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Sozialpsychologie (Subject) / 4. Aggression (Lesson)
- 2.Erläutern Sie den Aufbau des General Aggression Modells und die wesentlichen Komponenten Das Modell erklärt wie persönliche und situative Auslösevariablen durch negative affektive Erregung und kognitive automatische Bewertung zu negativem Verhalten führen Situative Faktoren -Provokation -Frustration -Kontakt mit aggressiven Modellen -Aggressive Hinweisreize Personale Faktoren: -Reizbarkeit -Annahmen über Aggression -Proaggressive Werte Gegenwärtiger Interner Zustand: Affekt>Kognition>Arausal Entscheidungs und Bewertungsprozesse: Kontrolliertes Verhalten Impulsives Verhalten
- 6.Excitation Transfer ( Erregungsübertragung) spielt im General Aggression Modell eine wichtige Rolle. Was versteht man darunter ? Skizzieren Sie eine Untersuchung mit der man Excitation Transfer gezeigt hat -Die Excitation Transfer Theorie nimmt an, dass erhöhte Erregung zu erhöhter Aggressionsbereitschaft führt, und zwar auch in Situationen, die nicht Ursache der Erregung sind Experiment von Zillmann, Johnson und Day Hypothese: Der Effekt physiologischer Erregung ist stärker, wenn die Ursache der Erregung unklar ist Befund: Weniger aggressives Verhalten, wenn Aggression direkt nach einer anstrengenden körperlicher Übung gemessen wird, als 6 Minuten nach der Übung Ursache ist dann nicht mehr offensichtlich
- ?? NAchFRAGEN8. Was besagt die Cue Arousal Theorie? Beschreiben Sie in groben Zügen den Ablauf und das Ergebnis eines klassischen Experiments zu dieser Theorie. Welche Bedeutung haben die Befunde für aggressive Verhaltenstendenzen. Welche Handlungsempfehlungen könnte man hieraus für die Arbeitsplatzgestaltung z.b in Polizeistationen anbieten? Kernthese: Ärger und aggressive Hinweisreize sind einzeln notwendig, zusammen aber hinreichend um aggressives Verhalten auszulösen Experiment: Waffeneffekt (Berkowitz und Le Page) -Coverstory: "Entwickeln Sie ideen zur Vermarktung eines Popstars" Ihr Partner wird Ihre Vorschläge bewerten. -Versuchsteilnehmer und Partner werden in verschiedene Räume gesteckgt -UV 1 : ein vs. sieben Elektroschocks durch den Partner (Erzeugung mehr oder weniger starker Ärgererregung) -UV 2 : Präsenz aggressiver Hinweisreize ( Revolver liegt neben dem Schockgerät) vs. keine Hinweisreize -AV : Zahl der Elektroschocks, die dem Partner verabreicht werden Grundlegender Effekt: Anwesenheit einer Waffe führt in einer Situation zur Zunahme von Aggression, wenn Teilnehmer vorher frustriert werden -Empfehlung: -Enthemmung eigenen aggressiven Verhaltens -Habitutation Beeinflusst wird die aggressive Reaktion u.a. von aggressiven Hinweisreizen – Waffeneffekt (Berkowitz et al. 1967): Zuvor frustrierte Vpn, reagierten aggressiver, wenn neben ihnen eine Pistole lag, als Vpn der KG, neben denen ein Federballschläger lag.
- 4. Es ist empirisch gut belegt, dass gewalttätige Darstellungen in Filmen usw. die Aggressionsbereitschaft beeinflussen können. Bitte nennen und erläutern Sie vier grundsätzliche psychologische Mechanismen, die dies erklären können 1. Desensibilierung der emotionalen Reaktionsbereitschaft 2. Enthemmung eigenen aggressiven Verhaltens 3. Modellernen 4. Erregungsübertragung
- 7. Nennen sie weiterhin drei Gestalungsfaktroen von Gewaltdarstellungen, die der Metaanalyse Comstock zufolge von Zusammenhang mit kurzfristigem aggressiven Verhalten erhöhen und diskutieren Sie kurz, wo sie verbindungen zu den genannten psychologischen Mechanismen sehen -Wenn Aggression als effektives Mittel dargestellt wird und ungestraft bleibt -Wenn negative Folgen für das Opfer nicht dargestellt werden -Aggression "gerechtfertigt" erscheint
- 5. Was versteht man under feindseliger und instrumenteller Aggression? Instrumentelle Aggression: Aggression als Mittel zum Zweeck, um Belohnungen zu erhalten (banküberfall) Feindselige Aggression: Aggression, die durch Ärger über Provokationen oder negative Gefühle ausgelöst wird (schlägerei)
- 1. Bitte erklären Sie das Phänomen Bandura in wenigen Sätzen und gehen sie darauf ein, wann eine Imitation besonders wahrscheinlich ist. Nennen sie vier Faktoren, die eine Imitation des Verhaltens wahrscheinlicher machen -Verhalten muss weder direkt noch indirekt verstärkt werden, um erlernt zu werden -Erwerb oder Veränderung von Verhaltensweisen durch Beobachtung eines sozialen Modells, das real oder symbolisch sein kann Imitation ist besondes wahrscheinlich, wenn das Modell belohnt wird oder es keine Konsequenzen für das Modell gibt ( Ohne zusätzlichen Anreiz) Wenn es mit zusätzlichen Anreiz z.B, Süßigkeiten ist, wird bei allen gleich häufig imitiert ( Egal ob das Modell belohnt oder bestraft wird) 4 Faktoren: 1. Aufmerksamkeitsprozesse 2. Symbolische Repräsentation 3. Motorische Reproduktion 4. Motivationale Prozesse
- 3. Erläutern Sie die situativen Einflussfaktoren im General-Aggression-Modell von Anderson und Bushman 1. Provokation: ist eine der stärksten Ursachen menschlicher Aggression. Provokation erzeugt ein Bedürfnis zu reziproker Aggression 2. Temperatur: Gewalttätige Verbrechen treten vermehrt an heißen Tagen auf 3. Frustration: Aggression entsteht als Folge von Frustration 4. Alkoholkonsum: Führt zu verstärkter Tendenz, äußere Einflüsse als Provokation wahrzunehmen und mit mehr Gewalt zu reagieren
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