80
Sozialpsychologie 2 - meine Fragen (Subject) / Sozialpsychologie 2 - meine Fragen (Lesson)
Advertisement
- Wie entwickeln sich Gruppen? 1. Herausbilden: Kennenlernen; hohe Unsicherheiten 2. Stürmen: jmd. will Leitung an sich reißen; Konflikt 3. Normenbildung: gemeinsame Ziele; intensive Freundschaften und Kohäsion 4. Leisten - leistungsorientierte Bez. 5. Abschließen: pos/neg. Gefühle
- Beschreibe die additive, distinktive und Konjunktive Aufgabenarten genauer! Additive: z.B. Kartoffeln schälen - Summe der Einzeleistungen der Mitglieder Disjunktive - z.B. Problemlösen - kommt auf besten an; Optimierung: WK einer Lösung nimmt mit zunehemnder Größe, zu Konjunktive - z.B. Klettern - kommt auf schlechtesten an; Leistung nimmt mit zunehmender Größe ab
- Was versteht man unter dem Ringelmanneffekt? Bei körperlichen Arbeiten, wird meist eine bessere Leistung geeigt, als wenn man die Aufg. in einer Gruppe löst z.B. Tauziehen. - Gruppe: verringerte Anstrengung und dann Koordinationverlust d.h. nicht jede Person kann seine optimale Leistung in genau dem Moment abrufen -> Potential sinkt deutlich
- Brainstorming teilweise wenig effektiv, warum? - Produktionsblockierung - Bewertungsangst - Entbehrlichkeitseffekt - Normanpassung
- Nennen Gründe, warum es zum Scheitern bei Aufg. mit verstecktem Profil kommt! - Verhandlungsfokus statt Informationsfokus - Bewertungsverzerrung in Richtung geteilte Information - Diskussionsverzerrung in Richtung geteilte Information
- Was meint Gruppensynchronisierung? Meint generieren, modifizieren & integrieren individueller Beitröge zu optimieren. Insturmente: indiv. Beiträge sichtbar an die Tafel schreiben; erst Informationsphase-dann Entscheidungsphase
- Beim Gruppenlernen gibt es 4 Arten von Lernprozessen. Nennen diese! Durch Erfahrung steigen Prozessgewinne und Kosten nehmen ab. 4 Lernprozesse: - individuell: in dem ich eien Aufg. oft mache, werde ich besser - von Gruppe zum Individuum: Lerne von anderen aus der Gruppe etwas - von Gruppe zum Individuum in der Gruppe: jmd. aus Gruppe korrigiert mich beim klettern - von der Gruppe zur Gruppe: generell werden wir eher zu einer einheit und können kollektive Aufgaben besser erledigen
- Was können Gruppenleistungen zurück bleiben? ...wenn Prozessverluste, Motivationsverluste und kogn. Einschränkungen eintreten.
- Was sind Vorurteile? ....abwertende Einstellunen gegenüber Mitlgiedern soz. Gruppen -> Affektive Komponente von Einstellungen -> Manchmal subtil und scheinbar positiv (-> wohlwollende Sexismus)
- Was versteht man unter soz. Diskriminierung? -> meint neg. Verhalten gegenüber soz. anderen Gruppen -> Benachteiligung; Ausschluss bis zu zu physischen Vernichtung
- Advertisement
- Was kennzeichnet eine autonome Persönlichkeit? Sie ist gegenüber Autoriäten unterwürfig und selber autoritär über anderen mit geringerem Statis: Erziehungsstil zu harte bestrafung, so ermutigung zu strikter Konformität und Gehorsam. Oft sind Minderheiten ihr ,,Sündenbocke"
- Was besagt die Theorie der soz. Dominanz? meint Akzeptanz gruppenbasierte soz. Hierarchien - legitimierte Mythen: Ideologien, Stereotype, Meritokratie, Angehörige unterschiedl. Gruppen eigenen sich für bestimmte Aufgaben
- Womit ändern sich soz. Dominanz und Autoritarismus? Soz. Dominanz und Autoritarismus ändern sich mit den sozialen Rollen sowie den Kontexten (z.B. Bedrohungen).
- Was erklären Persönlichkeitstheorien nicht? Sie erklären nicht, wann und wieso bestimmte soz. Gruppen historisch zu Zielgruppen werden.
- Was versteht man unter dem Akzentuierungseffekt? Ähnlichkeiten innerhalb von Gruppen und Unterschiede zwischen Gruppen werden überschätzt.
