Wirtschaftsinformatik (Subject) / Software Engineering (Lesson)

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Scrum, Lastenheft

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  • Was umfasst einen Sprint? Ein Sprint umfasst Sprint Planning, Entwicklung, Review und Retrospektive
  • Rollen des Scrum (intern und extern) Intern: -Product Owner, -Scrum Master, -Mitglied des Enwicklungsteam Extern: -Kunde, -Benutzer, -Management
  • Meetings bei Scrum Sprint Planning (1+2), Daily Scrum, Sprint Review, Retrospektive
  • Hauptartefakte Scrum Product Backlog, Sprint Backlog, Burndown Chart
  • Product Owner (Scrum) -vertritt die Produktvision in Absprache mit dem Kunden -formuliert priorisierte Anforderungen (user stories) im Product Backlog -enscheidet, ob Ergebnis eines Sprints akzeptiert wird -achtet auf Wirtschaftlichkeit des Produkts
  • Entwicklungsteam (Scrum) -realisiert die im Product Backlog geforderte Funktionalität -schätzt den Aufwand jeder User Story -entscheidet autonom, wieviel Funktionalität im nächsten Sprint realisert wird (Commitment in Sprint Planning 1) -zerlegt User Stories in Arbeitsschritte (Tasks zu je <= 1 Tag) -verantwortlich für die Produktqualität -interdisziplinät zusammengesetzt -organisiert sich selbst (kein Leiter) -idealerweise 7 +- 2 Personen
  • Scrum Master -für die richtige Umsatzung von Scrum verantwortlich -moderiert die Meetings -verwaltet Impediment Backlog mit Hindernissen (ua bzgl Scrum) -beseitigt Hindernisse -Führungskraft, aber kein Vorgesetzter
  • Kunde (Scrum) -kommuniziert eng mit Product Owner -gibt Feedback zu Ergebnissen jedes Sprints
  • Benutzer (Scrum) -bei Sprint Planning 1 beteiligt -gibt Feedback zu Ergebnissen von Sprints
  • Management (Scrum) -stellt Ressourcen bereit -unterstützt Team generell
  • Sprint Planning 1 (Scrum) -Product Owner erläutert die priorisierten User Stories im Product Backlog -Product Owner formuliert Abnahmekriterien (Testfälle, Leistungsanforderungen, Benutzbarkeit) -Entwicklungsteam legt fest, welche User Stories im nächsten Sprint realisiert werden soll -Dauer 60 M
  • Sprint Planning 2 (Scrum) -nach SP1 -Team zerlegt User Stories in Tasks (zu je <= 1 Tag) -Dauer 60M
  • Daily Scrum -15M zu Beginn jedes Arbeitstages -Zweck: Informationsaustausch -jedes Teammitglied erläutert, was es geschafft hat, heute schaffe möchte und welche Probleme zu lösen sind -Scrum Master notiert Probleme -keine intensive Diskussion
  • Sprint Review (Scrum) Entwicklerteam präsentiert Ergebnisse des Sprints -Abnahme durch Product Owner -nicht fertiggestelle User Stories zurück in Product Backlog -Dauer <=4 St
  • Retrospektive (Scrum) -Teilnehmer: Team, Scrum Master; weitere auf Einladung -Team identifiert Verbesserungsmöglichkeiten basierend auf gemachte Erfahrungen -zwischen Sprint Review und Sprint Planning
  • Product Backlog (Scrum) -Liste mit priorisierten Anforderungen -vom Product Owner erstellt und gepflegt
  • Sprint Backlog (Scrum) -zu erledigende Aufgaben während eines Sprints
  • Burndown Chart (Scrum) -visualisiert erledigte und verbleibende Tasks -x-Achse: Zeit; y-Achse: Anzahl verbleibender Tasks
  • weitere Artefakte Impediment Backlog: verbleibende Hindernisse Definition of Done: formuliert zu jeder User Story, wann sie erfolgreich realisert wurde (Testfälle..)
  • 3 Methoden zur Aufwandsschätzung AnalogiemethodeProzentsatzmethodeFunction-Point-Methode
  • sieben Gliederungsebenen eines Lastenhefts 1. Zielbestimmung 2. Anwendungsbereiche und Zielgruppen3. Produktfunktionen: Hauptfunktionen aus Auftraggebersicht(keine Details!)4. (wichtigste) zu speichernde Daten5. Leistungsanforderungen bzgl. Laufzeit, Platzbedarf, Genauigkeit, . . .6. Qualitätsanforderungen bzgl. Zuverlässigkeit, Benutzbarkeit, . . .7. Ergänzungen (Glossar, . . . )
  • die 5 Kategorien der Function-Point-Methode Eingabedaten: interner Datenbestand wird geplegt oder Systemverhalten beeinflusst (Hinzufügen, Löschen, Ändern) Ausgaben:Daten verlassen Anwendung mit Logik (Berechnung, Daten werden abgeleitet oder geplegt oder Systemverhalten verändert) Abfragen: Ausgabe mit trivialer Verarbeitungslogik Datenbestand: vom Systen selber gepflegte Tabelle oder Datei Referenzdaten: werden nur gelesen und von externem System gepflegt
  • Grundprinzipien des Unified Process Use-Case-getriebenArchitektur-zentriertiterativ und inkrementell
  • Ziel der Function-Point-Method Aufwandsschätzung von Neuentwicklungen, Weiterentwicklungen und bestehenden Anwendungen