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Allgemeine Psychologie (Subject) / Aufmerksamkeit (Lesson)
Multitasking und so
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- Was sind die Bestandteile von Aufmerksamkeit? (3) -Selektion und verstärkte Verarbeitung von beachteten Reizen-Reduzierte Verarbeitung nicht beachteter Reize-Funktionaler Aspekt: Bessere Informationsverarbeitung und Verhaltenssteuerung
- wie lässt sich selektive Aufmerksamkeit definieren? Beschäftigt sich damit, wie gut wir zielgerichtet auf einzelne Reize fokussieren können und es vermeiden, von irrelevanten Reizen abgelenkt zu werden. Gezielte Aufmerksamkeitsausrichtung auf aufgabenrelevante Reize geht einher mit Aufmerksamkeitsablenkung für andere Reize (inattentional blindness).
- was ist Dichotischen Hörens? Verschiedene Informationen auf beiden Ohren, Versuchspersonen haben Schwierigkeiten die Informationen wiederzugeben, auf die sie sich nicht konzentriert haben. Einige Informationen werden jedoch bemerkt, z.B. wenn Stimme von Mann zu Frau wechselt
- Was ist der Unterschied zwischen der Filtertheorie und der Dämpfungstheorie? Broadbents (1958) Filtertheorie: Limitierte Aufnahmekapazität: Filter als Schutz vor Überlastung weiterer beteiligter Systeme. Alles oder nichts, Selektion aufgrund von physikalischen Eigenschaften. Treismans (1964) Dämpfungstheorie „Cocktailparty Effekt: 1/3 der Versuchspersonen hören bei dichotischen Hören ihren eigen Namen heraus. Dämpfung (attenuation): Signal des nicht beachteten Kanals wird minimiert, aber nicht eliminiert. Hierarchie von Verarbeitungsstufen (physikalische Reizmuster ➝ Silben ➝ Wörter, …) mit unterschiedlichen Aktivationsschwellen. „Mehr oder weniger“- Weiterleitung
- Was ist Change blindness? Selbst Objekte, auf die Aufmerksamkeit gerichtet ist, werden nicht immer detailliert wahrgenommen und repräsentiert (Bsp. „Door experiment“, Versuchspersonen bemerken nicht, dass Person ausgetauscht wird, da sie sich auf Erklärung konzentrieren)
- Was besagt die Central Bottleneck Theory? Central Bottleneck Theory Zentrale, kontrollierte Prozesse können nicht gleichzeitig ausgeführt werden, da sie die selben kognitiven Ressourcen beanspruchen – periphere (Fühlen) und motorische Prozesse dagegen schon.
- Wann gelingt Multitasking besser, und wie wirkt sich (medien) Multitasking auf das lernen und die kognitive Kontrolle aus? - Multitasking geht besser wenn: Aufgaben einfacher sind, die Abläufe geübter und automatisierter sind.- Erfolgreiches Lernen hängt „von der Steuerung und Qualität der Aufmerksamkeitsprozesse ab - Multitasking verschlechtert Leistung (Bsp. Autofahren oder Lernen, selbst jemanden zu sehen der in der Vorlesung am Laptop etwas anderes macht verschlechtert die Aufmerksamkeit)- Medienmultitasking: verschlechtert kognitiver Kontrolle und Aufmerksamkeitsprozessen, negativer Effekt auf Wohlbefinden der Kinder
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