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Mammakarzinom (Subject) / pflegesituation (Lesson)

Postoperative Versorgung (allgemein und speziell) Chemotherapie Soorstomatitis Leukopenie/Neutropenie Lymphödemprophylaxe Entlassungsgespräch

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  • Nenne die postoperativen Überwachungsmaßnahmen nach einer Mastektomie und beschreibe diese genauer 1. Vorbereitung Zimmer (Blutdruckmesser, Fieberthermometer, Infusionsständer, ausreichend Decken, Nierenschale+Tücher, Überwachungsblatt, Pulsyoxy, Sauerstoffanschluss vorbereiten) 2. Übernahme des Pat. (Anästhesieprotokoll anschauen: Op art, Komplikationen, verbareichte Infusionen, medikamente, Transfusionen?, Anästhesie beginn und ende und postoperative Anordnungen) - Bewusstsein (ist die Person ansprechbar, reagiert sie)- Blutdruck und Puls messen (cave: Hypotonie und Tachycardie-mgl Blutung)- Temperatur (über 38 grad steigt Blutungsgefahr)- Sauerstoffsättigung mittels Pulyoxy und auf Atmung ud Haut schauen- nach Schmerzen fragen (verbal oder nonverbale Zeichen beachten)- Verbandkontrolle (ev wenn durchgeblutet dann markierung und ine ienr viertel Stunde KO)- Ko von Drainagen (normalerweise nach Mammaca 3 Stk. 1 in Achsel, 1 Brust - zuerst wird die von der Brust entfernt 2-4 Tage, Achsel 4-8 Tage und Nähte 9-12 Tage) alles lt AAO und nach Fördermenge- Ko von Dauerkatheter (Menge, Kositenz, Beimengungen, Geruch) alles kennzeichnen und Dok, richtige Lagerung (unter Blasenniveau, nicht am Boden)- Psychische Betreuung: Gespräche führen, für gutes Zimmermileu sorgen und Zeit nehmen eventuell mit Partner/angehörigen oder Vertrauensperson; bei großer psychischen Belastung ev Psychologen hinzuziehen- richtige Lagerung = Lymphödemprophylaxe- Mobilisation lt AAO aber je nach zustand von Pat - Frühmob. (Dekubitus, Pneumonieprophylaxe)- Flüssigkeitsaufnahme nach 4 std p.o, Nahrung 6 std p.o.- achten auf Komplikationen
  • Lymphödemprophylaxe und Fehlhaltungsprophylaxe Lymphödemprophylaxe:  - Lagerung: Arm sollte auf einen Polster hochgelagert werden auf Herzhöhe in Abduktionsstellung, Achsel sollte nicht unter Spannung stehen aber auch nicht frei gelagert werden, als Intertrigoprohylaxe Mullkompresse in die Achselhöhle legen - Bewegungsübungen ! gleich nach der Operation beginnen und nach der Entlassung weiter machen (Schultern hochziehen und wieder fallen lassen, vorsichtige halbkreise nach vorne/hinten, Betgriff und hände nach oben, leichtes vor und zurückschwingen - mehrmals am tag durchführen - Armstreichung: mit der nicht betroffnen Hand, ganze Handfläche von den fingern bis zur Schulter hinauf mit leichten druck streichen - mehrmals am Tag - Muskel-Venen-Pumpe aktivieren: Faust machen mit der betroffenen Hand und für 3-4 Sek anspannen und dann wieder entspannen, wdhl 8-10 mal und auch öfters am Tag verteilt - Physiotherapie hinzuziehen  - manuelle Lymphdrainage - Sportarten mit geführten Bewegungen zB schwimmen oder Bewegungsübungen im Wasser - schweres Heben und belastende Arbeiten mit dem Arm vermeiden - Wärme/Hitze sowie Kälte vermeiden (achtung beim bügeln, kochen, backen, Sauna, südliche Länder) - auf Verletzungen achten (verhindern den Lymphstrom) - desinfizieren und sofort zum Arzt gehen - cave Haustieren - angepassten Armstrumpf verwenden bei Belastung - auf Komplikationen achten wie Entzündungen, Schwellungen, Überwärmungen - Hautpflege nur mit unparfümierten und ph-neutralen Seifen 
  • Worauf muss man noch achten wenn bei einer Mastektomie die Lymphdrüsen entfernt worden sind (medizinische Anwendungen) Keine Blutabnahmen, BZ messen, Punktionen, Injektionen; RR messen nicht am betroffenen Arm, sowie Akupunkturen und Knetmassagen vermeiden
