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Supply Chain Management (Subject) / Fragenkatalog (Lesson)
BSP Mutterficker!
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- Mit welchen Methoden können Lieferanten beurteilt und ausgewählt werden? - Anzahl der Lieferanten (Single,dual,multiple sourcing) - Beschaffungsweg (direct, indirect) - Herkunft (local, global) - Dauer/Intensität der Lieferantenbeziehung (Lieferantenstamm, Lieferantenwechsel) - Wertschöpfung (Eigen-, Fremdbezug) - Güterkomplexität und Struktur (traditional vs. modular sourcing)
- Was versteht man unter ATO (Assemble-To-Order) und ETO (Engeneer-To-Order)? ATO = Die Vorarbeit für ein Produkt wird bereits fertiggestellt, das fertige Endprodukt wird es durch den spezifischen Kundenauftrag fertig gestellt. ETO = Der Kundenauftrag löst im Unternehmen einen Entwicklungsprozess basierend auf das geüwnschte Endprodukt aus.
- Skizzieren Sie die Produkt-Prozess-Matrix! Matrix mit 4 Feldern links: Materialfluss von kontinuierlich bis unregelmäßig rechts: Produktvielfalt von niedrig bis hoch unten: Auflagengröße Einzel - Serien - Massenfertigung oben: Bezihung der Produktion zum Absatzmarkt (make to order - make to stock) Links oben nach rechts unten: Werkstattproduktion, Produktiinsinsel, Flexibles Fertigungsystem, Reihenproduktion, Fließproduktionslinie, Transferstraße
- Was versteht man unter Produktionsmanagement? Produktionsmanagement befasst sich der Organisation von Ressourcen und Vorgängen die für die Produktion und den Verkauf von bestimmten Waren erforderlich sind.
- Nenne und Erläutere die 3 Bereiche des Produktionsmanagement! strategisches Produktionsmanagement (Prozessanalyse) - Umfasst einen Planungshorizont von 5-10 Jahren, Entscheidungen bezüglich Forschung, Entwicklung und Standortplanung -Zukunftorientiert und ausschlaggebend für den Erfolg/Misserfolg eines Unternehmens taktisches Produktionsmananagement (Layoutplanung) - Umfasst einen Planungshorizonz von 1-5 Jahren, Entscheidungen bezüglich Output, Produktionsprogramm und Technologien (konkretisierung des UNternhemensstrategie) operative Produktionsmanagement (Produktionsplanung) - Entscheidungen bezüglich der Produktionsplanung (Produktionsprogramm, Maschinenbelegung, Kapazitätsplanung, Bedarfsermittlung), Planungshorizont unter einem Jahr
- Nennen Sie die wesentlichen Merkmale der Methoden CPM, PERT und GERT! CPM, PERT und GERT sind Methoden der Netzplantechnik CPM => Vorgänge und Dauern werden deterministisch bestimmt PERT => Vorgänge deterministisch, Dauern stochastisch GERT => Vorgänge und Dauern stochastisch
- Erläutern Sie den kritischen Pfad (CPM) der Netzplantechnik! Der kritische Pfad ist die längste Kette von Vorgängen und Meilensteinen im Projektplan, bei denen es kein Puffer gibt (Mindestprojektdauer) Das Ziel ist es Engpässe im Projektverlauf aufzuzeigen Vorzugsweise standardisierbare Projekte bei denen wenig unsicherheit bezüglich der Zeitschätzung besteht
- Erläutern Sie den kritischen Pfad (PERT) der Netzplantechnik! Pert ist eine ereignisorientierte Netzplantechnik, wird bei Projekten mit hoher Unsicherheit und geringer Erfahrung angewandt Es wird immer die erwartete Durchschnittsdauer der Vorgänger angesetzt. pessimistischste Zeit + 4*regelzeit + optimistische Zeit geteilt durch 6
- Erläutern Sie den kritischen Pfad (GERT) der Netzplantechnik! bildet stochastische Ausführungswahrscheinlichkeiten für einzelne Vorgänge ab erlaubt es schätzungen sowohl aus der Netzwerkklogik als auch aus vergangener Vorgnagsdauer zu berücksichtigen
- Herausforderungen für die Layoutplanung aufgrund von Entwicklungen im Umfeld. Veränderungen von Planungszielen wie zum Beispiel Absatzzahlen oder Marktbedarf führen dazu, dass die Investitionsentscheidungen häufiger überdacht und angepasst werden müssen. Die Planung wird dadurch zu einer Sisyphosarbeit. (Ein Unternhemen muss auch in der Planungsphase wandlungsfähig bleiben)
