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Sozialpsychologie 1 (Subject) / Begriffsbeschreibungen (Lesson)

Prüfungsfragen + Vokabeln

This lesson was created by Marlies009.

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  • Wenn jemand groß gewachsen ist, wird er als was angesehen? Kompetentträgt einen Titel gut (oder angemessen) gekleidet Statussymbole 
  • Was sind Skripte? Schemata über Handlungsabläufe
  • Was ist die Verfügbarkeitsheuristik? Eine Faustregel, nach der ein Urteil darauf basiert, wie leicht ein bestimmter Gedächtnisinhalt abrufbar istLeichtigkeit des Abrufes = ZugänglichkeitNur gespeicherte Dinge können abgerufen werden
  • Was ist das "Semantic Procedural Interface Model"? Interpendente und Independente Selbstkonstruktion und sozialer Kontext
  • Welche wissenschaftlichen Methoden verwenden Sozialpsychologen? Experimente Beobachtungen Korrelationen
  • Definition von Sozialpsychologie Formulierung von Gesetzmäßigkeiten über die Beeinflussung von Denken, Fühlen und Verhalten von Menschen durch die tatsächliche, vorgestellte oder implizite Anwesenheit anderer und deren Überprüfung an der Realität
  • Was macht Priming? Vorbereitung oder Erleichterung einer Reaktion auf ein Zielreiz (das Target) durch die Verarbeitung eines spezifischen anderen Reizes (des Primes)
  • Was ist das Reflektiv-Impulsiv Modell von Strack und Deutsch? Impulsives System:Langzeitspeicher mit assoziativen Verknüpfungenbasiert auf Erfahrung und LernprozesseSich ausbreitende AktivierungSchnell, unbewusst, ohne Ressourcen, wenig Kontrolle (= automatisch) Reflektives System:Ruft Informationen aus dem Langzeitspeicher ab und legt welche dort abUrteil- und KontrollsystemRegelbasierte Prozesse, Logische PropositionenLangsam, bewusst, braucht Ressourcen (= kontrolliert)
  • Was ist eine Gedankenunterdrückung? Fällt unter "Kontrolliertes Denken" Die Gedanken werden bewusst unterdrückt. Rebound: Monitoring erhöht die Zugänglichkeit von Gedanken, die unterdrückt werden sollen (= ironischer Prozess)
  • Was beinhaltet das Kovariationsmodell? Konsensus: Verhalten auch von anderen in dieser Situation gezeigt Distinktheit: Verhalten spezifisch für diese Situation Konsistenz: Verhalten immer in dieser Situation
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  • Was ist die Akteur-Beobachter-Divergenz? Eigenes Verhalten (Akteur) vs. Verhalten anderer Personen (Beobachter):Eigenes Verhalten → externale UrsachenVerhalten anderer → internale Ursachen Perzeptuelle Salienz:Akteure sehen die SituationBeobachter sehen die Person Informationsgrundlage:Akteure haben mehr Informationen über Distinktheit und KonsistenzVariation im Verhalten über Situationen hinweg wird eher registriert Grenzen der Divergenz:Selbstwertdienliche AttributionKulturelle Unterschiede bei der selbstwertdienlichen Attribution
  • Was ist die Zwei-Faktoren-Theorie? Physiologische Erregung Kognition
  • Was ist die Kognitive Bewertungstheorie? Ereignis positive oder negative Auswirkungen Ursachenbeschreibung
  • Was ist das "Working Self"? bestimme Selbstaspekte treten in den Vordergrund Hiermit wird verdeutlich, dass zu jedem Zeitpunkt nur Teilaspekte des umfangreichen Selbstwissen aktiv sein können
  • Was ist der Selbst-Referenz Effekt? Verarbeitung von Information mit Bezug auf das Selbst erleichtert die Speicherung im Gedächtnis Selbstrelevante Informationen werden besser verarbeitet und besser erinnert. (Siehe auch Cocktailparty-Phänomen)
