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Pädagogische Diagnostik (Subject) / Vorlesung 12 (Lesson)

Emotionale und Verhaltensprobleme in der Schule

This lesson was created by Chiara_Borgerding.

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  • Beispiele für emotionale und Verhaltensprobleme in der Schule kennen -  ADHS-  Angststörungen (10%)-  Autismus-  Bindungsstörungen-  Depression (5,4%)-  (selektiver) Mutismus-  Selbstverletzendes Verhalten-  Soziale Ängste (Im Kindesalter 1-2%. Im Jugendalter 5-10%)-  Suizidales Verhalten-  Störungen des Sozialverhaltens (4-5%)-  Tic-Störungen-  Zwangsstörungen
  • Störung des Sozialverhaltens bzw. aggressiv-dissoziales Verhalten • Was versteht man darunter? Störung des Sozialverhaltens nach DSM 5 drei Merkmale: dissoziales Verhalten aggressives Verhalten aufsässiges Verhalten "Störungen des Sozialverhaltens durch ein sich wiederholendes und anhaltendes Muster dissozialen, aggressiven und aufsässigen Verhaltens charakterisiert. Dieses Verhalten übersteigt mit seinen gröberen Verletzungen die altersentsprechenden sozialen Erwartungen... Das anhaltende Verhaltensmuster muss mindestens sechs Monate oder länger bestanden haben.“
  • Störung des Sozialverhaltens bzw. aggressiv-dissoziales Verhalten • (altersabhängige) Prävalenz, Geschlechterverhältnis und Verlauf Mittlere Prävalenz 4 bis 5%Geringer in der Grundschulzeit, höher im JugendalterGeschlechterverhältnis: 2 bis 4mal so viele Jungen sind betroffenPrävalenz bei Jungen zwischen 6% und 16% je nach AlterKomorbidität mit ADHS sehr hoch
  • Soziale Ängste bei Schülerinnen und Schülern: • Angstauslösende Situationen und Vermeidungsverhalten Kinder/Jugendliche verfügen meist über gute BindungsfähigkeitÄngste besonders stark- in Situationen mit sozialer Aufmerksamkeit (Hervorhebung, Bewertung)- Im Kontakt mit FremdenAusgeprägtes Vermeidungsverhalten- sozialer Rückzug- keine mündliche Mitarbeit im Unterricht
  • Soziale Ängste bei Schülerinnen und Schülern: • (altersabhängige) Prävalenz und Geschlechterverhältnis Prävalenz im Jugendalter (5-10%) deutlich höher als im Kindesalter (1-2%)Mädchen sind doppelt so häufig betroffen wie Jungen
  • Soziale Ängste bei Schülerinnen und Schülern: • Empfohlenes Lehrer*innenverhalten Keine Unterstützung von VermeidungsverhaltenAngemessene Anforderungen an Schülerin/Schüler stellen und dabei unterstützenKein öffentliches Lob von nicht-ängstlichen Verhaltensweisen des betroffenen Schülers/der betroffenen SchülerinEinbeziehen der Eltern Leistungssituationen entschärfen, gezielt vorbereiten
  • Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung: Begriff kennen, bei welchen Problemen und wie wird dieser Schwerpunkt diagnostiziert? durch SonderpädagogenBefragung, Verhaltensbeobachtung, Testverfahren, Aktenstudium --> systematische Erfassung problematischen Verhaltens, Identifikation von Stärken, Vergleich verschiedener Sichtweisen, Verlaufsdiagnostik
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