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- Skizzieren Sie die 4 Stufen operativer Produktionsplanung! 1. Stufe: aggregierte-strategische Gesamtplanung (1 Jahr) - strategische Ressourcen und Kapazitätsplanung zur gewährleistung dass das Projekte genügend Ressourcen und Kapazitäten für die Umsetzung zur Verfügung hat (Material, Maschinen, Ausrüstung, Menschen, Know-How). AUßerdem werden di ezu erwartenden Transportströme zwischen den Standorten kalkuliert 2. Stufe: Hauptproduktionsprogrammplanung (einige Monate) - Erfasst alle Produktionssegmente in einer Fabrik (hauptprodukte, Vorprodukte) und deren Arbeitsgangfolgen, notwendige Kapazitäten und Dauer mit dem Ziel die Produktion an den tatsächlichen/aktuellen Bedarf unter berücksichtigung der Kapazitäten anzupassen 3. Stufe: Losgrößenplanung (mehrere Wochen) - Wann möchtest du welche Menge produzieren? (fixe menge zu einem fixen Termin -> nachfrage unabhängig, variable menge zu einem fixen Termin -> reaktion auf nachfrage schwankungen, variable Termine mit variablen Mengen -> Pull-Startegie (Produktion auf Anfrage)) 4. Stufe: Feinplanung der Ablaufplanung (Stunden-Minuten) - Die Feinplanung bildet das Verbindungsstück zwischen Produktion und Planung (Bearbeitungsreihenfolge der Aufträge)
- Nennen Sie die typischen Merkmale sowie die Grenzen der Lean Production! Die Prinzipien zur Ausprägung in Effizienz und Qualität überragender ENtwicklungs und Produktionsprozesse werden unter der Bezeichnung Lean Production zusammengefasst! (reduzierung von Kosten, Verschwendung, steigerung der effizienz und der optimierung von Produktionsqualität und Zeit Merkmale: - Just-In-Time Produktion, Sychroniserung der Abläufe, Arbeiten in Netzwerken, Teamarbeit, Reduzierung von Fehlern und Verschwendungen Grenzen: - zunehmende Kontrolle der Mitarbeiter, Alle Mitarbeiter müssen zielgerichtet mitwirken, JiT führt zu steigenden Transporten durch Zulieferer
- Beschreiben Sie die Abläufe bei einstufiger/zweistufiger Kommissionierung! Einstufige Kommissionierung: - ohne Systemunterstützung - Überschauberes strukturiertes Lager bei dem eine Entnahme anhand von aufsteigenden Artikelnummern erfolgt Zweistufige Kommissionierung - Artikel werden in der ersten Stufe entsprechend einer Gruppe von Kundenaufträgen kommissioniert - In der zweiten Stufe werden die Artikel des gesamtauftrages auf die einzelnen Kundenaufträge vertielt.
- Was versteht man unter 1st, 2nd, 3rd, 4th Party Logistics? 1st Party Logistics = Lagerhalter (Der Typ der die Pakete zusammenstellt) 2nd Party Logistics = Spedition/ Frachtführer (Der Typ der die Pakete umherfährt) 3rd Party Logistics = Kontraktlogistiker (Der Typ der die Pakete zwischen Hersteller und Händler transportiert -> kümmert sich um logistische Besonderheiten) Beispiel: China Hersteller -> China Hafen -> Hafen Deutschland -> Händlerlager Deutschland 4th Party Logistics = 4PL-Provider (Vermittelt zwischen Autraggeber und Dienstleister und versucht den Ideal Dienstleister zu finden, Angebote zu bündeln und Kosten einzusparen
- Was ist der Bullwhip-Effekt? Wie entsteht er und wie kann er vermieden werden? Bullwhip-Effekt beschreibt ein Abstimmungs- und Kommunikationsproblem was entsteht durch schwankende Nachfrage entlang der gesamten Lieferkette. Abweichung von Produktion und Nachfrage führt zu einem Aufschaukeln/Steigerung in vorgelagerte Richtung der Lieferkette Vermeidung durch das Scor-Modell indem die Kommunikation zwischen den Prozessebenen besser abgestimmt wird (OEP wird näher an die Produktion gelegt, damit schneller Reaktionne möglich sind)
- Was ist der Bullwhip-Effekt? Wie entsteht er und wie kann er vermieden werden? Bullwhip-Effekt beschreibt ein Abstimmungs- und Kommunikationsproblem was entsteht durch schwankende Nachfrage entlang der gesamten Lieferkette. Abweichung von Produktion und Nachfrage führt zu einem Aufschaukeln/Steigerung in vorgelagerte Richtung der Lieferkette Vermeidung durch das Scor-Modell indem die Kommunikation zwischen den Prozessebenen besser abgestimmt wird (OEP wird näher an die Produktion gelegt, damit schneller Reaktionne möglich sind)
