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Bilanzierung (Subject) / bilanzierung (Lesson)
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- Wie können internes und externes Rechnungswesen voneinander abgegrenzt werden? Das interne Rechnungswesen dient der Information der Geschäftsführenden über die Betriebsprozesse und der Bewertung dieser, um eine bestmögliche Planung, Steuerung und Kontrolle ermöglichen zu können. Zielsetzung des externen Rechnungswesens ist die systematische Gesamterfassung der Vermögens- und Ertragslage eines Unternehmens.
- Was versteht man unter der Einnahmen-Überschuss-Rechnung und wer darf sie anwenden? einfache Form der Gewinnermittlung. Sie gilt als Alternative zur doppelten Buchführung für kleine und mittelständische Unternehmen sowie Freiberufler, die nicht buchführungspflichtig sind.
- Was ist ein Inventar und wann ist es zu erstellen? Das Inventar ist ein Bestandsverzeichnis aller Vermögensgegenstände und Schulden eines Unternehmens. Es bildet die Grundlage eines ordnungsgemäßen Jahresabschlusses (JA 6 Monate nach Jahr)
- Was ist das „Reinvermögen“ und wie ist es zu ermitteln? Das Reinvermögen eines Unternehmens ergibt sich, indem die Verbindlichkeiten vom Vermögen abgezogen werden. Damit sind Reinvermögen und Eigenkapital eines Unternehmens in der Regel gleichzusetzen.
- Wie ist eine Bilanz grundsätzlich aufgebaut? Aktiva Passiva AV Eigenkapital UV Fremdkapital langfr. kurzfr.
- Was versteht man unter dem EBIT? Die Kennzahl EBIT zeigt das operative Ergebnis eines Unternehmens innerhalb eines Geschäftsjahres. Dabei werden Steuern und Zinsen explizit nicht berücksichtigt, um auch länderübergreifende Vergleiche ziehen zu können.
- Erläutern Sie die Aufgaben der GuV In dem Guv-Konto werden die Erfolgskonten abgeschlossen. Auf der Soll Seite werden die Aufwandskonten verbucht, auf der Haben Seite die Ertragskonten. Das Guv-Konto wird auch oft als "Unterkonto des Eigenkapitals" bezeichnet, denn es hat direkten Einfluss auf dieses Konto.
- Wozu benötigt ein Unternehmen Fremdkapital? Ein Vorteil des Fremdkapitals liegt darin, dass Gewinne und die Unternehmensführung nicht mit den Fremdkapitalgebern geteilt werden müssen. Außerdem können die Zinsen von den Steuern abgezogen werden.
- Unterschied Rückstellungen und Verbindlichkeiten Unter Rückstellungen werden alle ungewissen Verbindlichkeiten zusammengefasst. Sie werden zwar erwartet, können in ihrer Höhe und ihrem Bestehen zum aktuellen Zeitpunkt aber noch nicht konkretisiert werden. Zu unterscheiden sind sie von den Rücklagen, die zum Eigenkapital eines Unternehmens gehören. Verbindlichkeiten sind finanzielle Verpflichtungen eines Unternehmens gegenüber einem Dritten.
- Was versteht man unter einem Disagio und welche Möglichkeiten der bilanziellen Behandlung gibt es? Disagio ist ein vorweggenommener Zins. •Das Disagio wird sofort erfolgswirksam als Aufwand verbucht oder •Das Disagio wird als Rechnungsabgrenzungsposten aktiviert und über die Laufzeit der Verbindlichkeit von 5 Jahren planmäßig linear abgeschrieben.
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- Wie können stille Rücklagen gebildet werden? Stille Reserven oder stille Rücklagen sind Vermögenswerte eines Unternehmens, die nicht offen in der Bilanz ausgewiesen sind. Sie entstehen entweder durch unterbewertete Vermögenswerte oder durch überbewertete Schuldwerte, wenn der tatsächliche Wert eines Wirtschaftsgutes höher ist als dessen Buchwert. Die Auflösung erfolgt erst dann, wenn die entsprechenden Werte das Unternehmen verlassen (z.B. durch den Verkauf eines Anlagegutes).
