35
m6.7 (Subject) / m6.7 (Lesson)
Advertisement
- Validität zusammengefasst als das Ausmass in dem ein test misst was er zu messen vorgibtdefist ein integriertes bewertendes Urtil über das Ausmass, in dem die Angemessenheit und Güte von Interpretationen und Massnahmen auf Basis von Testwerten oder anderen diagnostischen Verfahren durch empirische Belege und theorethische Argumente gestützt sind
- auf welche interpretation sich die Validierung die untersuchung beziehen soll? das bewerten des ergebnissesdas verallgemeinern des ergebnissesdas extrapolieren des ergebnisses auf andere bereichedas kausale erklären eines testergebnissesdas fällen von weiterführenden entscheidungenals konsequenz auss dem testergebnis
- zusammengefasste wichtigste Aspekte kriteriumsvalidität - inhaltsvalidität- konstruktvalidät
- inhaltsvalidität bezieht sich auf das verhältnis zwischen dem zu erfassenden Merkmal und Test bzw Iteminhalten
- konstruktvalidität dass ein Testergebnis bezogen auf ein theoretisch definiertes Konstrukt interpretiert werden kann
- kriteriumsvalidität stehen fragen im mittelpunkt, die sich auf diagnostische entscheidungen auf basis des testergebnisse beziehen
- merkmalsdefinition operational - theoretisch begründete definition des merkmals
- operational begründete definition des merkmals können zum beispiel im leistungsbereich vorgenommen werden, wenn die testaufgaben den interessierendem anforderungsbereich direkt präsentierenbsp bruchrechnen
- theoretisch begründete defition des merkmals wird ein merkmal im rahmen einer theorie definiert - durch die theorie wird spezifiziert, worauf bestimmte unterschiede zwischen personen zurückzuführen sind und warum sich diese unterschiede in den testergebnissen ausdrücken
- inhaltsvalidität defintion der begriff der inhaltsvalidität bezieht sich darauf , inwieweit die inhalte eines tests bzw items, aus denen er sich zusammensetzt, tatsächlich das interessierende Merkmal erfassen
- Advertisement
- Konstruktvaliditä definition konstruktvalidität umfasst die empirische befunde und argumente mit denen die zuverlässigkeit der interpretation von testergebnissen im sinne erklärender konzepte die sowohl die testergebnisse selbst als auch die zusammenhänge der testwerte mit anderen variablen erklären, gestützt wird
- zentraler aspekt der psychologischen validitätstheorie konstruktvalidität
- zwei bereiche konstruktvalidität bereich der theorie und bereich der beobachtung
- korrespondenzregeln verbindung zwischen bereich der theorie und beobachtung aufgrund der theorethischen axiome über die zusammenhänge von konstrukten lassen sich entsprechende vorhersagen für den bereich der beobachtung ableiten, die anhand von beobachtbaren variablen empirisch überprüft werden können
- nomologisches netz bestimmungsstücke theorie konstrukt a konstrukt b konstrukt cbeobachtung xa xb xcaxiome korrespondenzregeln empirische gesetze
- problematisch am ursprünglichen ideal der konstruktvalidität dass psychologische theorien bis heute wenig oder gar nicht formalisiert werdenso folgt starker und schwacher ansatz
- starker schwacher ansatz konstruktvalidierung wenn das ursprüngliche ideal umgesetztwenn eine validierung ohne formale theorie erfolgtim extremfall liegen gar keine theoretischen annahmen über variablen zusammenhänge vor
- konvergente validität wird ein möglichst hoger zusammenhang zwischen x und y erwartet, dann konvergente validität - neuer intelligenztest mit einem bereits bestehenden verfahren validiert würde , das ebensfalls intelligenz misst
- diskriminante validität wenn theoretisch kein oder ein betrag niedriger zusammenhang zwischen x und y angenommen wird - annahme untersucht test zur messung von extraversion keinen zusammenhang mit neurotizismus aufweisen soll
- vorgehen hypothetisch-deduktiven ansatz norm interferenz statistischgrösse des erwarteten effekts festgelegta und b fehleroptimale stichgrösse bestimmt und entsprechende empirische untersuchung durchgeführt
- was muss man beim korrelativen ansatz grenzwerte der korrelationskoeffizienten , mindset bzw höchstwerte
- mindestwert bei konvergenter validität für die höhe der korrelation grenzwerte festzulegen, die mindestens erreicht werden müssen. nullhypothese ist dabei, dass der empirische zusammenhang schwächer als oder gleich dem festgelegten positiven bzw negativen grenzwert ist.fällt der empirische zusammenhang stärker als der positive bzw gleich negative grenzwert aus, dann kann die nullhypothese verworfen werden und die alternativhypothese als ausdruck gegebenr konvergenter validiät angenommen werden