- was versteht man unter regulatory compliance? Unter regulatory compliance versteht man die einhaltung von gesetzlichen Bestimmungen und regulatorischen standards sowie selbstgesetzte ethische standards und Anforderungen
- Wie sollten Risiken in der Supply Chain berücksichtigt werden? Es gibt das SCRM (Supply CHain Risk Management), welches dazu dient Risiken entlang der Lieferkette zu managen, diese zu bewerten und risikominimierende Maßnahmen zu steuern. Risikominimierende Maßnahmen: FMEA (Fehlermöglichkeits und Einflussanalyse) - Bestimmt mögliche Fehlerursachen, dessen Eintritswahrscheinlichkeit und dessen Auswirkungen (Folgereaktion und Endzustände) - Besteht aus 3 Schritten: 1. Schritt: Fehler definieren (Auflisten und Beschreiben) 2. Schritt: Bewertung der vorhandenen Risiken (Value at Risk), wenn nötig Maßnahmen ableiten die die Eintrittswahrscheinlichkeit reduzieren 3. Schritt: Überprüfung der eingeleiteten Maßnahmen und Neubewertung der Risiken
- In welchen Handlungsfeldern sind analytisches, operatives, kollaboratives und soziales CRM unterwegs? Unter CRM versteht man den strategischen Ansatz zur Planung, Steuerung und Durchführung aller interaktiven Prozesse mit den Kunden mit dem Ziel eine optimale Kundenorientierung, dauerhafte/individuelle Kundenbeziehung zu erreichen. Analytisches CRM = Sammeln und bereitstellen von Informationen und Kennzahlen über den Kunden (Data-Mining) Operatives CRM = Marketing, Services, Vertrieb die Daten aus dem analytischen CRM weiter verarbeiten und auswerten zur Kundenbewertung, Marktsegmentierung und optimierung des Dialoges zwischen Unternehmen und Kunde Kommunikatives CRM = Bereitstellung/ Verwaltung von Kommunikationskanälen (Kundenkontaktpunkte) Kollaboratives CRM = ermöglicht eine effektive und effiziente Kundenbearbeitung Soziales CRM = dient zur Erfüllung der Kundenwünsche un dder Unternehmensziele auf Social Media Ebene (interaktive live Konversationen)
- Beschreiben Sie den Kundenbeziehungslebenszyklus! 1. Phase: Anbahnung (Beziehung zum Kunden wird aufgebaut, hohe Investitionen um Kunden generieren und binden zu können) 2. Phase: Kundendurchdringung/Bindung (Vertrauen steigt, Bindung vertieft sich -> Kunde wird zum Schlüsselkunden und das volle Potential abgeschöpft) SOZIALISATION, WACHSTUM, REIFE, DEGENERATION; GEFÄHRDUNGEN 3. Phase: Kundensicherung und Rückgewinnung (Kunde wünscht beendigung der Beziehung welches es aufzuhalten gilt KÜNDIGUNG, ABSTINENZ, REVITALISIERUNG 3. Phase: Gefährdung (Optimierung der Kundenbeziehung und Rückgewinnungsmaßnahmen einleiten) __________________________________________________________________________________________________________________________________________
- Was ist ein ECR und welche Bausteine bilden die Struktur eines ECR? Strategie und Bündelung von Managementmethoden von Hersteller und Handel zur optimierung der Wertschöpfungskette zur erreichung der maximalen Kundenzufriedenheit, Kunden als Ausgangs- und Orientierungspunkt zur erschließung von gemeinschaftlichen Nutzenpotentialen. (GEGEN BULLWHIP-EFFEKT) Bausteine: - Effiziente Nachbestellung (direkte Weiterleitung von Abverkaufsdaten des Handels an den Hersteller, Hersteller beliefert Handel ohne explite Bestellung) - Effiziente Sortimentsgestaltung (Optimierung der Regalplatzierung von Produkten innerhalb einer Kategorie) - Effiziente Verkaufsförderung (Abstimmung von gemeinsamen Verkaufsförderungsaktivitäten) - Effiziente Neuproduktentwicklung und Einführung ( Enge Kooperation bei der Entwicklung neuer Produkte, gemeinsame Produkttests)
- Welche Ziele verfolgt ECR? besserer Lieferservice (Lieferzuverlässigkeit/Lieferzeit) geringe Lagerbestände durch JiT geringere Einkaufs-, Produktions-, Vertreibskosten vermeidung von Out of Stock flexible Reaktion uaf veränderte Markt- und Umweltbedingungen
