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JVS NRW 2. Trimester (Subject) / Kriminologie- und Vollzugspsychologie (Lesson)
- Phasen der Suizidalität Erwägung - Suizid wir als Probmlemlösung in Betracht gezogen - Gedanken wie es wäre tot zu sein - Gedanken welche Wirkung sein Tod auf andere hätte Ambivalenz - hin- und hergerissen zwischen Wunsch zu leben oder zu sterben - keine Gedanken über Ausgestaltung - direkte Ankündigungen/Signale (Hilferuf) Entschluss - falscher Eindruck der Zustandsverbesserung (Entscheidung ist bereits getroffen) - indirekte Signale (Sachen verschenken, wichtige Angelegenheiten klären)
- Situative Risikofaktoren (Suizidalität) Soziale Isolation - Trennung von Familie, keine sozialen Kontakte innerhalb der JVA Prozessuale Angelegenheiten - bevorstehender Gerichtstermin, unerwartet hohe Strafe, ablehnende gerichtliche Entscheidung Vollzugliche Problematiken - Isolierung innerhalb der JVA, keine Arbeit, Ablehnunh von Anträgen, suizid anderer Gefangener
- Risikogruppen (Suizidalität) - Menschen mit psychischer Störung - Neuinhaftierte - Gefangene mit Tötungs- oder Sichttlichkeitsdelikten - junge und alte Gefangene - Abschiebehäftlinge - Inhaftierte mit Migrationshintergrund - Gefangene kurz vor oder nach einem Gerichtstermin
- Merkmale zur Erkennung von Suizidalität Verhalten - sozialer Rückzug, Leistungsabfall, Verteilen von Geschenken, Schlafstörungen, Unruhe, ... körperliche Veränderungen - Gewichtszunahme/- abnahme, veränderte Kleidunh Schriftliche Äußerungen - Abschiedsbriefe, Testament Symbolische Äußerungen - Malen, tragen von Kreuzen oder Todessymbolen Persönliche Faktoren - Fehlen oder Verlust menschlicher Beziehungen, Fehlen eines Lebensziels, ...
- Beurteilungsfehler Halo-Effekt- eine positive Eigenschaft überstrahlt alle anderen Horns-Effekt - eine negative Eigenschaft überstrahlt alle anderen Selbsterfüllende Prophezeiungen - man hat eine bestimmte Erwartung, deswegen agiert man so, dass sie sich erfüllt. Projektion - Übertragung eigener Gefühle/Eigenschaften auf andere Reduktion kognitiver Dissonanz - Einstellung/Ansichten befürworten, obwohl bewusst ist, dass es falsch bzw. nicht gut ist Serieller Positionseffekt - Der erste (Primacy) oder der letzte (Recency) Eindruck ist maßgeblich In-Gruppen-Verzerrung - eigene Gruppe wird als besser, wertvoller und positiver bewertet als andere Gruppen
- Merkmale zur Erkennung von Suizidalität Verhalten - sozialer Rückzug, Leistungsabfall, Verteilen von Geschenken, Schlafstörungen, Unruhe, ... körperliche Veränderungen - Gewichtszunahme/- abnahme, veränderte Kleidunh Schriftliche Äußerungen - Abschiedsbriefe, Testament Symbolische Äußerungen - Malen, tragen von Kreuzen oder Todessymbolen Persönliche Faktoren - Fehlen oder Verlust menschlicher Beziehungen, Fehlen eines Lebensziels, ...
- Komorbidität Das gemeinsame Auftreten verschiedener Störungsbildet im Zusammenhang mit psychischen Störungen. Psychische Störungen erscheinen nicht in reiner Form, sondern Faktoren mehrerer Störungsbilder gleichzeitig.
- Ich-Synton Erlebens-und Verhaltensmuster werden vom Betroffenen als passend und zur Person zugehörig wahrgenommen.
- Ich-Dyston Die Erlebens- und Verhaltensmuster werden von den Betroffenen als nicht zu ihr gehörig, sondern als störend und fremd erlebt.
- Ich-Dyston Die Erlebens- und Verhaltensmuster werden von den Betroffenen als nicht zu ihr gehörig, sondern als störend und fremd erlebt.
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