8
Gesundheitspsychologie (Subject) / Basis (Lesson)
Basis
This lesson was created by meddelloide.
This lesson is not released for learning.
- Definition Gesundheit Die WHO-Verfassung definiert Gesundheit als „Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.“. Auch in der Ottawa-Charta (WHO, 1986) wird Gesundheit positiv definiert: „Gesundheit steht für ein positives Konzept, das in gleicher Weise die Bedeutung sozialer und individueller Ressourcen für die Gesundheit betont wie die körperlichen Fähigkeiten.“.
- Biopsychosoziales Modell > Begründer ist George L. Engel > In diesem Modell ist die Person mit ihrer individuellen Psychologie und Biologie zentral und wird als eingebettet in ihre persönliche Umwelt betrachtet > Bei Betrachtung von Erkrankungen werden Prozesse aus unterschiedlichen Ebenen herangezogen > Systemischer Ansatz: Multiple Faktoren und Konsequenzen > Leib und Seele als einheitliches System > Betrachtung der Bedingungen von Krankheit wie von Gesundheit. > Positiver Gesundheitsbegriff
- Was sind direkte physiologische Effekte von Rauchen > Steigerung von HR und BD> Adrenalinausschüttung erhöht> Sauerstoffsättigung im Blut reduziert> Gefäßverengung> Magensäuresekretion gesteigert
- Beschreiben Sie das Konzept des dispositionalen Optimismus > generalisierte Erwartungshaltung, dass Ereignisse positiv verlaufen > Grund:wahrgenommener Zusammenhang zwischen Handeln und Handlungsergebnis > positiver Attributionsstil (Erfolg/Misserfolg)
- Empowerment > zielt auf Befähigung des Klienten zu einer selbstbestimmten Verhaltensänderung > demokratische Beziehung d.h. auch Patient ist Experte > Klient gibt Richtung vor, Experte zeigt nur Möglichkeiten auf > Autonomie des Klienten wird stets gewahrt
- Compliance > auf Mitarbeit des Patienten bei der Behandlung ausgerichtet > durch Fakten und Argumentieren gilt es, den Patienten zu einer Verhaltensänderung zu „überreden“ > Widerstände auf Patientenseite müssen durch Argumentieren überwunden werden > Machtgefälle zwischen Behandler und Klienten: Behandler ist autoritärer Experte, der die Richtung der Behandlung bestimmt
- Biomedizinisches Modell > „reduktionsistisch“: Erkrankungen werden auf Prozesse niedriger Ebenen zurückgeführt > Ein-Faktor-Modell: Aufbau einer einfachen Kausalkette > Leib-Seele-Dualismus > Konzentration auf Bedingungen von Krankheit, Gesundheit als die Abwesenheit von Krankheit
- Nennen Sie 5 Hill Kriterien der Kausalität > Stärke > starke Zusammenhänge sprechen für K. > biologischer Gradient > starke Exposition sollte mit starkem bzw. häufigerem Outcome (Krankheit) einhergehen > zeitliche Beziehung > Exposition mit vermutetem Risikofaktor sollte zeitlich vor Wirkung (Krankheit) liegen > Konsistenz > gleiche Befunde über mehrere Forscher, Populationen, Methoden > Plausibilität > plausibler Mechanismus zwischen Ursache und Wirkung, ist aber nicht zwingend notwendig > Analogie, Kohärenz, experimentelle Bestätigung, Spezifität
Advertisement