38

Ski (Subject) / Fragen+Antworten 4 (Lesson)

schriftliche Prüfung

This lesson was created by sheesh.

Learn lesson

Advertisement
  • 121. Welche der genannten Merkmale weißt Schrägfahrhaltung auf? - Ski in gewünschte Fahrtrichtung stellen - bergseitige Körperhälfte etwas vordrehen - Talski stärker belasten und dabei die Knie vor- bergwärts beugen - Blick auf Zielstelle richten - Grundposition einnehmen, die Knie vor- bergwärts und den Oberkörper leicht talwärts drehen - Ski bergwärts kanten und den Talski etwas mehr belasten - Richtung durch gleichmäßige Belastung beibehalten
  • 122. Durch welche Merkmale zeichnet sich die aufrechte Abfahrtshaltung aus? - in der Grundposition passives Abgleiten in der mittleren Position - Grundposition und Ski flach halten - Mittelstellung einnehmen und beide Ski gleichmäßig belasten - den Körper in lockerer und aktionsbereiter Grundspannung halten
  • 123. Was kennzeichnet die Technik des Pfluges aus? - Fuß.-, Knie.- und Hüftgelenke sowie WBS sind leicht gebeugt - Fußsohlen auf der Innenseite belasten - Skispitzen zusammen und die Skienden offen führen - beide Ski auf der Innenkante gekantet fahren - Stöcke mit leicht angewinkelten Arme so tragen, dass sich die Stockspitzen hinter dem Körper befinden - Blick in Fahrtrichtung halten
  • 124. Welche der folgenden Technikschwerpunkte sind für die Schrägfahrt charakteristisch? - Ski in gewünschte Fahrtrichtung stellen - bergseitige Körperhälfte etwas vordrehen - Talski stärker belasten und dabei die Knie vor- bergwärts beugen - Blick auf Zielstelle richten - Grundposition einnehmen, die Knie vor- bergwärts und den Oberkörper leicht talwärts drehen - Ski bergwärts kanten und den Talski etwas mehr belasten - Richtung durch gleichmäßige Belastung beibehalten
  • 125. Welche Merkmale kennzeichnen die Technik des Pflugschwunges? - zügig hochgehen und Pflug vorbereiten - tiefgehen mit gleichzeitigen aufpflügen, Belastung auf Außenski und Vorbereitung des Stockeinsatzes - Einfahren in Falllinie - Durchfahren der Falllinie, zügiges Hochgehen mit Belastungswechsel und Auflösen der Pflugposition - Schwungsteuerung durch leichtes Tiefgehen und Bein drehen bis zur Neutralposition
  • 126. Welche Merkmale kennzeichnen die Technik des Parallelen Grundschwingens aus der Talstemme? - Schrägfahrt aus der Mittelposition - Stemmen des Talski, direkt im Anschluss an das Beugen mit Stockunterstützung hochgehen und dabei vom Talski abstoßen - Abstoßen vom Innenski mit Umsteigen auf Außenski, Innenski heranführen - Strecken in höchste Körperposition - Beindrehen und  Tiefgehen zur Schwungsteuerung - Vorseitbeugen und Gegendrehen
  • 127. Welche Merkmale kennzeichnen die Technik des Parallelen Grundschwingens aus der Bergstemme? - Schrägfahrt aus der Mittelposition - Tiefgehen, Beugen und den Bergski ausstellen - Abstoß vom Talski und Umsteigen auf Bergski - während der Hochbewegung den Innenski herannehmen - Gewichtsverlagerung zügig zum Tiefgehen - weiter tiefgehen und Beine drehen - Vorseitbeugen und Gegendrehen
  • 128. Wodurch unterscheidet sich der Parallelgrundschwung vom Parallelgrundschwung aus der Talstemme? - Parallelgrundschwung mit Talstemme: Stemmen- Stock- Strecken- Beugen- Beindrehen - Parallelgrundschwung: Strecken- Stock- Beugen- Beindrehen > Talstemme
  • 129. Welche Merkmale kennzeichnen die Technik des Parallen Grundschwungs? - Schrägfahrt mit Tiefgehen - Stockeinsatz vorbereiten - offene Skistellung und Außenskibelastung - Beidbeiniges Drehabstoßes mit Stockeinsatz - Aufrichten und Belastungswechsel auf den Außenski - sofort im Anschluss an das Hochgehen zügig Tiefgehne, Außenski kanten und drehen - Beugen, Beindrehen und Gegendrehen - Vor-seitbeugen
  • 130. Wie erfolgt beim Parallelgrundschwung die beidbeinige gleichzeitige Hochentlastung? - beidbeiniges Drehabstoßen mit Stockeinsatz > aufrichten > Belastungswechsel -  bei der Hochentlastung werden durch aktives Strecken der Knie- und Hüftgelenke in der schwungauslösenden Phase die Skienden entlastet
  • Advertisement
