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Nutztierwissenschaften (Subject) / 5) (Lesson)

Epidemiologie

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  • Was ist deskriptive Epidemiologie?  was, wann, bei wem und wie häufig
  • Was ist analytische Epidemiologie? warum, wie zu verhindern (Ursachenaufdeckung)
  • Was ist experimentelle Epidemiologie? Interventionsstrategien, Erfolgsevaluierung
  • Was ist molekulare Epidemiologie? detaillierte Analyse von epidemiologische nZusammenhängen mit molekularbiologischen Methoden
  • Was ist bei Epidemiologie ausschlaggebend?   Erreger-Wirt-Umweltbeziehung->Verständnis der epidemiologischen Charakteristika  Ansteckungsquellen  erregerspezifische Eigenschaften (z.B. Tenazität)  Übertragungswege  Eintrittspforten
  • Welche Arten von Infektionen kennen Sie?  endogene Infektionen-Infektionserreger bereits im Wirt vorhanden  exogene Infektionen- Infektionserreger kommt von außen- Haltungsumgebung- Umwelt- Biosicherheitsmaßnahmen
  • Was sind die Gründe für Infektionen in Tierbeständen? Haupteintragsquellen in Tierbestände Futter, Speisereste < Nicht bekannt < Tierkontakte < Wildtiere, Kulturfolger < Personen, Fahrzeuge
  • Was ist eine Lokalinfektion? – lokalisierte Veränderungen – Abszess, Mastitis
  • Was ist eine Lokalinfektion? – lokalisierte Veränderungen – Abszess, Mastitis
  • Was ist eine Sepsis?  Septikämie (Sepsis)– Folge einer Lokalinfektion– a priori– meist perakut (sehr schnell), oft tödlich z.B. Rotlaufseptikämie
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  • Was versteht man unter zyklischer Allgemeininfektionskrankheit? Nennen Sie Beispiele. I. Inkubationsstadium (Primärinfekt)II. Stadium der Generalisation (Prodromalstadium) III. Stadium der Organmanifestation Listeriose, Brucellose
  • Was ist Intoxikation, Toxi-Infektion?  Toxin wird durch Mikrorganismen gebildet  außerhalb des Wirtes (Botulismus)  innerhalb des Wirtes (Tetanus)
  • Welche Infektionsquellen kennen Sie?  Wirte-chronisch infizierte, klinisch inapparente Tiere- Rekonvaleszenten - Tierzyklus  Umwelt- Gewässer, Boden- kontaminierte Futtermittel - Protozoen  Naturherd- Infektionskreisläufe unter Einbindung von belebten Vektoren- Wildtiere
  • Welche Übertragungswege von Infektionserregern kennen Sie?  direkt- Kontakt  indirekt- kontaminierte Gegenstände, Wasser, Stäube, Futtermittel- belebte Vektoren (mechanisch, biologisch)  horizontal- innerhalb einer Generation  vertikal- von einer Generation zur anderen
  • Welche Infektionsquellen kennen Sie?  Wirte-chronisch infizierte, klinisch inapparente Tiere- Rekonvaleszenten - Tierzyklus  Umwelt- Gewässer, Boden- kontaminierte Futtermittel - Protozoen  Naturherd- Infektionskreisläufe unter Einbindung von belebten Vektoren- Wildtiere
  • Welche Übertragungswege von Infektionserregern kennen Sie?  direkt- Kontakt indirekt- kontaminierte Gegenstände, Wasser, Stäube, Futtermittel- belebte Vektoren (mechanisch, biologisch) horizontal- innerhalb einer Generation vertikal- von einer Generation zur anderen fäcal-oral aerogen percutan iatrogen venerisch nosocomial
  • Was bedeutet Endemie?  gehäuftes Auftreten einer Krankheit, eines gesundheits- schädigenden Verhaltens oder eines anderen gesundheits- schädigenden Ereignisses in der Bevölkerung eines bestimmten Gebietes   ist regional begrenzt aber zeitlich unbegrenzt   Malaria, enzootische Bronchopneumonie
  • Was versteht man unter Epidemie?  gehäuftes Auftreten einer Krankheit oder eines gesundheits- schädigenden Verhaltens oder eines anderen gesundheits- schädigenden Ereignisses in der Bevölkerung eines bestimmten Gebietes und während einer bestimmten Zeit   ist sowohl örtlich als auch zeitlich begrenzt   saisonale Grippe, MKS
  • Was versteht man unter Pandemie?  versteht man eine länder- und kontinent-übergreifende Ausbreitung einer Krankheit, im engeren Sinn einer Infektionskrankheit während einer bestimmten Zeit  ist örtlich unbegrenzt, aber zeitlich begrenzt  spanische Grippe
  • Was ist eine Seuche?  hochansteckende – evtl. zu Siechtum führende - (virulente) Infektionskrankheit  Pest, Cholera, Pocken  Schweinepest, Geflügelpest
  • Welche Messgrößen und -zahlen werden in der Epidemiologie verwendet?  Inzidenz  Prävalenz  Morbidität  Mortalität Letalität
  • Was ist Inzidenz?  kumulative Inzidenz Neuererkrankungen in umschriebener Population in bestimmten Zeitraum I (Anzahl der Neuerkrankungen im Bezugszeitraum _________________________________________      = CI N0 (Gesamtzahl der Population im Bezugszeitraum
  • Was ist Prävelenz?  Wahrscheinlichkeit, dass ein zufällig ausgewähltes Tier an einem Stichtag krank ist bzw. infiziert ist  Seroprävalenz M (Anzahl der Erkrankten/Infizierten am Stichtag) _________________________________________   = P N (Gesamtzahl der Population am Stichtag
  • Was ist Morbität?  Population unter Risiko Anzahl erkrankter Individuen im Bezugszeitraum ________________________________________    = Morbidität Anzahl exponierter Individuen im Bezugszeitraum
  • Was ist Morbität?  Population unter Risiko Anzahl erkrankter Individuen im Bezugszeitraum ________________________________________    = Morbidität Anzahl exponierter Individuen im Bezugszeitraum
  • Was ist Prävelenz?  Wahrscheinlichkeit, dass ein zufällig ausgewähltes Tier an einem Stichtag krank ist bzw. infiziert ist  Seroprävalenz M (Anzahl der Erkrankten/Infizierten am Stichtag) _________________________________________   = P N (Gesamtzahl der Population am Stichtag
  • Was ist Morbität?  Population unter Risiko Anzahl erkrankter Individuen im Bezugszeitraum ________________________________________    = Morbidität Anzahl exponierter Individuen im Bezugszeitraum
  • Was ist Mortalität?  Population unter Risiko Angaben zur Kontagiosität und PathogenitätAnzahl verendeter Tier im Bezugszeitraum ____________________________________ = Mortalität Anzahl exponierter Tiere im Bezugszeitraum
  • Was ist Letalität?  bezieht sich auf die tatsächlich Kranken Anzahl verendeter Tier im Bezugszeitraum _______________________________________ = Letalität Anzahl erkrankter Individuen im Bezugszeitraum Mortalität  ________ = Letalität Morbidität
  • Mit was beschäftigt sich die molekulare Epidemiologie?  basiert auf der rasanten Entwicklung von molekularen Feintypisierungsmethoden  Ausbruchsepidemiologie  Genvarianten-> Erreger, Wirtseite  genomische Polymorphismen-> phylogenetische Verwandtschaftsbeziehungen