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Medizin (Subject) / Virusenzephalitiden (Lesson)
Virusenzeohalitiden
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- Wie erfolgt der Virusnachweis grundsätzl. PCR aus Liquor ( DNA bzw. RNS- Nachweis) sonst auf inthrathekale erregerspezifische IgM- Produktion AI : (Antikörper im Liquor) x (Serum-IgG) (Liquor-IgG) x (Antikörper im Serum)
- Welche häufigen Erreger lösen Virusenzephalitiden aus? HSV 1: AcicHSV 2: AcicVZV: Acic, ImpfungCMV: Gangciclovir und Foscarnet EBV: keine kausale TherapiePML: immungeschäwcht, keine kausale TherapieFSME: keine kausale TherapieMasern, Mumps, Röteln: Impfung selten: Ebola, Zika, West- Nik, Japan- Enzephalitis, Tollwut DD: ADEM; Autoimmunenzephalitis
- EEG- Veränderungen bei HSV- Enzephalitis PLEDS (periodisch lateralisierte (nur eine Hemisphäre) epileptiforme Dyscharges) Ausdruck schwerer ZNS- Erkrankung
- PML:Wer hat ein erhöhtes Risiko? AIDS-Pat Tumor-Pat. bei Immunsuppression
- Behandlung PML Aids: HAART Natalizumab:Plasmapherese;CAVE. PML-IRIS (immunrekonstruktionssyndrom)--> hochdosiert Kortikoide nötig, hohe Letalität Mirtazapin?
- Was ist das Bannwarth- Syndrom durch Borrelien, Frühphase Meningoneuroradikulitis mit/ohne faziale Parese
- Kriterien für gesicherte Neuroborreliose 1. passende Klinik 2. borrelienspez. IgG und IgM im Serum 3. entzündl. Liquorsyndrom 4.intrathekale borrelienspez. AK (IgG oder IgM im Liquor oder pos. Borrelien- PCR
- 3 Formen der Masernenzephalitis akute Masernenzephalitis i.R. Erstinfektion: Liquor mit Pleozytose, Scnrankenstörung, intrathekale masernspez. AKPrognose: Defektausheilung Masern- Einschlusskörperchen- Enzephalitis (1-6 Mo nach Exposition) wie subakute Enzeephalitis mit vorwiegend Negativsymptomatik ( Lethargie, verwaschene Sprache, Schwäche)Liquor nur mit leichter Pleozytose, aber Masern- PCR pos.. Keine kausale Therapie subakute sklerosierende anenzephalitis (SSPE) 2-10 J. nach Expositionalle Symptome, die es bei degenerativen Veränderungen geben kannEEG: Radermecker- KomplexeLiquor: Masernspez. IgG- AI, Masern. OKB im Liquor keine kausale Therapie
- Kognitive Einbußen bei HIV Stadien 1. asymptomatisches, HIV-assoziiertes neuropsychologisches Defizit, ANPDleichte Exekutive Schwierigkeiten, Verlangsamung, Arbeitsgedächtniseinbußen, Informationsverarbeitung erschwert, aber alles noch nicht alltagsrelevant, aber bereits messbar, Dauer > 1 Mo., keine andere Ursache 2. HIV-assoziiertes, mildes neurokognitives Defizit, MNCDnun auch alltagsarelevant, eigen- und fremdanamnestisch, > 1 Mo. Dauer, keine andere Ursache 3. HIV-assoziierte Demenz, HADerhebliche Einbußenn im Alltag und in den Tests, >1 Mo. Dauer, keine anderen Ursachen
- Welche neurolog. Beschwerden/ Krankheitsbilder können HIV- assoziiert auftreten? HIV- assoziierte Demenz und Vorstufen (Liqour auch CMV und JC- Virus bestimmen) HIV- assoziierte Myelopathie: Beinbetonte spast Tetraparese, Hyperreflexie, Bab. pos, Ataxie, Blasenfunktionsstörung, kein sens. Niveau, häufig mit HAD assoziiert HIV- assoziierte Myopathie: DS, prox. Paresen mit Atrophien, CK erhöht, auch Myositidenassoziiert HIV- assoziierte Neuropathie: alle Formen, auch demyelinisierend opportunistische zerebrale Erkrankungen: Toxoplasmose, JC- Virus, CMV, Kryptokokken, Mykobakterien--> Krankheit spätestens dann als AIDS definiert primäres ZNS- Lymphom (AIDS) Immunrekonstruktionssyndrom (IRIS) bei spätem Beginn der antiretroviralen Therapie
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- HIV- Behandlung bei HAD cART- Schema: hochaktive antiretrivirale Kombinationstherapie aus 6 Substanzklassen 3 kombinieren (möglichst auf Liquorgängigkeit achten) CAVE: Cytochrom P 450 3A4 abgebaut: Wirkspiegelastieg von verschiedensten Medikamenten CAVE: interagieren mit fast allen neurolog. Medikamenten--> Antivirale Med wird in Wirkung gehemmt--> Anstieg der Viruslast oder Wirkung anderer Neuromed. wird über CYP 3A4- Hemmung
- HIV- Behandlung bei Myelopathie keine gesicherte Evidenz cART beginnen oder intensivieren
- HIV- Therapie bei Neuropathien bei HIV- assoz. GBS: IVIG, PLasmapherese (falls eigene Maschine), cART bei HIV- assoziierter CIDP: Kortikosteroide, IVIG bei vorwiegend sens. PNP: antiretrovirale Therapie bei HIV- asoziierter Vaskulitis: Prednisolon bei HIV- PNP durch Opportunisten: Opportunisten behandeln bei medikamentös toxisch durch antiretrovirale Therapie: Schema ändern sympt. Therpaie mit Gaba/PregabalinCarba/LamotriginBuprenorphinCapsaicinAmitriptylin
- erlaubte Neuro-Medikamente unter antiretroviraler Therapie (ART) Antikonvulsiva: Lev, Valproat, Gaba, PregabalinAntidepr. SSRIAnalagetika: NSARTranquillizer: TavorNeuroleptika: Sulpirid, Risperidon
- Prophylaxe und Therapie von IRIS Prophylaxe: langsamer Beginn von ART Therapie:Hochdosis Predni 500-1000mg/d für 5 Tage (offlabel)off label (Maraviroc (CCR5- Atagonist, zugelassen für HIV- Behandlung), auch bei NAT- PML- IRIS mögl., Effekt unklarHirnödemtherapie/ITS
- Kryptokokken- Meningitis Therapie Amphotericin B + Fluconazol + Flucytosin bis Antigen im Liquor neg, dann Erhaltungstherapie mit Fluconazol
- Nachweis von Pilzen im ZNS Pilze: mikroskop. Pilznachweis aus Liquor mit verschiedenen Färbungen, Kultur + PCR, AntigennachweisLiquor: Pleo einige 100, lympho, Eiweiß und Laktat erhöht, Glukose erniedrigt häufige Pilze: Aspergillus, Candida, Kryptokokkus