- Was versteht man unter dem Fremdgruppenhomogenitätseffekt? Mitglieder der Fremdgruppe erscheinen einander ähnicher als Mitglieder der Eigengruppe. - auch bei viel Kontakt (z.B. Männer und Frauen) - besonders im Intergruppenkontext
- Was versteht man unter einer ,,Illusorischen Korrelation"? Tendenz, Zusammenhang wahrzunehmen, wo keiner besteht. -> Stereotype können durch kogn. Verzerrungen entstehen -> seltene Ereignisse (neg. Minderheiten) scheinen miteinander zusammenzuhängen Studie: Karl 16 pos und 8 neg vs. Anna 8 pos und 4 neg => Anna ,,böser"
- Was versteht man unter der Theorie des realistischen Konflikts? (Gruppenbasierte Erklärungen) Annahme von Sherif: Beziehung bestimmt Einstellung - Neg. Interdependence: Unsere Ziele sind nur auf Kosten der Fremdgruppe zu erreichen. - Pos. Interdependence: Unsere Ziele sind nur mit Hilfe der Fredmgruppe zu erreichen. Studie: Ferienlagerexperiment: zeigt, dass je nach Situation, Kooperation oder Konflikte auftreten
- Was waren die Befunde des minimalen Gruppenparadigma von Tajful? -> Bloße Kategorisierung reicht für Eigengruppenbevorzugung Befunde der Studie: - Relative Fairness UND EIgengruppenprofit maximieren
- Was besagt die Kontakthypothese in Bezug auf Konflikte? Laut ihr wird die Wk. von Konflikten verringert, wenn - gleicher Status - Freundschaften (z.B: mit Personen anderer Gruppen) - gemeinsame Ziele - Unterstützung durch Normen
- Was sagen Pettigrew & Tropp zur Kontakthypothese? Sie sagen, dass die Bedingungen deiser fördelrich, jedoch nicht notwendig sind und dass die Häufikeit und die Länge, wie oft man sich sieht entscheidend sind und dass die Situationen nicht Bedrohlich für einen sind/einem das Gefühl vermitteln.
- Wie kann man Kontaktsituationen so gestalten, dass sie effektiv sind? 1. Modell der Dekategorisierung 2. Modell der gemeinsamen Eigengruppe/ der Neukategorisierung (CII) 3. Modell der wechselseitigen Distinktheit/ Differenzierung Verlauf: Dekategorisierung -> Distinktheit -> CII Prozess: Wissenserwerb; Verringerung von Angst; Empathie durch Perspektivübernahme
- Was besagt das Modell der Dekategorisierung? - Kontakt zwischen Individuen - Problem: führt nicht zur Veränderung der Einstellung gegenüber einer Gruppe und Menschen sind ihre Gruppenzugheörigkeiten wichtig => Mögliche Lösung: Kreuzkategorisierung z.B: Baseballspiel: weiße und schwarze Amerikaner, die gemeinsam Baseball spielen
- Was besagt das Modell der gemeinsamen Eigengruppe/ Neukategorisierung? -wir bilden eine neue übergeordnete Gruppe, welche die Konfliktparteien einbettet z.B. Franzosen und Dt. -> Europäer - Problem: es gibt immer eine Gruppe, die nicht mit eingeschlossen wird z.B. die Amerikaner -> neue Konflikte
- Was besagt das Modell der wechselseitigen Distinktheit? - salient machen, dass jede Gruppe etwas anderes besser kann - sich nciht als Konkurrenten sehen, sondern als Gruppen, die sich gegenseitig komplett ergänzen z.b. Volluni nur, wenn naturwissenschaftler und geisteswissenschaftler anwesend sind -> brauchen sich, um Volluni zu sein -> pos. Interdependence. -> Gruppenzugehörigkeiten bleiben salient
- Welche zwei Faktoren beinhaltet das Modell der Stereotypinhalte? ,,Bog two": - Haben die anderen pos. oder neg. Absichten? - Können sie diese Absichten umsetzen?
- Welche Möglichkeiten gibt es, um Stereotype abzubauen? 1. Buchführungsmodell 2. Konversionsmodell 3. Subtypisierungsmodell
- Was besagt das Buchführungsmodell? - verläuft kontinuierlich - mit jeder neuen Info, die unserem Stereotyp wiederspricht, wandelt sich nach und nach unsere Stereotypeinstellung in die entsprechende Richtung
- Was besagt das Konvesionsmodell? - schnell - wir hören eine widersprüchliche Info und wandeln direkt unseren stereotyp entsprechend
- Was meint das Subtypisierungsmodell? - Subkategorien werden für widersprechende Personen gebildet - Aufrechterhaltung der Stereotypen - Besonders bei wenigen, sehr atypischen Personen