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Sozialpsychologie (Subject) / 9. Vorurteile (Lesson)
- 1. Differenzieren Sie die Konzepte Stereotyp, Vorurteil und Diskriminierung Stereotyp: bezeichnet die kognitive Struktur, die unser WIssen, unsere Überzeugungen und Erwartungen über soziale Gruppen enthält, wobei nahezu allen Mitgliedern identische Merkmale zugeordnet werden Vorurteil: als eine feindselige oder negative Einstellung gegen eine Gruppe von Menschen,die sich nur auf deren Gruppenzugehörigkeit stützt Diskriminierung: Als schädliche Handlung gegenüber Mitgliedern einer Gruppe, die auf ihrer Mitgliedschaft in dieser Gruppe beruht
- 4.Nennen und beschreiben Sie zwei theorien zur Entstehung von Stereotypen 1. Realistische Gruppenkonflikt: besagt, dass Vorurteile das unvermeidliche Nebenprodukt wahrer Konflikte zwischen Gruppen aufgrund begrenzter Ressourcen sind 2. Soziales Leben: besagt, dass wir die Normen unserer Kultur einschließen Stereotype und Einstellung mit Vorurteilen von Erwachsenen, Peers, den Medien und anderen Aspektern der Kultur erlernen
- 2.Funktionen von Stereotypen -Sind generische Wissensstrukturen, die uns helfen >neue Informationen zu strukturieren >neue Informationen zu vereinfachen >neue Informationen zu interpretieren -beeinflussen die Aufmerksamkeit während Enkodierung, Verarbeitung und Ablauf von Informationen
- Studien von Devine: Wie war der Versuchsablauf und Ergebnis 1. Bewusstheit kultureller Stereotypen >Unterscheidung von Personen mit starken/weniger starken Vorurteilen mit der "Modern Racism Scale"/ Befragung über Afroamerikaner Ergebnis: Menschen mit geringen und starken Vorurteilenn sind sich in gleichen Maße der Stereotype über Afroamerikaner bewusst 2.Automatische Aktivierung und Anwendung von Stereotypen -Unterschediung von personen mit hohen versus niedrigen Werten auf der Modern Racism Scale -Subliminale Aktivierung des Stereotyps mit 20 vs 80 Prime Wörtern -lesen einer mehrdeutigen Personenbeschreibung -Ergebnis: Subliminale Aktivierung des Stereotyps führt zu einer aggressiveren Einschätzung der Zielperson 3. Bewuuste Anwendung von Steretypen Aufgabe: Freie Beschreibung von Afroamerikanern Ergebnis: Teilnehmer mit hohen Werten auf der Modern Racism Sacle verwenden bedeutsam mehr negative Adjektive als Teilnehmer mit niedrigeren Werten
- Experiment: Hastie und Kumar Was sind unabhängige und abhängige Variable Was ist das Ergebnis (soziale KognitioN) Personengedächtnis und sozialer Eindruck -Phase 1: Personenbeschreibung in Form von Eigenschaften -Phase 2: Präsentation einer Liste von 16 Verhaltensweisen der selben Person UV: Relation zwischen Eigenschaften und Verhaltensweisen -kongruent (Gewinnt ein schachturnier) -Inkongruent (machte dreimal den gleichen Fehler) -irrelevant (bestellte einen Cheeseburger zum Essen) AV: freie Erinnerung der Verhaltenswiesen Ergebnis: Das Personengedächtnis beeinflusst den Eindruck von einer Person in hohem Maße -inkonsistente Personenmerkmale können besser erinnert werden
- 3. "Stereotyp Threat" was verstehtm man darunter. Erläutern Sie ein Experiment Stereotyp Threat, ist die Angst, ein negatives Stereotyp über die eigene Gruppe zu bestätigen Die Angst kann Stress auslösen und somit zu einer Verringerung der Leistung führen -Um diese Drohung auszulösen muss das betreffende Stereotyp selbstrelevant sein Experiment: Hypothese: stereotyp Threat führt zu schlechteren Leistungen -Farbige und weiße Versuchsteilnehmer bearbeiten einen Test über verbale Fähigkeiten Einbettung: Testergebnis sei; -besonders diagnositisch für Intelligenz (Gruppe 1) -nicht diagnostisch für Intelligenz (Gruppe 2) Ergebnis: Information der Test sei diagnostisch für Intelligenz führt zur drastischer Leistungseinbuße bei den farbigen Versuchsteilnehmern
- Grenzen Sie selbsterfüllende Prophezeiung von Stereotyp Threat ab ??
- 7. Welche vier Merkmale kennzeichnen automatische Prozesse in der sozialen Informationsverarbeitung? -Zusammenspiel von konzeptgesteuerter und datengesteurter Verarbeitung -Ursachen und Konsequenzen begrenzter Verarbeitungskapazität -Relevanz und Verfügbarkeit von Vorwissen und Vorannahmen -Intensität und Tiefe der Verarbeitung
- 6. Primingeffekt mit einem Experiment erklären Aufgabe: ist dies ein Wort oder nicht-Wort -Priming mit Butter und kein priming -Reaktionszeit am kürzesten für das Wort mit Priming
- 5. Wie kann man Priming erklären Der Mensch hat die Neigung, immer nach verborgenen Mustern zus uchen, Zusammenhänge zu vermuten
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