- Welche Elemente bestimmen Supplyside und Demandside Prozesse? Supply Side: - Efficient Replenishment (Effiziente Warenversorgung, Nachlieferung und Bestandsführung) zum Beispiel VMI (Vendor Managed Inventory) -> Produzent steuer Lagerbestände auf Käuferseite, Cross Docking (Gemeinsames Zentrallager), Roll Cage Sequencing (Rollwagen im Lager logisch bestückt wird) Demand Side: - Category Management (schaffung von strategischen Geschäftseinheiten durch die Bildung von Categories zur Erhöhung des Konsumenten Nutzen und verbesserung der Geschäftsergebnisse) Categorymanagement erfolgt nach Category, Segment (Produkte mit ähnlicher Verwendung), traditionell (aus produktionsorientierter Sicht), heute (nach Konsumenten-Verhalten) Categoy-Rolle (Rolle die die Warengruppe im Gesamtsotiment hat) Efficient Store Assortment (=Regalflächengestaltung) - Spacemanagement (Produkte die mehr Umsatz machen, bekommen mehr Platz)
- Nennen Sie die Vorteile von CPFR! Genauere Daten und beiode Parteien sind auf dem gleichen WIssensstand Schwankungen können besser bereinigt werden
- Was stellt die Demand Profiling Matrix da? = Krajlic Matrix (4 Diemensionen zu Definierung von Einkaufsstrategien)
- Was ist ein APS und was umfasst es? Advanced Planing System = Softwaresystem zur Konfiguration, Planung und STeuerung von SUpply Chains -> 3 Anwendungsebenen 1. strategische Ebene: modellierung von langfristigen Gestaltungsmöglichkeiten der Lieferkette (Produktions-, und Lagerstandorte bestimmen sowie Kapazitäten und interne und externe Prozesse) 2. taktische Ebene: mittelfristige Bedarfsplanung und Absatzprognosen (Grobplanung für Beschaffung, Fertigung und Distribuition) 3. operative Ebene: Feinplanung zur kurzfristigen Abstimmungen von mengen und Kapazitäten (Mengen, Termin und Kapazitätplanung)
- Was ist ERP und welche Aufgaben hat es zu erfüllen? ERP (ENTERPRISE-RESOURCE-PLANING): dient zur planung und bereitstellung von Ressourcen wie: Kapital, Personal, Material- und Informations-, und Kommunikationstechnik rechtzeitige und bedarfsgerechte bereitstellung
- Was ist ein APS und was umfasst es? Advanced Planing System = Softwaresystem zur Konfiguration, Planung und STeuerung von SUpply Chains -> 3 Anwendungsebenen 1. strategische Ebene: modellierung von langfristigen Gestaltungsmöglichkeiten der Lieferkette (Produktions-, und Lagerstandorte bestimmen sowie Kapazitäten und interne und externe Prozesse) 2. taktische Ebene: mittelfristige Bedarfsplanung und Absatzprognosen (Grobplanung für Beschaffung, Fertigung und Distribuition) 3. operative Ebene: Feinplanung zur kurzfristigen Abstimmungen von mengen und Kapazitäten (Mengen, Termin und Kapazitätplanung)
- Welche Aktivitäten umfassen das strategische, taktische und operative Produktionsmanagement? Strategisches Produktionsmanagement (5-10 Jahre): - langfristige Ausrichtung der Ziele, Produktion und des Produktionssystems - Schaffung und Erhaltung von Produktionskapazitäten und die Festlegung der Fertigungsstandards Taktisches Produktionsmanagement (1-5 Jahre): - mittelfristige Umsetzung der strategischen Entscheidungen - Konkretiserung der Unternehmensstrategie hinsichtlich Output, Produktionsprogramm sowie Technologien Operatives Produktionsmanagement (>1 Jahr): - kommende Vorhaben innerhalb eines Jahres bezogen auf die Produktion - Welche Produkte werden wann in welcher Menge wo produziert (Maschinenauslastung, Maschinenbelegung, Kapazitätsplanung und Bedarfsermittlung)
- Erörtern Sie die Neuorientierungen im Handle in Folge der Herausforderungen kundenzentriertheit und den resultierenden Veränderungen der SC. veränderte Wertschöpfungskette (Erweiterung von Dienstleistungen -> SDD) veränderte Erlebnisorientierung (Offsite/Onsite Kundeninteraktion) veränderte Kundenerwartung kundenzentriertheit