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Sozialpsychologie (Subject) / 8. Soziale Kognition (Lesson)

Fragen

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  • 2.Erläutern Sie Ankereffekt und beschreiben Sie ein Experiment dazu -Ankereffekt: dass Menschen bei bewusst getroffenen Wahlen von vorhandenen Umgebungsinformationen beeinflusst werden, ohne dass ihnen dieser Einfluss bewusst ist Experiment: Bei Häufigkeitsschätzungen (Tversky und Kahneman): Ankermanipulation durch einfache vergleichende Frage: -niedriger Anker: "Ist die Zahl der afrikanischen Staaten in der UNO größer oder kleiner als 10?" -Hoher Anker: " Ist die Zahl der afrikanischen Staaten in der UNO größer oder kleiner als 65"? AV:Offene Schätzung, wie viele afrikanische Staaten in der UNO sind Ergebnis: Mittelwert der Schätzungen bei der offenen Frage hängt vom Ankerwert in der Frage ab, Bei  niedrigem Ankerwert: 25 Länder, Bei hohem Ankerwert: 45 Länder
  • 3. Erläutern Sie Verfügbarkeitsheuristik und ein Experiment -Urteilsheuristik, bei der ein Entscheider Informationen stärker gewichtet, die für ihn leichter verfügbar sind. Experiment: 39 Namen von Männern und Frauen werden dargeboten gruppe 1: 20 Frauen/19 Männer gruppe 2: 19 Frauen/20 Männer -Namen von Prominenten mit den Namen unbekannter Person vermengt AV:Einschätzung, ob mehr Männer oder mehr Frauennamen Ergebnis: 80% der Teilnehmer nennen das Geschlecht, das mit bekannten Namen assoziiert ist
  • 4. Was besagt die Repräsentativheuristik? Experiment nennen Urteilsheuristik, bei der ein Entscheider die Eintrittswahrscheinlichkeit von Ereignissen höher einschätzt, wenn diese die zugrunde liegende Grundgesamtheit besser repräsentieren. Expeirment: Typikalität für Zufallsprozesse BSP: lottozahlen -15 3 2 69 5 13 9 -1 2 3 4 5 6 7 8 DIe Wahrscheinlichkeit ist höher dass man sich für die erste Zahlreihe entscheidet, weil es "Zufällig" aussieht
  • 5.Solomon ASCH "Eindrucksbildung": welche drei Einflussfaktoren gibt es und nennen Sie ein Experiment 1. zentralität der Eigenschaft 2.Reihenfolge der Information 3. Kontextuellen Einbettung BSP: Feldexperiment ( KElley) Gastdozent: (Vorab durch Kurzbiografie und Charakterisierung vorgestellt) -UV: Persönlichkeitsmerkmal ( Warm VS. kalt) -AV: Anteil der Studierenden, die sich an der Diskussion beteiligen Ergebnis: Kalt: 32%, Warm : 56%
  • 1. Primacy effekt: beispiel nennen und erläutern Primacy: informationen, die früher dargeboten werden, haben bei der sozialen Wahrnehmung einen stärkeren Einfluss: BEISPIEL: Versuchsteilnehmer bekommen die gleiche Liste von Eigenschaften, jedoch mit unterschiedlicher Anordnung von Eifenschaften Ergebnis: Gesamteindruck ist wesentlich positiver, wenn die positiven Eigenschaften am Anfang der  Liste stehen
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