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Organisationale Transformation (Subject) / Session 3 (Lesson)

Agile & Lean Management

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  • Lean Thinking und agiles Management Die Begriffe Lean Thinking und Lean Management wurden 1990 mit dem Erscheinen des Buches „The machine that changed the world“ von Womack et al. bekannt. Der Kern des Lean Managements ist die Konzentration auf Wertschöpfung für Kunden und die Vermeidung von Verschwendung. Der Begriff ‚lean‘ wird im Deutschen hin und wieder mit ‚schlank‘ übersetzt. Das führt leicht zur Fehlinterpretation, dass damit ein Vorgehen gemeint wäre, dass nur wenig personelle und finanzielle Ressourcen erfordert. Insofern wurden immer wieder Kürzungsprogramme unter dem Begriff ‚lean‘ kommuniziert. Trotz der langen Geschichte und obwohl es zur Perfektionierung von traditionellem Management innerhalb einer strengen und klar gefügten Hierarchie entwickelt wurde, ist Lean Management dennoch einer der bedeutendsten Wegbereiter für agiles Management.
  • Die wichtigsten Prinzipien des Lean Management Nähe zum und Wertschöpfung für den Kunden Eines der höchsten Prinzipien im Lean Management ist die Vermeidung von Verschwendung Fehlerkultur Visualisieren und greifbar machen Gegenständlichkeit Teamarbeit
  • Lean Digitization + Bausteine dafür Lean Digitization Lean Digitization beschreibt den Managementprozess, der unter Nutzung agiler Methoden ein Unternehmen in die digitale Zukunft führt, sei es durch Digitalisierung von Prozessen, digitaler Interaktion mit Kunden, Partnern und Mitarbeitern oder der Entwicklung und Vermarktung digitaler Services oder Produkte. Bausteine für Lean Digitization Lean Digitization ist keine Methode, sondern ein Managementansatz, der verschiedene agile Herangehensweisen mit der Entwicklung einer Gesamtstrategie verbindet.
  • Agile Organisation Beschreibung Während digitale Start-ups von Anfang an auf digitales Arbeiten ausgerichtet sind, müssen etablierte Unternehmen dafür erst Strukturen entwickeln. Dadurch entsteht ein Nebeneinander von zwei Kulturen und Arbeitsweisen, das es zu managen gilt. Wie gelingt es Innovationsteams eigene Arbeitsformen zu geben? Digitalisierungs-Teams vs. Digitale Innovationslabore Externe Innovationsteams Corporate Start-ups Inkubatoren und Acceleratoren DevOps
  • Digitalisierungs-Teams vs. Digitale Innovationslabore Digitalisierungs-Teams Die meisten Digital-Projekte, ja selbst komplette Transformationen von Geschäftsmodellen beginnen mit kleinen Modellprojekten. Teams in der Größenordnung von drei bis höchstens sechs Personen sind ideal. Sie sind kostengünstig und verändern die Organisation kaum. § Die Teams sind temporär angelegt und bündeln abteilungsübergreifende Kompetenzen § Digitalisierungs-Teams sind gerade in der Startphase der digitalen Transformation unverzichtbar Digitale Innovationslabore Gerade weil Digitalisierungs-Teams stets der Gefahr des Ausblutens durch Kompetenzabzug ausgesetzt sind, setzen große Unternehmen mittlerweile auf räumlich getrennte Innovationslabore. § Innovationslabore bieten den Teams und Projekten ausreichend Schutz vom Tagesgeschäft § Die Ferne zum Unternehmen und Betriebsalltag sorgt gelegentlich dafür, dass entwickelte Lösungen nicht wirklich zu den Herausforderungen passen, vor denen das Unternehmen steht § Labore können als Übungsfelder und zusätzliche Beschleuniger dienen
  • Corporate Start-ups Eine konsequente und ambitionierte Art, ein digitales Geschäftsmodell aufzusetzen besteht darin, ein eigenes Start-up zu gründen. Die Trennung zwischen Stammunternehmen und corporate Start-up ist schärfer, sowohl rechtlich als auch personell Corporate Start-ups sind eine Form, in der digitale Modelle besonders gut in Kooperation mit anderen entwickelt werden, die als Investoren und Know-howGeber mit in das Projekt einsteigen Corporate Start-ups besitzen eine deutliche Trennung vom Stammgeschäft. Sie entwickeln eine eigene Dynamik, die mit schnellen digitalen Märkten besser mithalten kann als das Mutterunternehmen
