biw010 Theorie der Schule (Subject) / Psychologie in der Schule (Lesson)

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  • Welche Funktionen haben Emotionen? 1. Motivation & Aufmerksamkeit- Anregung, auf erlebtes/vorgestelltes Ereignis zu handeln- steuern Verhalten auf spezifisches Ziel- konzentriert die Aufmerksamkeit und führt zur besseren Gedächtnisleistung 2. Soziale Funktion- reguliert soziale Interaktionen & lässt soziales Gefüge funktionieren- bindet uns an Menschen / distanziert uns von Menschen 3. Kognitive Funktion- beeinflussen lernen, erinnern, soziale Urteile und Kreativität- beeinflusst, worauf wir achten, wie wir uns & andere wahrnehmen & Situationen interpretieren- beeinflusst das Organisieren und Strukturieren von Lebenserfahrungen 4. Weitere Funktion- stellt Überleben sicher durch bspw. Angstempfinden -> Flucht/Angriff
  • Nennen Sie einen externen und internen emotionsauslösenden Reiz. Intern: Erinnerungen Extern: Spinne / störendes Kind 
  • Erläutern Sie die Komponenten von Emotionen anhand des Beispiels Langeweile. - Motivationale Komponente (Handlungstendenzen: Situation ändern/verlassen) - Affektive Komponente (subjektiv erlebter Gefühlszustand: unangenehm) - Kognitive Komponente (emotionsspezifische Gedanken: Zeit vergeht langsamer) - Expressive Komponente (Körperausdruck: leerer Blick, "im Stuhl versinken") - Psychologische Komponente (psychologische Prozesse: niedriges Arousal)
  • Beschreiben Sie die Emotion Ärger anhand zweier grundlegender Dimensionen. - Valenz (negativ äußende Tendenz zu Ärger) - Aktivierung (körperlich angestaut Agressivität) 
  • Welche Grundreaktionen auf Angst kennen Sie? Bitte geben Sie schulbezogene Beispiele. 1. Flucht (Schulschwänzen) 2. Angriff/Kampf (agressives Verhalten eines S oder S lernt aus Versagensangst mit anderen S) 3. Sich-tot-stellen (Mobbing ignorieren, Bei nicht gemachten HA nichts anmerken lassen,..)
  • Nennen Sie zentrale Elemente des Emotionswissens. - Erkennen verschiedener Emotionen anhand der Mimik/Gestik - Zuordnung von Emotionen zu bestimmten Anlässen - Nachvollziehen von Emotionen anderer - Wissen, dass man eigene Emotionen beeinflussen und verbergen kann - Wissen, dass man mehrere Emotionen gleichzeitig empfinden kann 
  • Erläutern Sie die Begriffe interpersonale und intrapersonale Emotionsregulation. Nennen Sie jeweils ein Beispiel. Interpersonal: Regulation durch Andere, z.B. Trost durch Eltern Intrapersonal: Regulation durch sich selbst und nicht durch andere, z.B. Neubewertung 
  • Bitte erläutern Sie die Begriffe external und internale Emotionsregulation. Die Grundidee: Emotionen können wahrgenommen (Was empfinde ich?) und akzeptiert (wie gehe ich damit um?) werden. External: Regulation durch Ausdruck (Mimik,Gestik) --> Emotion bleibt gleich! internal: Regulation durch kongitive Umstruktierung (z.B. Neubewertung) --> Regulation des Gefühls selbst!