- berücksichtigung reliabilität bei der festlegung des grenzwertes ist zu berücksichtigen, dass die korrelation zweier messfehlerbehafteter testwerte x und y maximal so hoch ausfällt wie die korrelation der wahren werte der zugrunde liegender konstrukte
- extrapolierende interpretation wird von einem testwert darauf geschlossen, wie sich eine person in situationen ausserhalb der eigentlichen testsituation vermutlich verhalten wird
- kriteriumsvalidität bedeuter, dass von einem testergebnis auf ein für diagnostische entscheidung praktisch relevantes kriterium ausserhalb der trstsituation geschlossen werden kann. kriteriumsvalidität kann durch empirische zusammenhänge zwischen dem testwert und mäglichen aussenkriterien belegt werden. je enger diese zusammenhänge , desto besser kann die kriteriumsvalidität als belegt gelten
- inkrementelle vlaidität bezeichnet das ausmass, in dem die vorhersage des praktisch relevanten externen kriteriums verbessert werden kann, wenn zusätzliche testaufgaben oder testskalen zu den bereits existierenden hinzugenommen werden
- schwerpunkt auf repräsentationsausschluss test zur prüfung der erfüllung eines schulischen lehrplan
- schwerpunkt auf theoriebasierter testwertinterpretation im kontext psychologischer erforschung zur erfassung eines theorethisch definierten konstruktes wie extraversion entwickelt wurde, ist es am wichtigsten dass die testergebnisse tatsächlich auf dieses konstrukt zurückzuführen sind
- schwerpunkt auf diagnostische entscheidungen bewerber für einen studiengang ausgewählt werden, ist es am wichtigsten dass von den testergebnissen auf praktisch relevante externe kriterien wie studiendauer und abschlussnoten geschlossen werden kann
- Was versteht man unter Validität? Validität ist ein integriertes bewertendes Urteil über das Ausmaß, in dem die Angemessenheit und die Güte von Interpretationen und Maßnahmen auf Basis von Testwerten oder anderen diagnostischen Verfahren durch empirische Belege und theoretische Argumente gestützt sind (Messick, 1989, S. 13).
- Advertisement
- Häufig wird vereinfachend von „der Validität eines Tests“ gesprochen. Warum ist diese Vereinfachung potenziell irreführend und welche Verwendung des Begriffs ist genauer? Validität ist ein sehr breites Gütekriterium, dass sich auf verschiedene Qualitätsaspekte eines Tests bezieht, daher gibt es nicht „die“ Validität eines Tests. Präziser ist es, von der Validität (Gültigkeit) spezifischer Interpretationen von Testergebnissen zu sprechen. Spezifische Interpretationen der mit einem Test gewonnenen Ergebnisse können nämlich empirisch und/oder theoretisch gut gestützt sein, während andere nicht belegt sind.
- Was ist die Grundidee der Konstruktvalidität im Sinne Cronbach & Meehls (1955)? Es werden theoretische Annahmen über die Zusammenhänge zwischen nicht direkt beobachtbaren Konstrukten („nomologisches Netz“) formuliert. Wenn die empirischen Zusammenhänge zwischen Tests, die diese Konstrukte messen sollen, dem theoretischen Zusammenhangsmuster entsprechen, wird dies als Hinweis darauf interpretiert, dass die Tests tatsächlich die interessierenden Konstrukte messen.
- Welches Problem besteht bei der konkreten Untersuchung der Konstruktvalidität auf Basis das von Cronbach und Meehl (1955) beschriebenen idealen Vorgehens? Psychologische Theorien sind bis heute wenig oder gar nicht formalisiert, daher kann für die Mehrzahl psychologischer Tests kein oder nur ein weitgehend unstrukturiertes nomologisches Netz begründet werden.
- Nennen Sie ein Beispiel für einen Test, bei dem die Inhaltsvalidität von vorrangiger Bedeutung ist. Wenn ein Test die Erreichung eines Lehrziels (z. B. der Inhalte eines Studienmoduls) prüfen soll, besteht die wichtigste Interpretation des Testergebnisses in einer Verallgemeinerung auf die Gesamtheit des Lehrstoffs; deshalb ist in diesem Beispiel die Inhaltsvalidität von vorrangiger Bedeutung.
- Was ist im Kontext der Validität diagnostischer Entscheidungen mit dem Begriff der „inkrementellen Validität“ gemeint? Die inkrementelle Validität bezeichnet das Ausmaß, in dem die Vorhersage eines externen Kriteriums durch die Hinzunahme eines weiteren Tests gesteigert werden kann. Hierbei geht es vor allem um die Frage, welcher zusätzliche diagnostische Aufwand noch zu einer lohnenden Verbesserung der Entscheidungsgrundlage führt. Die inkrementelle Validität kann in einer multiplen Regression durch den Zuwachs an erklärter Varianz bei der Vorhersage eines externen Kriteriums ermittelt werden.