  • Wann bzw. wie verändern sich Einstellungen? durch Verhaltensänderung (kognitive Dissonanz)durch persuasive Kommunikation (ELM "zentrale vs periphere Route", Yale-Ansatz "Quelle-Botschaft-Rezipient")durch Emotion (mittelstarke Furcht+ Abbau dr. Botschaft; heurist. Denken)durch Vertrauen in eigene Gedanken und Einstellung
  • „ich kaufe dieses Auto, weil es umweltfreundlich ist“ Welche Einstellungskomponente? Kognitiv
  • Was passiert bei self-handicapping? Entschuldigungen für einen Misserfolg werden im Vorfeld geschaffen oder offen gelegt
  • Was sagen Implizite Persönlichkeitstheorien aus? Schema über Persönlichkeitseigenschaften (Schema = Mentale Strukturen) Verschiedene Eigenschaften treten zusammen auf (z.B. liebenswürdig + freigiebig, pragmatisch + vorsichtig) Füllt Lücken auf Top-down-Prozesse
  • Wofür verwendet man den Korrelationskoeffizienten? Verwendung für Vorhersagen und Erklärungen Kausalität  Korrelation = beschreibt man den Zusammenhang zwischen Variablen 
  • Wie bringt man jemanden dazu seine Einstellung zu ändern? Große Dose an Argumenten, die gegen seine Einstellung sprechenKleine Dose an Argumenten, die für seine Einstellung sprechen
  • Als was kann das Selbst betrachtet werden? als eine Einheit als ein Muskel
  • Was ist das Drei-Komponenten-Modell der Einstellung? Kognitive Information Affektive Information Verhaltens Information
  • Worauf fokussiert die Korrelation? Beobachtung Befragung
  • Was ist eine kognitiv basierte Einstellung? Bewertung basiert auf Überzeugung Wissen wird gelernt
  • Was ist eine affektiv basierte Einstellung? Die Bewertung basiert auf Gefühlen und Werte klassische/evaluierte oder operante/instrumentelle Konditionierung
  • Was ist Mere Exposure? Die wiederholte Auseinandersetzung mit einem neutralen Reiz erhöht die Vertrautheit.
  • Was ist eine verhaltensbasierte Einstellung? Die Bewertung basiert auf Beobachutng des eigenen Verhaltens Schwache Einstellung
  • Was bedeutet soziales Lernen am Modell? Kognitive Komponente (der/die andere äußert Vor- oder Nachteile)  Affektive Komponente (der/die andere zeigt (un)angenehme Gefühle)  Verhaltenskomponente (der/die andere vermeidet das Einstellungsobjekt oder sucht dieses auf)
  • Explizit vs. Implizit Explizit: bewusstleicht bennenbardeliberativ (beratend) Implizit: unbewusstunwillkürlichunkontrollierbar
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  • Wie erfragt man Einstellungen? direktes, explizites Verfahren Erfassung der expliziten Einstellung Fragebögen
  • Wie erschließt man Einstellungen? indirektes, implizites Verfahren Erfassung der impliziten Einstellung oft verhaltensbasiert
  • Was sind explizite Messungen? Likert Skalen: Messung aller Komponenten Stimme zu - Stimme überhaupt nicht zu Semantische Differenziale: Messung der affektiven Komponente von schlecht zu gut, von geativ zu positiv ...
  • Welche Schwierigkeiten gibt es bei expliziten Messungen? Einstellung ist nicht immer bewusst zugänglich Itemauswahl kann Messung beeinflussen soziale Erwünschtheit (Bogus-Pipeline-Methode)
  • Was ist die Bogus-Pipline-Methode? dient dazu, Verfälschungstendenzen bei der Beantwortung von Fragebögen zur Erfassung von Einstellungen, Stereotypen und Vorurteilen zu minimieren nicht-reaktive Messverfahren Versuchsperson wird getäuscht indem man behauptet, man hätte eine direkte Leitung zu seelischen Vorgängen Versuchspersonen geben ehrliche Antworten auf sozial kritischen Fragen (z.B. Alkohol-und Marihuana-Konsum) 
  • Wo hat die Sozialpsychologie ihre Wurzeln? eher in der Gestaltpsychologie als im Behaviorismus