  • Inkubatoren und Acceleratoren Einrichtungen, die einen förderlichen Rahmen und Unterstützung für neu gegründete Unternehmen in der Phase der Ideenfindung (Inkubatoren) und des schnellen Aufbau des Unternehmens (Acceleratoren) geben. Unternehmen, die Inkubatoren und Acceleratoren aufbauen, suchen dafür in der Regel Start-ups, die im Branchenumfeld tätig sind, treten als Kapitalgeber der Einrichtungen auf und unterstützen mit Know-how und Kontakten Inkubatoren und Acceleratoren sind eine kostengünstige Art, interessante junge Unternehmen an sich zu binden und sich so kontinuierlich Zugang zu digitalem Know-how und neuen Geschäftsmodellen zu sichern Inkubatoren und Acceleratoren liefern besonders in sich schnell entwickelnden Technologiebranchen eine Möglichkeit, nahe am Puls der Zeit zu sein, ohne selbst Entwicklungsaufwand betreiben zu müssen
  • DevOps Eine Brücke zwischen agiler Entwicklung digitaler Lösungen und dem Betrieb stellen sogenannte DevOps dar. Das Kunstwort ist ein Kürzel für Development IT-Operations. Sie begleiten insbesondere den Übergang neuer Software und neuer Releases aus der Entwicklung bzw. Vorproduktion in den operativen Betrieb Sie setzen auf agiles Management, Vermeiden von Verschwendung, Automatisierung, zyklisch-iteratives Vorgehen DevOps verbinden Entwicklung und Betrieb. Sie bilden eine Brücke zu agilem und schlankem IT-Management bei hoher Qualität DevOps werden vorwiegend von großen Firmen mit hoch entwickelter ITInfrastruktur und hohen Anforderungen an die IT-Flexibilität eingesetzt, wie z. B. Amazon
  • Service Design als Methode zur Entwicklung von Dienstleistungen Es geht darum (neue) Dienstleistungen so reibungslos wie möglich umzusetzen …durch Definition von Prozessen, Definieren von Rollen und Verantwortlichkeiten, Berechtigungen und Voraussetzungen für die Erbringung einer Dienstleistung Die Gestaltung eines Service für positive Erfahrungen beinhaltet die Möglichkeit Kunden zu begeistern – mehr zu bieten als Sie erwarten, oder einen Service auf eine bequemere Art und Weise durchzuführen Beim Service-Design geht es um die Verbesserung bestehender Service oder sogar darum neue Dienstleistungen zu schaffen, um Kunden positiv zu überraschen → Definition Service Design: Die systematische Anwendung von Gestaltungsmethoden und Grundsätzen für die Erstellung von Servicekonzepten für neue oder verbesserte Dienstleistungen.
  • Service Engineering Der Vorgang der Gestaltung und Schaffung [...] neuer Produkte oder Systeme mit Hilfe wissenschaftlicher Methoden Strategische Ausrichtung in Richtung Produkt-Service-Systeme
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  • Service Design Service Design als kreativer Prozess oder auch als Zustand und Ergebnis dieses Prozesses Die Beschreibung eines Servicekonzeptes in erster Linie durch Visualisierungen Der Prozess der Schaffung eines (neuen) Service einschließlich der frühen, kreativen Schritte
  • New Service Development Gesamtprozess der Entwicklung neuer Serviceangebote Service Innovation
  • Welche drei Begriffe überlappen sich im service Design Service Engineering das Service-Konzept beschreibt detailliert die Bedürfnisse der Zielkunden, welche Maßnahmen zu ergreifen sind, um diese Bedürfnisse zu erfüllen, und wie diese Maßnahmen operativ umgesetzt werden. Service Design  Die systematische Anwendung von Gestaltungsmethoden und Grundsätzen für die Erstellung von Servicekonzepten für neue oder verbesserte Dienstleistungen New Service Development Befasst sich mit dem "Gesamtprozess der Entwicklung neuer Serviceangebote" Merkmale: Menschenzentriert Interaktiv Ganzheitlich Iterativ Prototyp basiert