  • Nenne Sie drei Arten von Bewältigungsstrategien (Emotionen). 1. Emotionsorientieres Coping: Emotionsregulation durch z.B. Entspannungstechnik 2. Problemorientieres Coping: Identifikation des emotionsauslösenden Umstandes und dessen aktiven Änderung 3. Meidenorientiers Coping: Flucht aus emotionsauslösender Situation und Vermeidung mit der Konfrontation 
  • Erläutern Sie den Ansatz der kognitiven Umstrukturierung anhand eines Beispiels. --> ABC-Modell A: beschreibt die auslösende Situation     S macht seine HA wiederholt nicht B: umfasst die Gedanken/Selbstgespräch des Klienten (Wahrnehmung, Interpretation, Grundannahmen, BewertungLK ärgert sich darüber, strukturiert seine Gedanken aber um: "Er hat es gerade nicht leicht zuhause" C: umfasst die emotionalen - und Verhaltenskonsequenzen die aus B folgenLK ärgert sich nicht und ist netter zu S
  • Erläutern Sie die drei Prozesse der Identifikation und Bearbeitung von dysfunktionalen Kognitionen. - ein Teil der kongitiven Umstrukturierung 1. Vermittlung des kognitiven Modells (ABC Modell: Wissen, dass nicht A zu C führt, sondern erst die Gedanken in B zu C führt) 2. Aufdeckung der dysfunktionalen Kognitionen (in Phase B) 3. Infragestellen der dysfunktionalen Kognitionen (Bearbeitung dysfunktionaler Wahrnehmung und Interpretation)
  • Bitte nennen Sie je ein Beispiel für folgende Prozesse: Realitätstesten, Reattribuieren, Bearbeitung dysfunktionaler Kernannahmen. - findet in "Infragestellen von dysfunktionalen Kognitionen" (kognitive Umstrukturierung) statt. Realitätstesten: Woran mache ich fest, dass ich glaube, wenn ich nicht spiele, dass ich wahnsinnig werde? Wie wahrscheinlich ist es, dass es eintritt? Reattribuieren: Ist es wirklich meine Schuld, dass die Ehe gescheitert ist? Bearbeitung dysfunktionaler Kernannahmen: Ich bin nicht alleine schuld. 
  • Nennen Sie 6 Strategien der Emotionsregulation. - Entpannungstechnicken: konrtollierte Atmung, Meditieren - Unterdrücken/Vermeiden - Problemlösem (problemorientiertes Coping) - Emotionregulation internal und external - Sport, Musik, Essen - Neubewertung
  • Erläutern Sie die Emotionstrategie Rumination und nehmen Sie kurze Einschätzung der Strategie vor. Rumination -> Grübeln über erlebte Gefühle/Ereignisse, subjektiv wertend - negativ behaftet: führt zu Stress, schlechter Stimmung, schlechtere Aufmerksamkeit und Leistung - weit verbreitet, man sollte sich (externe) Hilfe holen, nicht wertend vorgehen und positive Gedanken machen, sich nicht im Kreis drehen
  • Erläutern Sie den Begriff Empathie. Empathie ist die Fähigkeit, Gedanken, Emotionen, Handlungen, Persönlichkeitsmerkmale von anderen Menschen oder Tieren nachvollziehen zu können. Dazu gehört auch das Mitfühlen als eigene Reaktion auf Gefühle anderer (Mitleid,...) -> Kognitive Empathie: Perspektivenübernahme -> Affektive Empathie: Mitfühlen
  • Was ist empathischer Stress? Die Neigung, in der Konfrontation mit negativen Erfahrungen anderer subjektiv "negative" Emotion zu erleben. 
  • Erläutern Sie anhand eines Beispiels die Bedeutung sozialer Darbietungsregeln für die Emotionsregulation. Soziale Darbiertungsregeln nutzen, um die (eigene) Emotion zu regulieren. Beispiel: Eine erwünschte emotionale Reaktion bieten trotz andere empfundener Emotion dazu: Mitarbeiter zeigt Freude auf die Beförderung, obwohl er traurig ist, dass nicht er befördert wurde. 
  • Nennen Sie 3 moralische Emotionen. Inwieweit können diese motivierend wirken? 1. WutMotivation, anzugreifen in Form von schreien, schlagen, etc. 2. SchuldMotivation, andere gut zu behandeln / negatives Verhalten mit positives auszugleichen: Schuldkonto 3. SchamMotivation, nicht gegen die individuelle Norm zu stoßen -> Sie wirken insofern motivierend, dass ich, wenn ich solche Emotionen spüre/spüren möchte/vermeiden möchte, tätig werde. 
