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Prüfungsvorbereitung (Subject) / SoSa (Lesson)

Prüfungsvorbereitung

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  • 3 Säulen der sozialen Sicherung 1. Solzialversicherung - Kranken-, Renten-, Arbeits-, Renten-, Pflege-, Unfallversicherung  2. Solziale Versorgung - Beamtenversorgung, Kinder-, Eltern- Wohngeld 3. Soziale Fürsorge  - ALG II, BaföG, Kinder- und Jugendhilfe
  • Formen von Sozialleistungen Materielle Hilfen → Sachleistungen: Essen von der Tafel, Kleidung → Geldleistungen:ALG I, ALG II, BaföG Psychosoziale Hilfen Dienstleistungen: 1. ambulant: Suchtberatung, Schuldnerberatung, Familienhilfe 2. Teilstationär: Tagesklinik, Notschlafstelle, Bildungsangebot 3. Stationär: Psychiatrie, Krankenhaus, Heim
  • Träger der Sozialen Hilfen Öffentlich-rechtliche Träger Kreisfreie Städte, Landkreise, Landschaftsverbände, Land, Bund, Gemeinde Freie-private Träger Wohlfahrt, gemeinnützige Organisationen, Jugendverbände, Stiftungen, Betriebe, Kirchen
  • Grundsatz der Subsidiarität Öffentlicher Träger darf erst dann tätig werden, wenn kein freier Träger zur Erfüllung der Aufgaben gefunden werden kann.
  • Viktimisierungsstufen 1. Primärviktimisierung - Alle direkten körperlichen, seelischen und wirtschaftlichen Wirkungen aus der Straftat für das Opfer 2. Sekundärviktimisierung - Reaktion Dritter (Familie, soziales Umfeld, Medien ...) - zweite Opferwerdung 3. Tertiärviktimisierung - Folgen der Primär- und Sekundärviktimisierung
  • Vorteile des TOA für Opfer - Angst verringern - Abschluss finden - Frage nach dem Warum wird beantwortet  - Wiedergutmachung  - schnell und unbürokratisch  - Selbstwertgefühl kann steigen - Genugtuung 
  • Vorteile des TOA für Täter - wecken von Opferempathie - Gewissen bereinigen - schnell und unbürokratisch  - ggf. Strafmildernd - präventiv - ggf. positiv Auswirkung auf §57 StGB 
  • Vorteile des TOA für Bürger und Justiz - Kostenersparnis - Arbeitsersparnis - freie Haftplätze - Prävention - Integration in die Gesellschaft  - Gemeinnützige Arbeit für das Gemeinwohl 
  • TOA Ausgleichsstellen - Weißer Ring  - Opferhilfe - Bewährungshilfe - Gerichts- und Jugendgerichtshilfe 
  • Voraussetzungen für TOA - Beteiligten müssen einverstanden sein - Täter steht zu seiner Tat - Täter empfindet aufrichtige Reue  - Entschuldigung muss ernst gemeint sein - Richter und StA müssen zustimmen
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  • Generalprävention Maßnahmen die sich auf alle potentiellen Täter (Allgemeinheit) beziehen.
  • Spezialprävention Maßnahmen die sich auf den Einzelnen beziehen, wie z.B. Therapien, Behandlungen, ...