  • Allgemein Chemotherapie (Gesetz, Zubereitung, Verabreichung, Entsorgung) Paragraph 15: Kompetenzen bei medizinischer Diagnostik und Therapie : Verabreichung von Zytostatika lt AAO und danach schriftlicher Dokumentation Zytostatika zerstören schnellwachsende Zellen so auch gesunde wie Haare, Haut od Schleimhautzellen, wirken zumeinst im Zellkern in der DNA  Vor Therapie bgeinn muss beschlossen werden welche Therapieart  - palliative/kurative - Adjuvante/Neoadjuvante Zubereitung: ein dafür vorgesehener Raum mit deutlicher Beschriftung des Raumes grundsätzlich wird im 4 Augen Prinzip gearbeitet Verwendung von Schutzkleidung (Chemohandschuhe, Schutzkittel) Zuerst den Schlauch mit der richtigen Trägersubstanz füllen (Nacl oder Glucose) und danach die zytostatische Substanz zufügen  genaues beschriften mit Pat daten und daten vom Zytostatikum + Laufzeit + Applikationart Applikation: Information über verabreichung und mögliche Komplikationen, dass sie sich ruhig verhalten solln, keine ruckartigen bewegungen oder längere Wegstrecken, über Paravsat aufklären und was im notfall zu tun ist  vor applikation ko des Zuganges und spülen u die funktionalität zu prüfen, danach wird Zyto angehängt, die richtige Lautzeit einstellen  wenn die Chemo fertig ist dann nocheinmal den Schlauch mit der Trägersubstanz befüllen sodass die ganze Substanz in die Vene gelangt, danach alles gemeinsam in ein aerosoldichten behänlter verwerfen (Infusion und Schlauch nicht trennen)
  • Entlassungsberatungsgespräch keine schwerkörperlichen Arbeiten Hitze, Kälte vermeidenausreichend Flüssigkeit zusich nehmenausgewogene Ernährungauf verletzungen acht gebenNikotin und Alkohol vermeidenKomplikationen achtenProthesen - erst nach 3-4 Wochen und ev weiterleiten und Broschüren mitgebenSchulung bzgl Selbstabtastung der Brust, auf normale veränderungen und worauf geachtet werden mussKo in den ersten 3 jahre alle 3 Monate, im 4,5 Jahre halbjährilich, im 6. jahr Jährliche KOüber die wichtigkeit der Kontrollen und Selbstabtastung aufklären veränderte Sexualität und Körperbild - Zeit geben, Gespräche führen, Rehab fahren, Selbsthilfegruppen, ... Behindertenausweis
  • Leukopenie/Neutropenie Pflegemaßnahmen < 3000 Leukos Maßnahmen:- Information und Aufklärung Pat und Angehörige keine Leukozyten- keine Abwehrkräft - hohes Risiko an Infektion daher:- rglm Mundpflege - Duschen dem Vollbad vorziehen- häufiges Waschen der Bettwäsche, Handtücher und Gewand- tgl putzen der Nasszelle- rückfettende Cremen- alle 2 wochen Zahnbürste wechseln- Menschenmassen vermeiden- kein kranken Besuch oder kinder unter 10 Jahre (Kinderkrankheiten)- keine Schnittblumen im Zimmer- Isolierung (Schutz des Pat.)- das Zimmer nur mit Schürze und Mundschutz betreten - fisch und fleisch vermeiden ( auf die Ernährung aufpassen)- eigener Fiebermesser/Blutdruck messer - rgl Ko der Vitalparametern - Neutropenisches Fieber- Verletzungen meiden sowie rgl Ko von Zugang- auf INfektionszeichen achten- hyg. Händedes vor und nach Pat kontakt- ko der Ausscheidung- tgl inspektion der Haut, Schleimhaut
  • Soorstomatitis - Pflegemaßnahmen Soorprophylaxe häufig durch Candida (Pilzinfektion)- weißliche Beläge und Borken an Mundschleimhaut und Zunge; Veränderung der Geschmackswahrnehmung, Szhaftige Schwellungen, Rötungen und BrennenTherapie: Antimykotika lt AAO und süße Speiße vermeiden (Pilze ernähren sich von süßen)- rgl Inspektion der Mundschleimhaut und nach Sz erkundigen, rgl Mundpflege alle 2 Std und nach Nahrungsaufnahme mit speziellen Mitteln (Pfefferminztee, künstlicher Speichel oder mit Antimykotischen Med.) oder Virusbedingte:- bläschen bildung in der Mundschleimhaut die aufplatzen und es brennt und kribbelndes Gefühl, seehr schmerzhaftTherapie: Virusstatika und sonst gleiche Maßnahmen wie oben Soorprophylaxe:- rgl Inspektion der Mundschleimhaut- Mundpflege 2 stdl und nach Mahlzeiten- massieren der Ohrspeicheldrüse zur Speichelproduktion- Lieblingsspeißen oder Zitrone - ausreichend flüssigkeits und Nahrungszunahme
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