  • 131. Welche strukturellen Merkmale weißt das Parallelschwung- Umsteigen auf? - Schrägfahrt mit Tiefgehen - Stockeinsatz vorbereiten - offene Skistellung und Außenskibelastung - Abstoßen vom Talski mit Stockeinsatz - Strecken und die Belastung komplett auf den kurvenäußeren Ski verlagern - durch Anheben des Talskis erfolgt das Umsteigen auf den kurvenäußeren Ski - im Anschluss an das Hochgehen zügig Tiefgehen und anhaltend das Außenbein drehen - Beugen, Beindrehen und Gegendrehen - Vor-Seitbeugen - Stockeinsatz vorbereiten
  • 132. Welche Bedeutung haben die Pflug.-und Umsteigetechniken in der Anfängerausbildung? Pflugtechnik: - im fallenden Gelände > geringe Geschwindigkeiten - gute Vermittlung des Ski.- und Rhythmusgefühl möglich Umsteigetechnik: - in allen Geländeformen
  • 133. Welche Geländeform erleichtert das Üben des Parallelen Grundschwunges aus der Bergstemme? - flacher Hang (konvex)
  • 134. Welche Geländeform erleichtert das Üben einer Parallelschwungfolge? - in allen Geländeformen - hauptsächlich flacher Hang
  • 135. Welche Vorteile bietet in der alpinen Methodik der Lehrweg über Schrägfahrt, Pflug, Pflugbogen, Pflugschwung, Umsteigeschwung für den Anfängerbereich? > indirekte Methode - schnelles Erschließen des Skigebietes mit Stemmtechniken, paralleles Grundschwingen verzögert - breite Basisausbildung mit Schulung vielfältiger Bewegungsmuster - Ausprägung eines breiten Repertoires verschiedener Schwungformen - kontrolliertes Fahren in den meisten Situationen möglich
  • 136. Welche Bedeutung haben die Abfahrtsübungen für die Erlernung der alpinen Technik? - Sicherheit auf der Piste - Variationen steigern die Motivation - motorische Herausforderungen schaffen - Basis für die alpine Technik schaffen
  • 137. Welche Stellung nimmt das Seitrutschen innerhalb des alpinen Ausbildungsprogramm ein? - bequeme und sichere Art eine Hang bzw. kurze schwierigere Hangstücke unter Kontrolle des Fahrtempos zu befahren - Anwendung im indirekten Lehrweg (3. Abrutschübungen)
  • 138. Welche Modelle eignen sich für den Skiunterricht in der Grundschule? - indirekter Lehrweg: Pflugdrehen, Pflugschwingen, Kurvengleiten, Stemmtechniken > gedriftet und geschnitten
  • 139. In welchen Bereichen findet die Technik des Parallelen Grundschwungs aus der Talstemme vorwiegend Anwendung? - Anfängerbereich
  • 140. In welchen Bereichen findet die Technik des Parallelen Grundschwungs vorwiegend Anwendung? - fortgeschrittenen Bereich
  • 141. Welche Merkmale kennzeichnen die Technik des Parallelen Grundschwunges aus der Bergstemme? > siehe 127. Frage (ausführlich) - Ski stellen - Stock - Strecken - Beugen - Beindrehen
  • 142. Wie korrigieren Sie beim Parallelen Grundschwung eine zu geringe Hoch- Tief- Bewegung? - Übungen ohne Stöcke zur Schulung einer ausgeprägten Hoch- Tief- Bewegung - Schrägfahrt mit deutlichem Wechsel zwischen stark gehockter und stark gestreckter Position
  • 143. Bei der Ausführung der Technik des Parallelen Grundschwunges mit Umsteigen begeht die Schülerin folgende Fehler: kein Anheben des Innenskis, sondern gleichmäßige Belastung beider Ski. Wie korrigieren sie diesen Fehler? - Schrägfahrt mit Belastungswechsel, aktives Heranführen der Ski
  • 145. Welche Bewegungsimpulse unterstützen die Auslösung von Richtungsänderungen im alpinen Skilauf? - Kanten - Fuß.- bis Hüftkippen, Körperseite seitwärts - Belastungswechsel von einen auf anderes Bein - Beine beugen- Beine strecken, Oberkörper, Arme, Knie zur Seite verlagern - Drehen - Ganzkörperdrehen
  • 146. Wie kann fehlendes Rhythmusgefühl in der Schwungfolge korrigiert werden? - seitliches Abrutschen mit rhythmischen Wechsel zwischen Kanten und Rutschen - Rhythmisieren durch Verbalisieren - Partnerübungen - Skilehrer fährt voraus und gibt den Rhythmus vor
  • 148. Eine Skischülerin dreht beim Kurvenfahren des Parallelen Grundschwunges mit der Längsachse des Körpers immer zum Berg. Wie korrigieren sie diesen Fehler? - Veränderung der Grundposition - Veränderung der Schwungsteuerung - Verlagerung des KSP > talwärts gerichteter Oberkörper - "Fenster fahren" ( Hierzu nimmt man in jede Hand einen Skistock und streckt die Stockenden senkrecht nach oben. Beim Fahren sollte man dann immer versuchen, durch dieses „Fenster“ ins Tal zu schauen. So bleiben die Schultern und der Oberkörper immer in der richtigen Position.)
