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psychiatrie (Subject) / F41 (Lesson)
Angst und Zwang, somatoforme und dissoziative Störungen
Einteilung der wichtigsten ASt.- F4
F40- Phobische St. -Agoraph., soz.Ph., spezifische Ph.
F41- Sonstige ASt.- PanikSt. , gen. AngstSt.
F 42.- Zwangsst.
F43 Dissoz. St. - d. Amnesie, Fugue, Stupor, Trance- u. Bessesenheitsst. , BewegungsSt., d. Krampfanfälle, d. Sensibilitäts und EmpfindunsgSt.
Somatof. St. F45- Soamtisierungsst., undiff. Somatisierungsst., hypochondrische St., somatoforme autonome FunktionsSt., anhaltende somatof. Schmerzstörung
Sonstige neurotische St. F48- Neurasthie, Depersonalisations.- Derelalisationssyndrom
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- ICD 10 F4 Einteilung der wichtigsten ASt.- F4F40- Phobische St. -Agoraph., soz.Ph., spezifische Ph. F41- Sonstige ASt.- PanikSt. , gen. AngstSt. F 42.- Zwangsst. F43 Dissoz. St. - d. Amnesie, Fugue, Stupor, Trance- u. Bessesenheitsst. , BewegungsSt., d. Krampfanfälle, d. Sensibilitäts und EmpfindunsgSt. Somatof. St. F45- Soamtisierungsst., undiff. Somatisierungsst., hypochondrische St., somatoforme autonome FunktionsSt., anhaltende somatof. SchmerzstörungSonstige neurotische St. F48- Neurasthie, Depersonalisations.- Derelalisationssyndrom
- Neurotische Störungen ? Unter diesem Begriff werden die Angststörungen (Phobien u. andere AngstSt.), ZwangsSt., dissoziative St. zusammengefasst. Auch die somatoformen St. wurden den Neurosen zugerechent. All diesen St. ist gemeinsam, dass eine psychische od. körperliche Symptomatik vorliegt, die nicht primär durch eine organische Ursache od. eine andere Psychische Erkrankung erklärt werden kann.
- Somatoforme Störungen ? anhaltende körperliche Beschwerden keine ausreichende organische Erklärung unterschiedliche und wechselnde Lokalisationen Intensität stark fluktuieren Die Betroffenen gehein meist dafon aus, dass ihre Symptomatik durch eine organische fassbare Erkrankung verursacht ist.
- Psychogene Störung die psychsiche Störungen die weder durch eine körperliche Erkrankung noch durch eine endogene psychische Erkrankung erklärbar waren, wurde unter dem Begriff psychogene Störung zusammengefasst.
- Neurose aus tiefenpsychologischer Sicht beruhen neurotische Störungen auf ungelösten (unbewussten) Konflikten der Kindheit. Die neurotische Symptomatik stellt gewissermassen eine Kompromislösung des Konfliktes zwischen Trieben und Bedürfmissen, kontrollierenden Instanzen (Über Ich), der äusseren Realität und dem vermittelnden "Ich" dar.
- Vier Ebene der Angst Emotionale Komponente, Vegetaiver, kognitiver, motorischer Ebene Eine über den Sympathikus vermittelte Erregung führt zu den bekannten körperlichen Erscheinungen -...
- Pathologische Angst? Sie tritt in Situationen auf, die real keine Gefahr oder Berdohung darstellen. Pathologische Angst unterscheidet sich qualitativ nicht von der Realangst.
- Angststörungen nach ICD 10 / Angstneurose nach Freud Phobische St. F40 - Angsthysterie (Phobie) -Agoraphobie mit und ohne Panikst. F40.0 -soz. Phobie F40.1 -spezifische (isolierte Phobie) F40.2 Andere Ansgstörungen F41 -Frei flottierende Ängste - Panikstörung F41.0 - Generalisierte Angststörung F41.1
- Komorbiditäten bei der Angstst. - insbes. die Assoziation mit weiteren Angststörungen, Depression, Sucht, Substantmissbrauch
- Ätiologie der Angststörung? multifaktoriel bedinge Erkrankung Prädispnoierdend wirkt eine erhöhte Angstbereitschaft, die sowohl durch biologische als auch durch psychosoziale Faktoren bedingt sein kann. Ungünstige Bewältigungsstrategien oder Reaktionen der Umwelt führen häufig zur Eskalation oder Aufrechterhaltung der Beschwerden. -> Vulneralbilität Stress modell ->Bologische Modelvorstellung - gen Faktoren bis 20-48% zu deren Entstehung beitragen -> Psychische Faktoren - psychodynamische Erklärungssätze - entwicklungsgeschichtliche traumen im Zusammenspiel mit konstitutionellen faktoren. Andere Autoren-> betonen bei der Entstehung der Angst die Bedeutung zwischenmenschlicher Bindungen bzw. deren drohenden Verlust. - Lerntheoretische und kognitive Modelle - verdeutlichen klassischer und operaranter Konditionierungsprozesse an der Entstehung pathologischer Angst
