Krankenhausmanagement (Subject) / Benchmarking im KH Sektor (Lesson)
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- 2 Arten von Benchmarking Internes Bench.: - unternehmensbezogenes Bench. - konzernbezogenes Bench. Externes Bench.: - konkurrenzbezogenes Bench. - branchenbezogenes Bench. - branchenunabhängiges Bench.
- Problem des Benchmarking - Zugang zu Daten, da häufig nicht öffentlich zugänglich
- Möglichkeiten durch das Benchmarking - Analyse von Ineffizienzen und Potenzialen - Identifikation von Handlungsbedarfen
- Grenzen des Benchmarking - Problem der Datenverfügbarkeit - Problem der Datenerfassung und Datensicherheit - Durchführung von Veränderungsmaßnahmen letztendlich erfolgsentscheidend
- Datenquellen für das Benchmarking - Bundesanzeiger - statistisches Bundesamt - InEK
- klassische betriebswirtschaftliche Benchmarks - Vermögens-, Finanz- und Ertragslage - Personal- und Infrastruktur - Qualität
- Effizienzmessung im KH-Sektor - Über die OLS-Regression -> empirische Schätzung der Kostenfunktion -> Funktion wird durch die Punktwolke gelegt -> Unterteilung in unter dem Durchschnitt (unter der Funktion), Durchschnitt (auf der Funktion) und über dem Durchschnitt (über der Funktion) -> Lage und Abweichung gibt Aufschluss über die Wirtschaftlichkeit
- DEA Definition Nicht-parametrisches Verfahren, dass Output- zu Inputparameter in Relation zu den besten Einheiten in der Vergleichsgruppe stellt (besitzt keine Fehlertoleranz) Outputs eines KH: - Verbesserung des Gesundheitszustands - Verweildauer und Mortalitätsraten - Anzahl der Fälle (z.B. in bestimmten DRG´s) - Anzahl ausgebildeter Ärzte, Schwestern etc. Inputs eines KH: - Anzahl des beschäftigten ärztlichen oder pflegerischen Personals - Höhe der enstandenen Kosten des gebundenen Kapitals - Exogene Faktoren, z.B. Rechtsform, Größe
- Wie unterteilt der DEA Krankenhäuser? DEA ermittelt empirische Grenze der Produktionsmöglichkeiten 1. effizientes KH: Inputs können bei gegebenen Output nicht mehr verringert werden 2. ineffizientes KH: theoret. Möglichkeit, dass geringere Inputmengen ausreichen würden, um den gleichen Output zu erreichen
- DEA Voraussetzungen - vergleichbare Produktionsbedingungen bzw. Strukturen (meist Ausschluss von Unikliniken) - Stichprobengröße MUSS größer sein als die Summe der verwendeten Input- und Outputvariablen - umfassende Abbildung organisatorischer Charakteristika und Umgebungsfaktoren sowie In- und Outputs
- Vor- und Nachteile des DEA Vorteile: - einfache Nutzung - keine Gewichtung der In- und Outputs erforderlich - beliebig viele In- und Outputs erlaubt Nachteile: - sehr anfällig für Ausreißer - erlaubt keine Generalisierung auf Einheiten außerhalb der Stichprobe - steigende Anzahl an Dimensionen sorgt für Verzerrung und eine Zunahme des Effizienzwerts
- SFA Parametisches Modell, Schätzung der Kosten- und Produktionskoeffizienten Aufstellen einer Produktionsfunktion y= ß0 + ß1 * x + ε und einer Kostenfunktion K= x * p Vorteile: - statistische Tests möglich - berücksichtigt unterschiedliche Kosten aufgrund verschiedener Rahmenbedingungen Nachteile: - Festlegung der funktionalen Form notwendig, daher sehr subjektiv - Große Stichproben mit vielen Variablen erforderlich - erfordert mehr Informationen als der DEA, z.B. Kostendaten
- Einnahmen und Ausgaben im KH-Sektor Einnahmen: - Behandlung der Fälle (Anzahl und Schwere) - Fördergelder Ausgaben: - Personal - Medizintechnik - Energiekosten - Gebäudekosten
- Akute und Elektive Fälle Akute Fälle: - Bspw. Herzinfarkt -> plötzliche Fälle - Rettungsdienst - Bev.dichte und struktur spielt eine tragende Rolle - ggf. Konkurrenz zu Wettbewerbern Elektive Fälle: - Bspw. künstliche Hüfte (planbare Fälle) - Reputation des eigenen sowie anderer KH sowie bei Ärzten, die die Patienten überweisen
- Unterschied in der Abrechnung von stationären sowie ambulanten Fällen stationäre Fälle -> Abrechnung über DRG-System ambulante Fälle -> Abrechnung über Pauschale
