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Sprachwissenschaft (Subject) / Einführung (Lesson)
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- Definition: Akronym Initialwörter, Initialen von Wörtern ergeben zusammen ein eigens Wort (= BAFöG)
- Definition: Kontamination Verschmelzung von Wörtern (brunch = breakfast + lunch)
- Definition: Stammwörter Entspringt historisch aus dem Germanischen (Meist Begriffe kulturell individuelle Sachverhalte) -> Haus, Wand
- Definition: Entlehnung exogenes Wortgut -> Übertragung von Fremdwörtern in die eigene Sprache
- Definition: Fremdwort Wörter werden aus einer anderen Sprache direkt übertragen und nur grammatisch angepasst -> Computer, Philosophie
- Definition: Lehnwort Fremdes Wort wird an das Deutsche angepasst -> murus = Mauer
- Definition: Lehnübersetzung Wörter und Phrasen werden aus einer anderen Sprache wortwörtlich ins Deutsche übersetzt (Satzbau wird beibehalten) -> Arbeitsessen - working lunch
- Definition: Lehnübertragung Wort wird in abgewandelter Form übersetzt (Bedeutung bleibt dabei gleich) -> Wolkenkratzer - Skyscraper
- Definition: Lehnbedeutung Bedeutungsbestandteile aus einer anderen Sprache werden in die eigene übernommen ( Wort bekommt im Kontext der anderen Sprache eine neue Bedeutung) -> i realise the problem - ich realisiere das Problem
- Definition: Scheinentlehnung Wort wurde augenscheinlich aus einer anderen Sprache ins Deutsche übertragen, alerdings existiert dieses nicht im Wortschatz der anderen Sprache oder wird in einem anderen Kontext benutzt -> Handy, public viewing
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- Definition: Volksetymologie Wörter stammen aus einem Zusammenhang der für uns nicht mehr ersichtlich ist, daher lehnen wir das Wort an eine andere passende Bedeutung an, die für uns sinnvoll erscheint -> jedoch fehlerhaft, weil nicht historisch korrekt -> Schmetterling
- Definition: Satz Selbstständige sprachliche Einheit, die aus mehreren Wörtern besteht und in ihrer Konstruktion vor allem vom Verb bestimmt wird
- Was ist der Unterschied zwischen Satz und Äußerung? Satz: in sich abgeschlossen, grammatikalisch korrekt -> langue Äußerung: ohne Kontekt nicht verständlich -> parole
- Was für Satzarten gibt es? Aussagesatz Fragesatz Ausrufesatz Wunschsatz Aufforderungssatz
- Definition: Satzglieder Die kleinsten zum Teil aus mehreren Elementen bestehenden Konstituenten des Satzes, die nur geschlossen verschoben werden können.
- Was ist ein Satzgliedkern / Attribut? Satzgliedkern: Sinn des Satzgliedes, Grundgerüst Attribut: Teile von Satzgliedern, die den Kern näher bestimmen, aber keinen Satzgliedstatus haben (man kann sie weglassen ohne das Sinn des Satzes verloren geht)
- Erklärung: Modus verbi / Genus verbi modus verbi: Indikativ, Konjunktiv, Imperativ genus verbi : passiv, aktiv
- Definition: Punktuelle Bedeutungskonstitution Einzelne Ausdrücke evozieren die Bedeuetung
- Definition: Flächige Bedeutungskonstitution Mehrere Elemente konstruieren die Bedeutung über die Gesamtfläche des Textes (semantischer Effekt entsteht durch die Gesamtheit der Bedeutung mehrerer Elemente)
- Nenne Teile der Mikrostruktur (Textverstehen) Laute Schrift Lexik Wortbildungsmorphologie Syntax Stilistische Mittel
- Nenne Teile der Makrostruktur (Textverstehen) Textsorte Gestaltung des Textes
- Definition: Diskurs Auseinandersetzung mit einem Thema ->von gesellschaftlichen Gruppen getragen = spiegelt und prägt Wissen und Einstellung dieser Gruppe zu dem betreffenden Thema
- Erklärung: Sprachwandel Sprachen ändern sich, weil sie eine Form des menschlichen Handelns in der Welt sind. -> Wenn sich die Anlässe und Absichten des Handelns ändern, ändert sich die Sprache = Sprache als Motor des Handelns
- Welche Faktoren beeinflussen den Sprachwandel? Ökonomie Innovation Variation (Evolution)
- Was ist das Phänomen der 3. Art? nicht intentional, nicht natürlich bedingt -> trotzdem von Menschen gemacht (Trampelpfad)
- Welche Formen von Bedeutungswandel gibt es? Bedeutungserweiterung Bedeutungsverengung Bedeutungsverschlechterung Bedeutungsverbesserung
- Wie lautet die Reihenfolge der Perioden der deutschen Sprachgeschichte? Indogermanische Sprache ->Germanisch -> Althochdeutsch (750-1050) -> Mittelhochdeutsch (1050-1350) -> Frühneuhochdeutsch (1350-1650) -> Hochneudeutsch (1650-1950) -> Mittleres Hochneudeutsch (Gegenwartsdeutsch)
- Erklärung: Übersetzen ->Operation zwischen zwei Sprachen und zwei Kulturen -> es werden ganze Texte übersetzt, keine isolierten Wörter = KONTEXT BETRACHTEN -> man benötigt sprachliches Wissen und kulturelles Wissen
- Welche Übersetzungsverhältnisse gibt es? 1:1 Entsprechung 1:2 (3,..) Entsprechung 1:0 Entsprechung 1: Teil Entsprechung