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- Exploration von Angstsymptomen Zeit Ort Situation des Auftretens Dauer episodisch/ persistierend 4 Ebenen der Angst Umstände, die verschlimmern od. verbessern
- Die vier Ebenen der Angst emotionale Reaktion vegetative Reaktion Kognitionen Motorik/ Verhalten
- Differenzialdiagnose - Angststörung Organische Erkarankungen - Endokrine St. (Hyper-, Hypothyr., Hyperparathyreoidismus, Phäochromzytom, Karzionoid Syndr., Cushing Syndrom) - Metabolische St. Hypoglykämie, Hypokalämie - Kardiale Erkrankungen- KHK, HI, HRSt., MI - Zerebrale Erkrakungen - zerebrale Anfallsleiden, Encephalomyelitis disseminata, zerebr. Vaskulitiden, dementielle Erkr., Parkunson, Chorea Huntington - Pulmonale Erkrankungen- Asthma Br., chr.-obstruktive LE Psychische Erkrankungen als Ursache für Angstsympthome - Aff. St., insb. Depr. - Schozophrenie - Zwangstst. - Anpassungsst. - PTBS - PS (insb. ängstliche vermeiden, dependent) - Essstörungen - somatoforme St. - substanzgebrauch/ abhängigkeit
- Therapie der Angststörung kognitiv behaviorale Therapie, die ein Expositionsverfahren, kognitive Techniken und Entspannungsverfahren umfast. Auch die Wirksamkeit von SSRI, TZI und MAO Hemmern bei bestimmten Angststörungen ist belegt. Kombination ist besser wirksam.
- Symptomatik - Panikattacken DSM IV- mind. 4 Symptome, Höhepunkt innerhalb 10 Min. episodisch auftretende, meidt als überwältigen empfundene Angstreaktion dramatische körperliche Symptomatik -> Typisch.... 1. Palpitationen 2. Schitzen 3. Zittern od. Beben 4. Atemnot 5. Erstickungsgefühle 6. Schmerzen od. Beklemmungsgefühl in der Brust 7. Übelkeit od. Magen- Darm Beschwerden 8. Schindel, Unsicherheit 9. Derealistaion (Gefühl der Unwirchlichkeit) oder Depresonalistaion (sich losgefühlt fühlen) 10. Angst die Kontrolle zu verlieren 11. Angst zu sterben 12. Parästhesien 13. Hitzewellungen od. Kälteschauer
- drei Formen der Panikattacken unerwartete PA Situationsgebundener PA Situationsbegünstigste PA
- Panikstörung Angstanfälle wiederholt auftreten Veränderungen im Verhalten ständige Sorge, erneut eine PA zu erleben Furcht vor neg. Konsequenzen der Anfälle Nach mehrfachen Panikanfällen ist das Auftreten eines agoraphobischen Vermeidungsverhaltens sehr häufig-> entspricht nach ICD 10 Agoraphobie mit Panikstörung
- Hauptsymptomen der Agoraphobie übergrosse Furcht vor Situationen wie Menschenmengen, öffentlichen Plätzen od. Reisen und zum anderen deren Meidung -> die meiset Pat. erleiden in einer od. mehreren der genannten Situationen zunächst PA, bevor sich das agoraphobische Vermeidungsverhalten einstellt.
- Diagnostische der Panikstörung nach ICD 10 a. Wiederhgolte PA b. eine PA hat die folgende Charechteristika Veget. Sympt. Symtome die Thorax und Abdomen betreffen psychische Symtome Allgemeine Symptome- Hitzegefühl oder Gefühllosigkeit c. häfiges Ausschlusskriterium PA sind nicht folge eine som. Erkrankung od. einer organischen psychischen Störung od anderen psychische Störung (F2, F3, od. F45)
- Diagnosekriterien für die Agoraphobie nach ICD 10 A. Deutliche od. anhaltende Furcht vor od. Vermeidung von mind 2 von folgenden Symptomen 1. Menschenmenge 2. öffentliche Plätze 3. Alleinreisen 4. Reisen mit weiter Entfernung von zu Hause B. mind. zwei Angstsymptome aus der unten angegebenen Liste Veget Sympt. - 1.2.3.4. Thorax Abdomen - 5.6.7.8. Psychische Symptomen - 9.10.11.12. Allgemeine Symptome C. emot. Belastung durch die Angstsymtome E. Ausschlusskrit.