- Worin liegt der wesentliche Unterschied zwischen offenen und stillen Rücklagen Offene Rücklagen: Sie werden für einbehaltene Gewinne gebildet und dienen der Deckung zukünftiger Zahlungen stille Rücklagen: Stille Rücklagen (Reserven) sind erfolgsneutral und werden nicht in der Bilanz aufgeführt. Sie entstehen sowohl durch die Unterbewertung von Aktiva bzw. Überbewertung von Passiva
- Bestandskonten vs. Erfolgskonten: Was sind die wichtigsten Merkmale und Unterschiede? Bestandskonten sind also Konten, die sich auf die Bestände in der Bilanz beziehen. Man unterscheidet diese Bestandskonten in Aktiv- und Passivkonten. Erfolgskonten sind Konten von der GuV. Es gibt Aufwandskonten und Ertragskonten
- Worin unterscheiden sich erfolgswirksame von erfolgsneutralen Geschäftsvorfällen? Nennen Sie je zwei Beispiele! Erfolgsneutral: Betrifft nicht Aufwand und Ertrag Erfolgswirksam: Betrifft Aufwand und Ertragskonten Aufwand: Löhne / Gehälter Energie / Wasser (Verbrauch) Miete Steuern Verbrauch von Rohstoffen, Betriebsstoffen, Hilfsstoffen (immer im Soll) Ertrag: Umsatzerlöse Erträge aus Wertpapiergeschäften Zinserträge (immer im Haben)
- Wie werden die Erfolgskonten abgeschlossen? Am Ende des Geschäftsjahres werden die Aufwandskonten und Ertragskonten abgeschlossen und der SALDO in die GuV gebucht. Es wird dann der Gewinn bzw. Verlust ermittelt und in das Eigenkapitalkonto gebucht. Entsprechend beginnt die Gewinn- und Verlustrechnung am Anfang des Geschäftsjahres immer ohne Anfangsbestände.
- Welche Bilanzveränderungstypen gibt es? Aktivtausch (nur auf Aktivseite, Bilanzsumme bleibt gleich)Passivtausch (nur auf Passivseite, Bilanzsumme bleibt gleich)Aktiv-Passivmehrung (ist auf beiden Seiten, Bilanzsumme wächst)Aktiv-Passivminderung (ist auf beiden Summen, Bilanzsumme verringert sich)
- Was ist unter dem strengen Niederstwertprinzip zu verstehen? UMLAUFVERMÖGENvoraussichtlich dauerhafte Wertminderung (außerpl. Afa) vorrübergehende Wertminderung (außerplanmäßige Afa)
- gemildertes Niederswertprinzip ANLAGEVERMÖGEN Voraussichtlich dauerhafte Wertminderung außerplanmäßige Abschreibung vorübergehende Wertminderung bei Finanzanlagen Wahlrecht Wertaufholung Zuschreibung
- Wer muss eine Inventur machen was ist eine Inventur beschreiben Sie ausführlich die Merkmale eine Inventur Inventur muss jeder Kaufmann machen laut HGB Inventur: körperliche Bestandsaufnahme aller Vermögens und Schuldenposten noch Art und Menge an einem Stichtag durchmessen zählen wiegen
- Worin besteht der Unterschied zwischen einem Inventur und Bilanz Eine Bilanz ist die Auflistung aller Liquidität and und Schulden einer Firma.Das Inventar wiederum zeigt nur die Vermögensseite
- Welche Inventurarten kennen Sie Stichtagsinventur am Stichtag (10 Tage Toleranz)
- Welche Inventurart stört den Geschäftsablauf am wenigsten Permanente Inventur
- was ist ein Geschäftsfall wie kann dies beschrieben werden Ein Geschäftsfall ist ein Vorgang der sich auf das Vermögen oder die Schulden des Unternehmens auswirkt und daher Bilanzwirksam ist
- Jeder Geschäftsfall verändert die Bilanz, wie? Aktiv Tausch Passiv Tausch aktiv Passivmehrung aktiv Passivminderung