  • Welches Lehrerverhalten und welche Lern- und Prüfungsbedingungen begünstigen die Entstehung von Schulangst? Lehrerverhalten- strenges, autoritäres Auftreten- Spott, Demütigung, Nichtbeachtung- Strafarbeiten Lernbedingungen- Intransparenz bzgl. Lernziele, Verhalten, - komplizierte und unverständliche Vermittlung- unklare Strukturierung Prüfungsbedingungen- Intransparenz der Prüfungskriterien- unangenehme Atmosphäre- Zeitdruck
  • Nennen Sie drei mögliche Ursachen von Schulangst im Bereich des Elternhauses und 2 mögliche Ursachen im Bereich der Schulklasse/der Mitschüler. Elternhaus- strenger, autoritärer Erziehungsstil- hohe Anforderung, Leistungsdruck- Sanktionen, Bestrafungen Schulklasse/Mitschüler- Konkurrenzdenken, ständiges Vergleichen der Noten- Mobbing/Hänselein, Ausschluss der sozialen Teilhabe
  • Bitte nennen Sie 2 Arten von Langeweile und erläutern sie diese stichwortartig. 1. suchende Langeweile- rastlos- Suche nach Veränderung oder Ablenkung 2. kalibrierende Langeweile- umherschweifende Gedanken- Offenheit für Neues- unsicher 
  • Erläutern Sie je eine mögliche positive und negative Konsequenz von Langeweile. positiv: Auf der Suche nach Neuem: Initiierung kreativer Prozesse  negativ:dauerhafte Langeweile kann zu einem Verhalten führen, das von der Norm abweicht Negative Folgen für Aufmerksamkeit, Lernmotivation, Nutzung von Lernstrategien sowie resultierende Schulleistungen
  • Erläutern Sie den Begriff Motivanregung. Bedeutet, dass in einer bestimmten Situation durch einen bestimmten Reiz das Motiv relevant wird. Beispiel: Leistungsmotiv in einer Klassenarbeit
  • Nennen Sie drei umfassend erforschte Motive menschlichen Handelns und erläutern Sie diese kurz. LeistungsmotivWunsch, etwas gut/besser/am besten zu machen (Antrieb geht von einem selbst aus) AnschlussmotivWunsch nach Vertrautheit, Geselligkeit, sozialer Anschluss/Teilhabe MachtmotivWunsch, auf andere Macht ausüben zu können. Hoffnung auf Macht und Angst vor Machtverlust. 
  • Definieren Sie intrinsische Motivation. Die Motivation/Anregung liegt hierbei in dem Gegenstand/in der Tätigkeit selbst. 
  • Wie lässt sich Lernfreude / intrinsische Motivation im Unterricht durch die Selbstbestimmungstheorie von Deci und Ryan fördern? Kompetenzerleben: mittelschwere Aufgaben, Binnendifferenzierung, Loben Autonomieerleben: Verantwortung überlassen, selbstständiges Arbeiten, Stationenlernen, Wochenplan, eigene Lösungswege zulassen Soziale Eingebundenheit: kooperatives Lernen durch Gruppenarbeit, Klassenfahrten, etc.
  • Was kennzeichnet Flow-Erleben? Geben Sie ein Beispiel. Das völlige Aufgehen einer Tätigkeit. Die Folgen dieser Tätigkeit sind sekundär: z.B. werden die Zeit und andere Faktoren ausgeblendet.  Beispiel: Projektarbeit im Unterricht Flowarbeit erreicht durch Situationsbezug, Praxisrelevanz, Orientierung an SuS, Selbstorganisation und Verantwortungsübergabe,....
  • Erläutern Sie die Begriffe Selbstkonzept und Selbstwirksamkeit anhand von Beispielen. Selbstkonzeptkognitive Selbsteinschätzung in Bezug auf Leistungen und Eigenschaften.Beispiel: Ich kann gut rechnen. SelbstwirksamkeitÜberzeugung, dass man dazu fähig ist, etwas zu erlernen oder eine Aufgabe zu lösen. Eigenes Handeln wird als folgenreich erachtet.Beispiel: Ein S kann eine schwierige Aufgabe lösen. 
  • Was sind die Vorteile von sozialen Kategorisierungen? - vereinfachend und strukturierend - kognitive Ressourcen werden entlastet
  • Welche Probleme bringen soziale Kategorisierungen mit sich? - Vorurteile und Stereotypen - Erwartungen - Ausschluss, Diskriminierungen 
  • Erläutern sie zwei verschiedene Arten von Erwartungen anhand schulbezogener Beispiele. Normative Erwartungen:Das, was aufgrund von kulturellen Nomen/Konventionen erwartet wird.Beispiel: Die SuS kommen pünktlich zum Unterricht. Antizipatorische Erwartungen:Annahme, was jemand/mehrere tun werden/Vermutungen.Beispiel: Einige SuS werden ihre HA nicht erledigen. 