- Charakteristika für die Panikst. mit Agoraphobie - agoraphobisches Vermeidungsverhalten - interozeptive Vermeidung - kognitive Meidung - Sicherheitsverhalten
- Der Teufelkreis der Angst - negative Spirale der Angst bei Panikanfällen und Agoraphobie 1. Wahrnehmung körperlicher Reize 2. Körpersensationen gedanklich als Gefahr bewertet 3. emotionale Angstreaktion 4. physiologische Reaktion (Stressreaktion) -> 5. zu typischen körperlichen Empfindung führt(Beschleunigung der Atemfrq., Tachik., Zittern)
- Das Zwei Faktoren- Model der Angst (der Agoraphobie) nach Mowrer 1. Faktor: klassische Konditionierung (z.B. angst im Kaufhaus - exterozeptive Kondizionierung) Neben dieser exterozept. Kondzionierung gibt es die interozeptive Kondzionierung (körp. Symptomen) 2. Die Gense und insbes. die Aufrechterhaltung des agoraphobischen Vermeidungsverhalten lassen sich durch operante Kondizionierungsprozesse (2. Faktor) erklären.
- Therapie der Agoraphobie u. Panik Psychotherapie - Mittel der Wahl - KVT- Exposition in sensu und in vivo sowie die Modifikation dysfunktionaler Kognitionen bilden (profitieren 60-75% von der Expotherapie) Angstanfällen, die vorwiegend durch interozeptive reiz ausgelöst werden (sponatne PA), sprechen gut auf eine Behalndung mit kogn. Verfahren an. Medikamentöse Therapie-SSRI (Citalop., Escit., Paroxetin); SSNRI Venla.,und TZA (Imipramin und Clomipramin- nur Clomipr. zugelassen in DE) BZD- nur als Akutmedikation - durch das Gespräch und Beruhigung nich beeinflussbare PA (zur Dauerbehanlung zugelassen - Alprazolam, Clonazep., Diaz., Lorazep.) 1. Wahl- KVT als Monotherapie 2. Wahl- KVT mit SSRI 3. SSRI
- Soziale Phobie Definition und Symptomatik die Angst vor und die Vermeidung von Situationen in der Öffentlichkeit isolierte soz. Phobie- z.B Redangst Epidemiologie - sehr häufig-die Lebenszeitprävalenz liegt bei 12%, Komorbiditäten- 80%
- Ätiologie der sozialen Phobie multifakt. bedingt- biologische, psychologische und soziale Faktoren - Dysfunktionale serotoninerge Projektion vom Hirnstamm zu den Amygdalen und zum frontalen Kortex vorliegt - auslösenden und aufrechterhaltenden Faktoren - erhöhte Selbstaufmerksamkeit /Sicherheitsverhalten
- Diagostische Kriterien für die soz. Phobie ICD 10 F40.1 A. Entweder 1 od. 2 1. deutliche Furch im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen 2. deutliche Vermeidung im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen B. Mindesten 2 Angstsymptome a. Erröten od. Zittern b. Angst zu erbrechen c. Miktion und Defektaionsdrang C. deutliche emotionale Belastung D. Die Symptomen beschränken sich auf die gefürchteten Situationen E. häufige Ausschluskriterium- kein F0, F2, F3, F42
- Generalisierte Angststörung - Definition und Symptomatik -> Pat. mit einer GAS machen sich viele Gedanken um alltägliche Angelegenheiten und leiden unter einer anhaltenden Ängstlichkeit. - dauerhaft angesapannt - sie klagen häufig über köperl. Symptome - längere Zeitraum (> 0.5 Jahr) - übertribenes Sorge - Sorgenverhalten -Rückversicherungsverhalten <- Ich syntone -> Diagnose einer GAS A. ein Zeitraum von mind. 6 Mo. mit vorherrschender Anspannung, Besorgnis und Befürchtungen B.Mind. 4 Symptome der unten angegebenen Liste Veg. Symptome- ... Sympt., die Thorax und Abd. betreffen .. psychische Symptome: Gef. von Schwindel, Unsicherheit, Schwäche und Benommenheit Gefühl die Obj. sind unwirklich (Derealisation) od. man selbst ist weit entfernt od. nicht wirklich hier (Depresonalisation) Angst vor Kontrolleverlust, Angst zu Strebe ....
- Therapie der generalisierten Angststörung KVT- Identifikation unangemesenen Sorgen- und Grübelnexposition Problemlösetraining, Entsannungsverfarhren, Verbesseung kommunikativ Fähigkeiten, Zeitmanagment Psychodynamische Therapieformen weniger Wirksam als KVT (s. 248) Medikation SSRI, SNRI, Antikonvulsivum - Pregabalin (GABA analog), weniger Wirksam- Buspiron, BZD, Opipramol
- Symptome der GAS und entsprechende KVT Interventionen Kognitive Verzehrrungen, "Sorgen"- dysfunk. Gednken erfassen und neu bewerten Gefühl der Kontrollverlusts, Hilfslosigkeit -> Strategien zur Angstbewältigung Kognitive Vermedung-> Konfrontation in Sensu (sog. Grübelkonfrontation) Schwierigkeiten bei der Bewältigung der Problemen - Problemlösetraining Einengung der Aufmerksamkeit auf neg. Ingalte- genussvollen Aktivitäten Vegetative Übererregbarkeit - Entspannungsverfahren erlernen und durchführen