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Mathematikdidaktik (Subject) / Forschung und Entwicklung in der MD (RWTH WS19/20) (Lesson)

Karteikarten basierend auf den thematischen Schwerpunkten des Seminars Forschung und Entwicklung in der Mathematikdidaktik im Wintersemester 2019 / 2020 an der RWTH Aachen.

This lesson was created by ginger149.

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  • Grundsätzliche sprachliche Tipps für den MU nach Vollrath / Roth 1. Sprachmuster (Definition, Satz,...) konsequenz verwenden und SuS daran gewöhnen 2. In unteren Klassnstufen stärkere Orientierung an alltagssprachlichen Mitteln 3. Bewusster Umgang mit Symbolen und sym. Ausdrücken 4. Reduktion auf den Kern
  • Arten des Definierens in der Mathematik / im MU nach Vollrath und Roth 1. Charakteristische Definition: Begriff durch Eigenschaften charakterisieren (Spezifikation) 2. Konventionaldefinition: Begriff durch eine wenn-dann Konstruktion charakterisiert (Abstraktion) 3. genetische (operative) Definition: Begriff wird durch Angabe seiner Entstehung charakterisiert (Konstruktion) --> Spannungsfeld: Anschauun vs. Strenge
  • Thesen zu Merksätzen 1. Bedeutsames Mittel im MU, um Zusammenhänge zu erfassen 2. gekennzeichnet durch: inhaltliche Kondensiertheit, geringe Komplexität, sprachliche Reduziertheit 3. Arten von Merksätzen: formalbezogen, inhaltsbezogen 4. Merksätze dann angebracht, wenn inhaltliches Verständnis bereits existiert
  • Qualitätsmerkmale für Merksätze 1. Fachliche Tragfähigkeit 2. inhaltliches Kernstück 3. Echte Lernhilfe
  • Ebenen sprachlicher Hürden nach Prediger 1. Wortebene 2. Satzebene 3. Textebene
  • sprachliche Hürden auf Wortebene 1. Unvertraute Wörter 2. Wortbildungen 3. Nominalisierungen 4. Strukturwörter 5. trennbare Verben
  • sprachliche Hürden auf Satzebene 1. Informationsdichte 2. Verdichtungen, z. B. Partizipkonstruktionen 3. Grammatikalische Konstruktionen
  • sprachliche Hürden auf Textebene 1. intransparente Bezüge zwischen Satz- und Textteilen (lokale und globale Kohärenz) 2. Diskontinuität
  • Was ist explizit nach Prediger KEINE sprachliche Hürde von Fachtexten? Die bloße Satz- oder Textlänge.
  • Was ist eine Erfahrung? - Als Erfahrung bezeichnen wir die Gesamtheit aller Erlebnisse, die eine Person oder Personengruppe gehabt hat, einschließlich ihrer Verarbeitung. - Erfahrung ist nicht das, was Dir passiert. Es ist das, was du aus dem machst, das Dir passiert. (Huxley)
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  • Was ist forschendes Lernen? = Bewusstes und aktives Sammeln und Verarbeiten von Erfahrungen
  • Anspruch an ein Studienprojekt 1. objektiv und überprüfbar 2. wohlwollend gegenüber Schule 3. Motivation nicht durch Forschung sondern durch indiv. Nutzen
  • Kriterien wissenschaftlichen Arbeitens nach Freudenthal - Beginn: relevanten Frage, auf die es bislang keine zufriedenstellende Antwort gibt - untersucht diese Frage in einem einfallsreichen Forschungsdesign mit systematischen, reflektierenden und ausgewiesenen Methoden - Bildung konsistenter Theorien  - Artikulation in gehaltvoller und zugleich disziplinierter Sprache
  • Nachteile von indiv. Beobachtungen 1. Diffusität: Streuung der Aufmerksamkeit, Detailverlust 2. Vorurteilsbehaftetheit 3. Flüchtigkeit
  • Wesentliche Elemente von Beobachtungsschemata 1. disjunkte Kategorien 2. Schema für anschließend verwertbare Beobachtungen 3. Regeln für das Festhalten von Beobachtungen
  • Vorteile von Fragebögen - Effizienz - Chance für umfassende Untersuchung der Ergebnisse - Anonymität - Verteilung an weitere Personen möglich
  • Nachteile von Fragebögen - Fragen können falsch verstanden werden - Verzerrung von Antworten - Ernsthaftigkeit häufig fragwürdig
  • Unterschied zwischen Forschung und Entwicklung - Forschung = systematische Suche nach neuen Erkenntnissen, sowie deren Dokumentation und Veröffentlichung - Entwicklung = Tätigkeiten, die zur Lösung einer Aufgabe der Erstellung eines Produktes führen.
  • Dreieck der didaktischen Rekonstruktion 1. Didaktische Strukturierung 2. Fachliche Klärung 3. Erfassen von Schülerperspektiven
  • Methodik des LuFG MD 1. Bedarfsanalyse; päd. / mdid. Impetus / Lerziel; Stück MD --> 2. Stück(e) Mathematik verständlich Darstellen 3a. Lernziele / -voraussetzungen, Lehr-Lern-Konzepte und Material entwickeln <--> 3b. Untersuchung: Relevanz, Reduzierbarkeit, Vermittelbarkeit / Erprobung: Funktionalität, Existenz von Langzeiterfolgen --> 4. Bedarfentdeckung; Stück(e) Mathematik; Stück(e) MD
  • Winter über die Bedeutung der Mathematik 1. Inhalte haben mathematisch-lebensweltliche Doppelnatur 2. Math. Bildung als Teil einer modernen Allgemeinbildung
  • Modellierungskreislauf nach Winter 1. Situation --> Situationsanalyse --> Datenbeschaffung --> Annahmen / Vernachlässigungen --> 2. Math. Modell --> 3. Interpretation der Ergebnisse, Überprüfung --> Modell Verbesserungen (1-3) / Befriedigende Lösung / Totales Fiasko
  • Übergeordnete Lernziele für SuS unserer Studienaufgabe 1. Nachhaltigkeitsbewusstsein  / Mathematik als Welterkenntnis 2. Positivität bei gleichzeitigere Authentizität 3. Umgang mit Quellen
  • Anforderungen zum Einsatz der Ergebnisse unserer Studienaufgabe in der Schule 1. Einsatz ohne zusätzlichen Aufwand 2. Förderung des ökologischen Bewusstseins auf langfristiger Basis