  • Welche Probleme können antizipatorische Erwartungen von LK an SuS nach sich ziehen? Nennen Sie ein Beispiel. Durch antizipatorische Erwartungen das Eintreten einer Annahme evozieren -> Self-fullfilling prophecy! Beispiel: LK nimmt an, dass ein S störend sein wird. S wird von LK störend wahrgenommen aufgrund der Annahme/Erwartung. LK drängt S in eine Rolle durch Erwartung. 
  • Was ist der Pygmalioneffekt? - eine Form der self-fullfilling prophecy - Durch positive Erwartungen, tritt diese Erwartungen ein (z.B. weil LK ihr eigenes Verhalten ggü. S unbewusst anpasst, damit dies eintritt) 
  • Wie können LK die Wirkungen von Erwartungen in einer konstruktiven Weise nutzen? Die LK sollte positive Erwartungen haben! Stets denken "die SuS sind motiviert und möchten mitarbeiten". Durch positive Einstellung kann das Herangehen (unbewusst) positiv sein und somit positive Effekte (im Unterricht) haben -> Self-fullfilling prophecy!
  • Was versteht man unter Reaktanz? Reaktanz ist eine Abwehrreaktion auf eine innere oder äußere Einschränkung. Nicht das ausgelöste Verhalten wird als Reaktanz bezeichnet, sondern die Motivation dahinter. Ausgelöst wird eine Reaktanz durch psychischen Druck (Drohung, Nötigung,..) oder Einschränkung der Freiheitsspielräume.  Beispiel: unauthentische Werbung, die einem zum Kauf drängt
  • Erläutern Sie kurz folgende Urteilsfehler: fundamentaler Attributionsfehler, Halo-Effekt, Rückschaufehler. AttributionsfehlerUrteil wird aufgrund von dispositionalen Fakotren gefällt bzw. werden diese beim Urteil überschätzt, während externe Einflüsse unterschätzt werden. Beispiel: Zu spät kommen als Charaktereigenschaft, obwohl eine Bahnsperrung der Grund war. Halo-EffektUrteil wird aufgrund eines dominant wirkendes Merkmal gefällt, wobei andere (relevante) Merkmale weniger bis gar nicht brücksichtigt werden. RückschaufehlerEine Person glaubt im Nachhinein, etwas gewusst zu haben, was sie aber nicht gewusst hat -> Verzerrtes Urteil
  • Erläutern Sie den Bestätigungsfehler anhand eines schulbezogenes Beispiels. Neigung, Informationen so auszuwählen, zu suchen und zu interpretieren, so dass sie den eigenen Erwartungen entsprechen. Informationen, die den Erwartungen nicht entsprechen, werden (unbewusst) ausgeblendet.  Beispiel: Erwartungen an SuS der LK
  • Was kennzeichnet formelle und informelle Gruppen? Formelle Gruppen:- festgelegtes Ziel- klare Regeln- offiziele Zugehörigkeit Informelle Gruppen:- keine klaren Strukturen- keine offiziele, unverbindliche Zugehörigkeit
  • Was ist in der Sozialpsychologie mit Salienz gemeint? Eine Person unterscheidet sich in einem Merkmal von der Gruppe und wird dadurch stärker wahrgenommen. Beispiel: Eine Gruppe bestehend aus 9 Männern und 1 Frau -> Frau wird stärker wahrgenommen. 
  • Erläutern Sie den Begriff Gruppenkohäsion. Die Ausprägung des Gruppenzusammenhalts/solidarität, Attraktivtät der Gruppe, der Ziele und der Mitglieder. 
  • Beschreiben Sie die Phasen der Gruppenentwicklung nach Tuckman anhand eines Beispiels. -> Einschätzung über die Gruppensituation und bietet Interventionsmöglichkeiten. 1. Forming: Kennenlernen, Informationsaustausch, zunehmende Interdepedenzen2. Storming: Uneinigkeit über Vorgehensweise, Konfklikte3. Norming: Etablierung von Standards, Rollenverteilung4. Performing: verstärkte Aufgabenorientierung und Einnehmen der Rollen, Problemlösen5. Adjourning: Beendigung/Auflösen der Gruppe und der Interdepedenzen 
  • Erläutern Sie den Begriff der Gruppenleistung unter Bezugnahme auf Prozessgewinne und -verluste. Die Gruppenleistung lässt sich unter folgendem Term bestimmen: Gruppenleistung = potenzielle Leistung - Prozessverluste + Prozessgewinne Die potenzielle Leistung ist die Leistung, die eine Gruppe erbringen kann, wenn die vorhandenen Ressourcen optimal verwendet wurden. 