  • Formen von Haftvermeidung - TOA - bezahlen von EFS - Therapie statt Strafe (§35 BtmG) - bedingte Strafaussetzung (§57 StGB) - Weihnachtsamnestie - Absehen von Strafe - Abschiebung - Bewährung
  • Nutzen der Haftvermeidung - Kostenersparnis - wird wieder Mitglied der Gesellschaft  - bleibt im sozialen Umfeld - freie Haftplätze
  • Hilfen zu Beginn der Haft - Beratung in Angelegenheiten der Sozialversicherung - Belehrung über Rechte und Pflichten - Erörterung der aktuellen Lebenssituation - Zugangsgespräch - Notwendige Maßnahmen für Hilfebedürftige Angehörige - Sicherung der Habe
  • Schwierigkeiten zu Beginn der Haft - Wechsel von einer bekannten in eine unbekannte Situation  - Abburch sozialer Bindungen - Durch Zwang herbeigeführte Einengung der Lebensverhältnisse - Verlust der Identität durch vorgegebene Abläufe der JVA
  • Niederschwellige Maßnahmen - Gottesdienst - AA-Gruppe - Liftkurs - ATM - Sport
  • Höherschwellige Maßnahmen Erfordern Eingangsdiagnostik, Tateinsicht muss vorhanden sein, Reflektionsbereitschaft muss vorhanden sein, sind längerfristig und anspruchsvoll  - Sotha - Soziales Training - Suchtberatung -  Schuldnerberatung 
  • Ziele des sozialen Trainings - (Wieder-)Erlernen sozial-akzeptierter, nicht krimineller Fähigkeiten zur Bewältigung von Alltagssituationen - Kennenlernen, üben und verinnerlichen von alternativen Verhaltensweisen zum beidhändigen Verhalten insbesondere im Umgang mit Konflikten
  • Lernfelder des sozialen Trainings - soziale Beziehungen - Arbeit und Freizeit - Geld und Schulden - Alkohol und Drogen - Rechte und Pflichten - Schuliche Bildung
  • Ebenen des sozialen Trainings 3 Ebenen 1. Bewusstmachung 2. Wissenserwerb 3. Verhalten 4 Schritte 1. Beswusstmachung 2. Wissenserwerb 3. Lösungsfindung 4. Rollenspiele
  • Kriterien für die Aufnahme im sozialen Training - Der deutschen Sprache mächtig sein - Sicherstellung der Teilnahme bis zum Schluss - ausreichende Intelligenz - Bereitschaft zur Mitarbeit - Akzeptanz der Verinbarung und Regeln
  • WHO Kriterien Abhängigkeit - starkes Verlangen der Substanz - reduzierte Kontrolle über die Substanz - Entzugssyndrom - Toleranzentwicklung - Einengung der Lebensinhalt auf Substanzgebrauch - Substanzgebrauch trotz schädlicher Folgen
  • Zielhierarchie der Suchthilfe 1. Sicherung des Überlebens 2. Sicherung des möglichst gesunden Überlebens 3. Reduzierung der Drogenmenge und Anzahl der konsumierten Substanzen 4. Verlängerung der Drogenfreien Periode 5. Dauerhafte Abstinenz 6. Lebensgestaltung und Bewältigung in Zufriedenheit 
  • Entgiftung - rein körperlich - wird i.d.R medikamentös gestützt - dauert 2-3 Wochen - stationär
  • Entwöhung - spychosoziale Ursachen aufarbeiten  - Entwicklung von Bewältigungsstrategien - ambulant/stationär - Ziel dauerhafte Abstinenz
  • Voraussetzung für §35 BtmG - FS bis zu 2 Jahre oder Strafrest bis zu 2 Jahre - zum Tatzeitpunkt Betäubungsmittelanhängig - Kausalität zwischen Abhängigkeit und Straffälligkeit - Rechtskraft des Urteils - Kostenzusage und Aufnahmetermin für eine anerkannte Einrichtung - neg. Drogenscreening am Tag der Entlassung 
  • Verschuldung Summe aller Geldforderungen die gegenüber einem Gläubiger bestehen.  z.B. Autokredit
  • Verschuldung Summe aller Geldforderungen die gegenüber einem Gläubiger bestehen.  z.B. Autokredit
  • Überschuldung Wenn nach Abzug der fixen Lebensunterhaltskosten zuzüglich der Aufwendung für Ernährung der verbleibende Rest des gesamten Haushaltseinkommens nicht ausreicht, um die laufenden Kosten zu begleichen.
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  • Hauptgründe für Überschuldung Arbeitslosigkeit Krankheit, Sucht, Unfall Trennung, Scheidung, Tod eines Partners Unwirtschaftliche Haushaltsführung Längerfrisiges Niedrigeinkommen
  • Überwiegende Schulden bei Gefangenen - Gerichts- und Rechtsanwaltskosten - Geldbußen, Geldstrafen, Gutachterkosten - Zoll- und Steuerschulden - Leistungsüberziehung (Sozial- und Arbeitslosenhilfe)
  • Maßnahmen zu Beginn der Haft (Schulden) - Aufstellung über Einnahmen und Ausgaben - Erstellen einer Schuldner-/Gläubigerübersicht - Sortieren der Unterlagen - nichts unüberlegt unterschreiben - Ohne Forderungsprüfung keine Stundung/Raten beantragen - keine Zahlungsversprechen abgeben, die nicht eingehalten werden können