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Kaufmann für Groß und Außenhandel (Subject) / Lernfeld 5 (Lesson)

Personalbedarfsplanung

This lesson was created by Mahmoud_Amane.

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  • Definition: Ist-Personalbestand Gegenwärtiger Personalbestand, der aus dem Stellenbesetzungsplan abgelesen werden kann, welcher die Mitarbeiter/-innen namentlich ausweist
  • Definition: Personalabgänge Pensionierungen, Kündigungen, Elternzeiten, Versetzungen in andere Abteilungen, längere Fortbildungen, Beendigung befristeter Arbeitsverhältnisse usw.
  • Definition: Personalzugänge Rückkehr aus Elternzeiten, Fortbildungen oder Beurlaubungen, Versetzungen aus anderen Abteilungen, Übernahme von Auszubildenden usw. 
  • Definition: Kennzahlenmethode Die Kennzahlenmethode unterstellt einen Zusammenhang zwischen dem Bruttopersonalbedarf und bestimmten Bezugsgrößen (z.B. Umsatz, Anzahl der Aufträge). Die Multiplikation der Kennzahl mit der Planmenge ergibt den Bruttopersonalbedarf.  Beispiel: In der Verkaufsabteilung sind pro Jahr durchschnittlich vier Mitarbeiter erforderlich, um 1.000 Aufträge zu bearbeiten (Kennzahl 4:1000). Erwartet der Vertrieb für das Folgejahr 1.250 Aufträge, werden in der Verkaufsabteilung fünf Mitarbeiter benötigt (4 : 1000 * 1.250 = 5). Mögliche Nachkommastellen sind als Teilzeitstellen zu interpretieren.
  • Definition: Schätzemethode Erfahrene Praktiker wie etwa Meister, Abteilungsleiter mit Berufserfahrung oder andere Experten schätzen den Bruttopersonalbedarf ab.
  • Definition: Stellenplanmethode In einigen Organisationen - vor allem des öffentlichen Dienstes - wird der Bruttopersonalbedarf aus dem Stellenplan (Auflistung aller Stellen in allen Abteilungen mit Angabe der Tarifgruppe) abgeleitet.
  • Definition: Nettopersonalbedarf Der Nettopersonalbedarf ist die Anzahl der Mitarbeiter, die noch beschafft werden müssen. Er wird einer Formel ermittelt.
  • Formel: Nettopersonalbedarf   Bruttopersonalbedarf - Ist-Personalbedarf + Personalabgänge - Personalzugänge = Nettopersonalbedarf 
  • Definition: Quantitative Personalbedarfsplanung Planung der Anzahl der Mitarbeiter
  • Qualitative Personalbedarfsplanung Planung der Anforderungen an die Mitarbeiter
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  • Nenne die beiden Arten des quantitativen Personalbedarfs - Bruttopersonalbedarf - Nettopersonalbedarf
  • Definition: Bruttopersonalbedarf Insgesamt erforderlicher Bedarf an Mitarbeitern zur Erledigung aller betrieblichen Aufgaben
  • Definition: Nettopersonalbedarf (Personalbeschaffungsbedarf) Ersatzbedarf: Ersatz für absehbare Personalabgänge Mehrbedarf oder Minderbedarf: gegenüber dem Ist-Personalbestand
  • Formel: zukünftiger Personalbestand aktueller Personalbestand + Zugänge - Abgänge
  • Formel: Bruttopersonalbedarf Kennzahl * Planmenge
  • Definition: Personalbestandsplanung Planung des aktuellen und zukünftigen Personalbestands
  • Definition: Personalbedarfsplanung Planung des aktuellen und zukünftigen Personalbedarfs
  • Definition: Personalbeschaffungsplanung Planung der Beschaffung/Bereitstellung des fehlenden Personals
  • Definition: Personaleinsatzplanung Planung der Zuordnung von Personen zu den einzelnen Stellen
  • Definition: Personalentwicklungsplanung Planung der Weiterbildung/Qualifizierung des Personals
  • Personalkostenplanung Planung der Kosten, die das Personal verursacht
  • Personalfreistellungsplanung Planung des Personalabbaus
  • §92 Personalplanung (Betriebsrat) (1) Der Arbeitgeber hat den Betriebsrat über die Personalplanung. insbesondere über den gegenwärtigen und künftigen Personalbedarfs sowie über die sich daraus ergebenden personellen Maßnahmen und Maßnahmen der Berufsbildung anhand von Unterlagen rechtzeitig und umfassend zu unterrichten. Er hat mit dem Betriebsrat über Art und Umfang der erforderlichen Maßnahmen und über die Vermeidung von Härten zu beraten. (2) Der Betriebsrat kann dem Arbeitgeber Vorschläge für die Einführung einer Personalplanung und ihre Durchführung machen.