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Pädagogische Diagnostik (Subject) / Vorlesung 8/ 9 (Lesson)
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- Normierung und Interpretation des IQ IQ als Normwert; 100 als Durchschnitt; SD: 15"allgemeine Fähigkeit eines Individuums, sein Denken bewusst auf neue Anforderungen einzustellen"
- Umweltfaktoren, welche die Intelligenz beeinflussen Mischung aus Erblichkeit (Streuung zu 50-80% erblich bedingt) und Umwelt: Schule, Medien, Peers, Kindergarten, Familie, biologische Einflüsse--> durch verbesserte Umwelteinflüsse: gesteigerte Intelligenz
- Lernbehinderung: - Merkmale von Lernbehinderung (Intelligenz, Schulleistung) Lernbehinderung: allgemeine und langandauernde Einschränkung beim Erwerb schulischer Fähigkeiten (mind. 2 Jahre im Rückstand)mindestens unterdurchschnittliche Intelligenz (mind. 1 SD unter Durchschnitt- nicht schematisch verwendet)Diagnose durch Intelligenz-/ und Schulleistung
- Lernbehinderung: - Begleitmerkmale Defizite in der metakognitiven Handlungssteuerung (geringe Selbstreflexionsfähigkeiten, mangelnde Planung)Mangelnde Beherrschung von LernstrategienGeringe Motivation und KonzentrationGeringes bereichsspezifisches Wissen
- Lernbehinderung: - Förderdiagnostische Aspekte Stärken und Interessen identifizieren und fördernBeobachtung und Analyse des LernverhaltensErfassung motivationaler FaktorenAnalyse der Rahmenbedingungen
- Lernbehinderung: - Methoden bei der Diagnose Verhaltensbeobachtung im UnterrichtAnamneseSchulleistungs-/ und IntelligenzdiagnostikEinschätzung des Lern- und ArbeitsverhaltensDokumentation der Lernprozessbegleitenden Diagnostik und Förderung
- Hochbegabung: - Prävalenz IQ>130 (2 SD), zwei unabhängige standardisierte Tests6-12% Underachiever bei Hochbegabten
- Hochbegabung - quantitative Definition und Diagnose Quantitative Modelle der Hochbegabung:- Hochbegabte haben eine weit überdurchschnittliche Intelligenz- Entscheidend ist Intelligenz im Sinne des g-Faktors- IQ-Kriterium (IQ>130)--> Grenze ist fließend, ab 3. Klassenstufe stabilDiagnose:nicht anhand qualitativer Merkmale, 2 unabhängige Tests
- Hochbegabung - Studie von Rost Intelligenztest mit Kindern der 3.Klappe (von 7000, 151 als Hochbegabt identifiziert)Schüler mit 15 (9.Klasse) erneut getestet sowie Befragung von Eltern, LuL und SuSKontrollgruppe: Gruppe mit durchschnittlicher Intelligenz aber ähnlichem sozio-ökonomischen Status wie Gruppe der Hochbegabten--> Hochbegabte sind in der Regel schulisch erfolgreich, sozial und schulisch gut integriert, psychisch besinders stabil und selbstbewusst, weniger als 1/6 sind Mindestleister (Underachiever)--> Mythen über Hochbegabung entsprechen nicht der Realität
- Hochbegabung - Underachievement/Minderleistung: Begriff kennen, Wodurch zeichnen sich hochbegabte Underachiever aus? Schulleistung bleibt deutlich unter dem Niveau, das auf Grund der Begabung zu erwarten wärebetrifft 6-12% der SuS, geht häufig mit sozialen, emotionaler und Verhaltensproblemen einher--> nach Rost-Studie: Real-/ Hauptschule, wiederholen Klasse, Durchschnittsnote < 3
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- Hochbegabung - Fördermaßnahmen (Bsp. für Enrichment und Akzeleration) präzises IQ-Kriterium nicht relevant für FördermaßnahmenMaßnahmen für begabte/ leistungsstarke SuS gedachtAkzeleration: --> vorzeitige Einschulung/ Überspringen, Schnelllernerklassen, Juniorstudium, einzelnde Fächer: Unterricht der höheren Schulstufen besuchenEnrichment: --> "Anreicherung" der schulischen Lerninhalte (AGs, Wettbewerbe, Camps)Beratungsstelle: Berliner schulpsychologisches Zentrum für Begabungsförderung (BSZB)