jeder Sänger verdient einen Lehrer, der das Wohlergehen seiner Schüler wichtiger nimmt, als sein eigenes Ego. 
  • Ein guter Gesangscoach: a ) geht auf die Bedürfnisse des Schülers ein b) geht die stimmlichen Schwierigkeiten mit einfachen und soliden Prinzipien an c) führt den Schüler, ohne eine Abhängigkeit zu schaffen, in dem er eine liebenswürdige und unterstützende Atmosphäre schafft. Ein guter Gesangscoach: a) geht auf die Befürfnisse des Schülers ein b) geht die stimmlichen Schwierigkeiten mit einfachen und soliden Prinzipien an c) führt den Schüler, ohne eine Abhängigkeit zu schaffen, in dem er eine liebenswürdige und unterstützende Atmosphäre schafft. 
  • Beim Einsingen werden erlernte Bewegungsmuster bewusst ins Gedächtnis gerufen, womit eine Fehlbeanspruchung der Stimme vorgebeugt wird. Einsingen wirkt sich positiv auf die Belastbarkeit der Stimme aus. Beim Einsingen werden erlernte Bewegungsmuster bewusst ins Gedächtnis gerufen, womit eine Fehlbeanspruchung der Stimme vorgebeugt wird. Einsingen wirkt sich positiv auf die Belastbarkeit der Stimme aus.
  • Singen stellt im eigentlichen Sinne Muskelarbeit da. Singen stellt im eigentlichen Sinne Muskelarbeit da.
  • Es werden alle beim Singen beteiligten Bewegungsabläufe und Muskelgruppen trainiert, solange bis sie ins Unterbewusstsein gelangt und damit internalisiert sind. Es werden alle beim Singen beteiligten Bewegungsabläufe und Muskelgruppen trainiert, solange bis sie ins Unterbewusstsein gelangt und damit internalisiert sind.
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  • Gesangslehrer beschäftigt sich mit der inhaltlichen Auseinandersetzung des Songmaterials. Gesangslehrer beschäftigt sich mit der inhaltlichen Auseinandersetzung des Songmaterials.
  • Gesangscoaches benötigen das Wissen, der funktionellen Zusammenhänge, der Stimmbildung, situationsgerecht vermitteln zu können, d.h. Haltung, Einstellung der Ansatzräume, Atemstütze, Umgang mit Hals und Rachen, Mund und Zunge, Kehlkopf zur Klanggestaltung. Regelungen zur Tonhöhe, Lautstärke, Klangfarbe und Dauer gesungener Töne. Gesangscoaches benötigen das Wissen, der funktionellen Zusammenhänge, der Stimmbildung, situationsgerecht vermitteln zu können, d.h. Haltung, Einstellung der Ansatzräume, Atemstütze, Umgang mit Hals und Rachen, Mund und Zunge, Kehlkopf zur Klanggestaltung. Regelungen zur Tonhöhe, Lautstärke, Klangfarbe und Dauer gesungener Töne.
  • Emotionen wirken sich immens auf die Schallproduktion und -formung aus. Emotionen wirken sich immens auf die Schallproduktion und -formung aus.
  • Scham gehört nicht zu den singfördernden Emotionen, gleiches gilt für Stress. Scham gehört nicht zu den singfördernden Emotionen, gleiches gilt für Stress.
  • Selbstbewusstsein und Vertrauen in die eigene Stimme ist ein starker positiver Einfluss auf die Stimme. Selbstbewusstsein und Vertrauen in die eigene Stimme ist ein starker positiver Einfluss auf die Stimme.
  • Offenheit, positive Zugewandtheit und Vertrauen führen zu abnehmender Schutzfunktionstendenz und ermöglichen die ungestörte Entwicklung (des Gesangs). Offenheit, positive Zugewandtheit und Vertrauen führen zu abnehmender Schutzfunktionstendenz und ermöglichen die ungestörte Entwicklung (des Gesangs).