  • Erläutern Sie folgende Gruppenphänomene: Trittbrettfahrer, soziales Faulenzen, Verantwortungsdiffusion, Statuseffekte, soziale Erleicherung, soziale Hemmungen und Ingroup-Outgroup-Bias. Trittbrettfahrer: Absichtliche Anstrenungsreduktion aufgrund der Annahme, dass der eigene Beitrag nicht wichtig sei. Soziales Faulenzen: Automatische Anstrengungsreduktion, wenn individueller Beitrag nicht identifizierbar ist. Verantwortungsdiffusion: Die Verantwortung verteilt sich auf die Gruppenmitglieder, daraus resultiert ein geringeres Gefühl von Verantwortung und weniger Engangement.  Statuseffekte: Mitglieder mit einem hohen Status neigen dazu, Gruppengeschehnisse zu dominieren. Dies führt zu Passivität anderer Mitglieder und schlechteren Lernerfolg. Soziale Erleichterung: Person bringt bei Gegenwart anderer bessere Leistungen. Soziale Hemmungen: Personen bringt durch Gegenwart anderer schlechtere Leistung. Ingroup-Outgroup-Bias: Die Mitglieder der eigenen Gruppe werden günstiger beurteilt, Fremdgruppen werden homogener wahrgenommen, die Leistungen der Ingroup werden im Vergleich/Wettbewerb positiver beurteilt. 
  • Nennen sie 4 Aggressionsformen und geben Dir für jede Aggressionsform ein schulbezogenes Beispiel. Instinktive Aggression (Selbstschutz bei Mobbing) Ärger-Aggression (keine gute Note geschrieben) Instrumentelle Aggression (Aggressiv, um etwas zu erreichen: Pausenbrot an anderen nehmen) Aggression als Nervenkitzel/Selbstzweck (Randalieren in der Schule) 
  • Nennen Sie eine bekannte Hypothese zur Aggressionsentstehung und erläutern Sie diese kurz. -> Frustations-Aggressions-Hypothese Das Erleben von Frustation steigert die Wahrscheinlichkeit vom aggressiven Verhalten (i.d.R proportional) 
  • Was versteht man unter Mobbing/Bullying? Mobbing ist Schikanieren über einen längeren Zeitraum (direkt oder indirekt) durch z.B. Vorenthalten von Informationen, Ausgrenzen, beleidigen, Gewalt.  Bullying ist der Begriff im englischen Sprachraum, während Bullying teilweilse im deutschen Zeitraum als psychische Aggression verstanden wird. 
  • Nennen Sie die Rollen des Participant-Role-Ansatz. Täter, Assistent, Verstärker, Verteidiger, Außenstehender 
  • Nennen und erläutern Sie die Gesprächsvariablen (Therapeutenvariablen) nach Carl Rogers. Empathie / Einfühlendes VerstehenFähigkeit, die Erfahrungen und Emotionen des Anderen zu verstehen und nachvollziehen zu können (Kognitive + affektive Empathie) Wertschätzung / bedinungsloses AkzeptierenZuwendung, die frei von Beurteilungen und Bewertungen ist.  Kongruenz / EchtheitAuthentisch sein, keine Maske aufsetzen; sich über das eigene Empfinden im Klaren sein und dem anderen auch mitteilen, wenn es angemessen ist. 
  • Erläutern Sie das Kommunikationsquadrat von Schulz von Thun. 4 Seiten/Dimensionen einer Nachricht: 1. Sachebene (Information)  2. Beziehungsebene (Aussage gibt Aufschluss auf die Beziehung zwischen Sender und Empfänger) 3. Selbstoffenbarungsebene (Wie gehts dem Empfänger dabei) 4. Appellebene (Zweck)
  • Nennen Sie die vier Axiome der Kommunikation von Watzlawick. 1. In einer sozialen Situation kann man nicht nicht kommunizieren.  2. Kommunikation hat einen Inhalts- und Beziehungsaspekt.  3. In einem Kommunikationsablauf kann das Verhalten einer Person eine Reaktion auf das Verhalten des anderen sein aber auch Reiz auf das Verhalten des anderen.  4. Menschliche Kommunikation bedient sich an digitalen (verbalen) und analogen (nonverbale) Modalitäten