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Diätetik (Subject) / Folie 5a - Atherosklerose (Lesson)

Atherosklerose

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  • Welches Syndrom ist ein besonders hoher Risikofaktor für Arteriosklerose? - Metabolisches Syndrom 
  • Metabolisches Syndrom Kombination von abdominaler Adipositas, pathologischem oralem Glukosetoleranztest bzw. Diabetes mellitus Typ 2, Dyslipidämie und arterieller Hypertonie.Das Metabolische Syndrom gilt als besonders hoher Risikofaktor für Arteriosklerose. • abdominelle Adipositas        erhöhter Taillenumfang Männer > 102 cm,                                           Frauen> 88cm• Hyperglykämie: > 100 mg/dl nüchtern* •Hypertriglyceridemie >150mg/dlnüchtern*• erniedrigte HDL-C Männer < 40 mg/dL*                                  Frauen < 50 mg/dL*• Hypertonie > 130/85 mm Hg*                                                                                       * bzw. medikamentöse Therapie
  • Metabolisches Syndrom: Diagnosekriterien * Körpergewicht/Bauchumfang. (m>102 cm; w>89 cm)* Insulinresistenz. (Nüchternglukose >100mg/dl od antidiabetische Behandlung)* Dyslipidämie (1. Kriterium). (TH >150 mg/dl)* Dyslipidämie (2. Kriterium). (HDL-Chol. <40 mg/dl m; <50 mg/dl w)* Blutdruck. (>130 systolisch oder >85 diastolisch)
  • Welche Adipositas kann zu Atherosklerose führen? viszerale Adipositas --> Atherosklerose 
  • Welche Krankheiten können zu kardiovaskulären Erkrankungen führen? * Hyperinsulinämie* Typ-2-Diabetes* Atherosklerose* myokardiale Dysfunktion 
  • Arteriosklerose und Atherosklerose Definitionen • Arteriosklerose f: (engl.: arteriosclerosis)syn. Atherosklerose; wichtigste und häufigste pathologische Veränderung der Arterien mitVerhärtung, Verdickung, Elastizitätsverlust und Lumeneinengung.Folge: Durchblutungsstörungen im betroffenen Gebiet • Atherosklerosef:(engl.:atherosclerosis) Synonyme Bezeichnung für Arteriosklerose mit Betonung der histopathologischen Veränderungen (Atherom)
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen Statistik * für .... Menschen Todesursache in Ö * weisen dabei Männer oder Frauen eine höhere Sterblichkeit auf? * HKE-Gruppen * 32.000* Männer (1,6x höher)* Hypertonie, ischämische Herzkrankheiten, zerebrovaskuläre Krankheiten
  • Koronare Herzkrankheit Ischämische Herzerkrankung uneinheitlicher Ätiologie Erkrankungen mit Mangeldurchblutung der Herzmuskulatur Ursache:meist Atherosklerose/Arteriosklerose der Herzkranzgefäße (Koronarsklerose) Symptome/Folgen* Angina pectoris * Akutes Koronarsyndrom, z.B.: Herzinfarkt * Herzrhythmusstörungen * Herzinsuffizienz * plötzlicher Herztod
  • Therapiemöglichkeiten der KHK * Reduktion der Risikofaktoren* MedikamentöseTherapie(Beispiele):       - symptomatisch: Nitrate, Molsidomin, Kalzium-Antagonisten       - Dauertherapie zur Senkung der kardiovaskulären Morbidität:              – Acetylsaliylsäure             – Lipidsenker             – Beta-Rezptoren-Blocker             – ACE-Hemmer/AT1-Rezeptorantagonisten* Revaskularisation: PTCA (Perkutane transluminale Koronarangioplastie) ev. mit.                                        Stentimplantation; Bypassoperation * Herztransplantation, Kunstherz
  • Schlaganfall (Insult) - Formen und Symptome 1. ischämischerSchlaganfall:    arterielle Durchblutungsstörung des Gehirns (ca. 85 %); 2. apoplektischer/hämorrhagischer Schlaganfall:    infolge intrazerebraler Blutung (ca. 15 %) TIA „transitorische ischämische Attacke“: Rückbildung von Symptomen innerhalb von 24 Stunden Symptome:   Sensibilitätsstsörungen, (einseitige) Körperschwäche/Lähmung(en) (einseitige)                      Sehstörung(en)/Blindheit, Sprachstörung, Schwindel, Kopfschmerzen,                     Bewusstseinsstörungen, Bewusstlosigkeit; Tod
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  • Schlaganfall (Insult): Epidemiologie, Prävention * weltweit2.-3.-häufigsteTodesursache * häufigste Ursache für eine schwere Behinderung im Erwachsenenalter (jeder 3. Betroffene    bleibt behindert) * Ö: ca. 20.000 Menschen/Jahr betroffen   kumulatives Erkrankungsrisiko bis zum 84. Lj: 25% * Risiko für manifesten Schlaganfall nach TIA:    - 5% innerhalb von 2 Tagen   - 11% innerhalb der nächsten 3 Monate *Prävention:- erhöhter Konsum von Obst und Gemüse reduziert in einer Dosis-Wirkungs-Beziehung das   Schlaganfallrisiko:  Pro Portion Obst oder Gemüse/Tag sinkt das relative Schlaganfall- risiko um etwa 6%.
  • Schlaganfall (Insult): Prävention (2) * Bei metabolischem Syndrom ist ein striktes Risikofaktoren-Management empfehlenswert,   Lebensstil-Modifikation mit diätetischen Maßnahmen und regelmäßiger Bewegung obligat  (Prävalenz in Ö., mittleres Alter: Männer: 18%, Frauen 15%) * Blutdrucksenkung ist wesentlich in der Schlaganfallprävention:   - verminderte Natriumzufuhr (Kochsalzaufnahme <2,3 g/Tag)  - ausreichende Kaliumzufuhr (>4,7 g/Tag)  - DASH-Diät (Dietary Approaches to Stop Hypertension) * adHomocystein:  - zahlreiche Studien zeigen einen Zusammenhang zwischen eröhtem Homocystein-Spiegel und     Atherosklerose, KHK und Schlaganfall.  - Durch Zufuhr von B-Vitaminen (Folsäure, Vitamin B12, B6) wird der Homocystein-Spiegel     deutlich reduziert, aber der klinische Nutzen einer Vitaminsubstitution konnte bisher weder im     Rahmen der Primär- noch der Sekundärprävention bewiesen werden.