  • Das Singen ist an die grundlegenden psychischen Vorgänge wie, Aufmerksamkeit, Empfindungen, Wahrnehmungen, Gedächtnisleistungen, Einbildungskraft, Denkvermögen, Emotionen gebunden. Unter anderem aber auch an die Persönlichkeitsstruktur sowie das soziokulturelle Umfeld mit all seinen vielfältigen Erscheinungen. Das Singen ist an die grundlegenden psychischen Vorgänge wie, Aufmerksamkeit, Empfindungen, Wahrnehmungen, Gedächtnisleistungen, Einbildungskraft, Denkvermögen, Emotionen gebunden. Unter anderem aber auch an die Persönlichkeitsstruktur sowie das soziokulturelle Umfeld mit all seinen vielfältigen Erscheinungen.
  • Die stimmliche Leistungsfähigkeit und Stärke einer Sängerstimme wird bestimmt durch Effektivität des Kehlkopfes, einer aufwendigen Atemarbeit und die optimale Nutzung der Resonanzverhältnisse in den Ansatzräumen. Die stimmliche Leistungsfähigkeit und Stärke einer Sängerstimme wird bestimmt durch Effektivität des Kehlkopfes, einer aufwendigen Atemarbeit und die optimale Nutzung der Resonanzverhältnisse in den Ansatzräumen.
  • Physiologisch-mechanische und psychologische sind miteinander verwoben. Physiologisch-mechanische und psychologische sind miteinander verwoben.
  • Stimmtechnik: Die Gesamtkoordination aller mechanisch-physiologischen (= Motorik), physikalisch-akustischen (= Phonation) und phonetisch-phonologischen (Artikulation) sind Vorgänge zur Erzeugung der Stimme. Stimmtechnik:Die Gesamtkoordination aller mechanisch-physiologischen (= Motorik), physikalisch-akustischen (= Phonation) und phonetisch-phonologischen (Artikulation) sind Vorgänge zur Erzeugung der Stimme.
  • Sänger müssen täglich üben und sich für Proben oder Aufführungen einsingen. Das Einsingen sollte 10-15 Minuten erfolgen. Sänger müssen täglich üben und sich für Proben oder Aufführungen einsingen. Das Einsingen sollte 10-15 Minuten erfolgen.
  • Der Stimmklang wird verändert hinsichtlich: a) Stimmeindruck (hell, gedämpft, nasal, offen, emotionaler Ausdruck) b) Obertöne c) Timbre und Resonanz d) Formanten und Sängerformanten e) Lautstärke f) Intonation g) Artikulation h) Vibrato Der Stimmklang wird verändert hinsichtlich:a) Stimmeindruck (hell, gedämpft, nasal, offen, emotionaler Ausdruck)b) Obertönec) Timbre und Resonanzd) Formanten und Sängerformantene) Lautstärkef) Intonationg) Artikulationh) Vibrato
  • Aufstellen des Gaumensegels: hinterer Gaumenboden, harter Gaumen, weicher Gaumen Das Gaumensegel ist aufgestellt = gute Schwingfähigkeit Aufstellen des Gaumensegels:hinterer Gaumenboden, harter Gaumen, weicher GaumenDas Gaumensegel ist aufgestellt = gute Schwingfähigkeit
  • Lippen, Zunge und Zähne sind Freunde. Lippen, Zunge und Zähne sind Freunde.
  • Der Charakter des Tones wird im Gesicht bestimmt. Der Charakter des Tones wird im Gesicht bestimmt.
  • freundlich lächelnd schauen = mehr Metall durch mehr Obertöne freundlich lächelnd schauen = mehr Metall durch mehr Obertöne
  • Biss um Töne kernig und verständlich, auch in den Höhen, zu produzieren. Biss um Töne kernig und verständlich, auch in den Höhen, zu produzieren.
  • Spannung regelt die Tonhöhe und die Lautstärke. Je höher, desto höher die Frequenz, desto mehr Schwingungen. Spannung regelt die Tonhöhe und die Lautstärke. Je höher, desto höher die Frequenz, desto mehr Schwingungen.
  • Je höher der Ton "Kopfstimme", umso mehr schließen die Stimmlippen und werden in die Länge gezogen. Je höher der Ton "Kopfstimme", umso mehr schließen die Stimmlippen und werden in die Länge gezogen.
  • In der "Bruststimme" bewegen sich die Stimmlippen wellenartig = tief und kurz In der "Bruststimme" bewegen sich die Stimmlippen wellenartig = tief und kurz