  • 149. Welche Merkmale kennzeichnen die Technik des Parallelen Grundschwunges aus der Talstemme? > ausführlich Frage 126. - Stemmen - Stock- Strecken - Beugen - Beindrehen
  • 151. Welche Überlegungen liegen dem Unterrichtsprogramm Start- Weg- Ziel im deutschen Skilehrplan zu Grunde? - Start: Situation, Voraussetzungen > Situationsanalyse - Weg: Bewegung vermitteln > besten Weg wählen, vertrauensvolle Atmosphäre schaffen, individuelle betreuen, Situationen einschätzen und reagieren > Bewegungslernen ist ein Prozess - Ziel: gewünschtes Ergebnis > je nach Leistungsstand variabel
  • 152. Welche Aspekte sollten nach dem deutschen Skilehrplan bei der Organisation vom alpinen Skiunterricht beachtet werden? - Altersstufen - Können - Entwicklung von Unterrichtsprogrammen - Differenzierung in Elementar.- und Grundschule - Ausschreibung von Skikursen - Orientierung am Schülerkompass - Lehrplanübersicht hat vielfältiges Lernangebot
  • 153. Welche Aussagen treffen auf den indirekten Lehrweg zu? - 1. Gewöhnungs.- und Gewandheitsübungen - 2. Pflugschule - 3. Abrutschübungen - 4. Pflugschwung - 5. Parallelgrundschwung aus der Talstemme - 6. Parallelgrundschwungfolge aus dem Umsteigen - 7. Hochentlastungsübungen/ Rhythmisierungsübungen - 8. Parallelgrundschwungfolge mit Blockbildung - 9. Varianten der Carvingtechnik > Orientierung an Zieltechniken > Fehlerkorrektur auf das Technikleitbild > konzentrische Lehrweise > Einsatz von Videotechnik zur Unterstützung der Fehlerkorrektur und zur Vervollkommnung der Bewegungsvorstellung > Berücksichtigung einer vielseitigen Übungsauswahl
  • Advertisement
  • 154. Welche Aussagen treffen auf den direkten Lehrweg zu? - 1. Gewöhnungs.- und Gewandheitsübungen - 2.Pflugschule/ Kantengleiten - 3. Drei- Schritt- Methode - 4. Schrittbogenmodell - 5. Weg über Schwungfächer zum parallelen Grundschwung
  • 155. Durch welche Aspekte unterscheidet sich der indirekte vom direkten Lehrweg? Siehe Word Tabelle
  • 156. Aufgrund welcher Überlegungen wird an der Sportwissenschaftlichen Fakultät in der Grundausbildung der indirekte Lehrweg mit Stemmtechniken durchgeführt? - aufgrund der aktuellen Entwicklung des alpinen Skimaterials und der damit verbundenen Gewährleistung der Sicherheit der Lernenden - vielfältige Übungen zur Vorbereitung von Bewegungsschwerpunkten in der Zieltechnik zur Anwendung > Aktionselemente finden sich dabei in Vielzahl dieser Übungen wieder - roter Faden im methodischen Aufbau zurückgreifen kann - gestuftes Anforderungssystem von einer zur nächsten Technik - können Pistenabschnitte in kürzester Zeit kontrolliert bewältigen und wird somit schnell zu Erfolgserlebnissen geführt
  • 157.Welche Lehrwege dienen der Ausbildung des Parallelen Grundschwingens? - Pflugdrehen - Pflugschwingen - Winkelspringen
  • 158. Welche Inhalte werden durch den Lehrweg Pflugdrehen verfolgt? 1. Teilziel: schnelles Pflugdrehen nahe der Falllinie 2. Teilziel: Pflugdrehen mit kräftigen Hochtiefbewebungen 3. Teilziel: Paralleles Grundschwingen nahe der Falllinie 4. Teilziel: Paralleles Grundschwingen mit größeren Radien
  • 159. Welche Inhalte werden durch den Lehrweg Pflugschwingen verfolgt? 1. Teilziel: Pflugbögen schwingend beenden 2. Teilziel: Anpflügen und Weiterschwingen 3. Teilziel: Paralleles Grundschwingen mit mittleren Radien 4. Teilziel: Rhythmisches Paralleles Grundschwingen nahe der Falllinie
  • 160. Welche Inhalte werden durch den Lehrweg Winkelspringen verfolgt? 1. Teilziel: Winkelspringen 2. Teilziel: Winkelspringen und Drehen 3. Teilziel: Paralleles Grundschwingen nahe der Falllinie 4. Teilziel: Rhythmisches Paralleles Grundschwingen mit größeren Radien  
  • 161. Anhand welcher Merkmale kann das Leitbild des Parallelen Grundschwingens schrieben werden? - beide Ski kurveneinwärts gekantet: beim Schwung nach links werden beide Ski auf den linken, beim Schwung nach rechts auf den rechten Kanten möglichst parallel zueinander geführt - Ski driften mit Bodenkontakt um die Kurve - Ski vollziehen die Richtungsänderung kontinuierlich > rundes Kurvenfahren möglich - kurveneinwärts geneigter Körper > Kurvenlage