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Unfallgeschehen (Subject) / Alpin (Lesson)

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  • 1.Begriffsbestimmung für Alpinsport bzw. Unfallgeschehen Alpinsport sind die Sportarten gemeint (Skifahren, Rodeln…), beziehungsweise unterteilungen wie freizeit oder wettkampfsportUnfallgeschehen sind alle Details (Ursache Prävention,…) zu Unfällen zB beim Sportausüben
  • 2. 4 Stufen der Unfallpräventionsforschung nach van Mechelen et al. (1992) Art und Häufigkeit der Verletzung Risikofaktoren und Verletzungsmechanismen Präventivmaßnahmen Evaluierung der Präventivmaßnahmen
  • 3. 6 Stufen der Unfallpräventionsforschung nach Finch (2006) Establiishing the extent of the injury problem Establishing etiology and mechanisms of sport injuries Introducing a preventive measure Assessing ist effectiveness by repeating step 1 Describe intervention context to inform implementation strategies Evaluate effectiveness of preventive measures in implementation context
  • 4. Arten und Beispiele für Risikofaktoren und deren Zusammenspiel mit den verschieden Arten von Unfallmechanismen, die zu einer Verletzung führen Es gibt Internale Risikofaktoren, die der Athlet direkt besitzt, z.B.: Alter, Geschlecht Fitnesszustand Externale Faktoren wirken auf den Athleten ein, wie zum Beispiel Ausrüstung, Umwelt… Internale und externale sind Risikofaktoren die schon länger vor dem Unfall da sind. Diese spielen aber eine Rolle wenn es zum Unfall bzw zu verschiedenen Unfallmechanismen kommt. Die Arten von Unfallmechanismen sind: Spielsituation, Spieler-Gegner Verhalten, Biomechanische Einflüsse vom ganzen Körper oder nur eines Körperteils (Gelenk)
  • 5. Beispiele für modifizierbare und nicht-modifizierbare Risikofaktoren Nicht modifizierbar: Anatomie, Hormone, Demografik, Wetter, unerwartete situationen, Disziplin Modifizierbare: Könnenslevel, psychologische faktoren, körperliche Fitness, Ausrüstung, Pistenpräperation, Kurssetzung
  • 6. Beispiele für internale und externale Risikofaktoren Siehe seite 7/ Folie 14
  • 7. Informationsquellen zum Unfallgeschehen im Alpinsport KFV, Pubmed, google scholar, web of science, kuratorium für alpine sicherheit, bfu, science and skiing, skiing trauma and safety, ski-injury.com
  • 8. Verletzungsrate und Mortalitätsrate auf heimischen Skipisten Ca. 0,8 Todesfälle pro 1 Million Skitage Weniger als 2 Verletzungen pro 1000 Skitage ab 2000
  • 9. Wie erklären sie anschaulich, dass das statistische Verletzungsrisiko auf der Skipiste gering ist? Da absolute Zahlen nichts über das Verletzungsrisiko aussagen, muss ich die Zahlen relativieren durch die Zeit oder Anzahl der Sportler Beispiele: Anzahl der Verletzungen pro 1000 Skitage pro Jahr Anzahl der verletzungen pro 1000 Skifahrer pro Jahr Anzahl der Verletzungen pro 1 Mio Stunden Ausübung Mean Days between Injuries Anzahl der Todesfälle pro 1 Mio Skitage Bsp.: Bei 10 Skitagen pro Jahr und 2 Verletzten pro 1000 Skitage sind alle 50 Jahre eine Verletzung
  • 10. Hauptursache für Todesfälle auf der Skipiste und welche Gruppe hat das höchste Risiko? Herzkrankheiten, Männer haben das höchste Risiko, erhöhtes Alter
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  • 1.Erklären Sie den Begriff der Prävalenz und geben Sie an, wie hoch die Prävalenz für Knieverletzungen auf der Skipiste in etwa ist! Prävalenz ist der aktuelle Anteil an Erkrankten bzw Verletzen der Bevölkerung bzw. der in die Untersuchung einbezogenen Personen Prävalenz für Knieverletzungen: 35%???
  • 2.Was ist eine Inzidenzrate und geben Sie die durchschnittliche Inzidenzrate für Verletzungen auf der Skipiste an. Inzidenzrate gibt an, wie viel Neuerkrankungen/neu aufgetretene Fälle es in der Untersuchungsgruppe über einen Zeitraum (Personenzeit unter Risiko) gegeben hat. Inzidenzrate IPTSD: ca. 2,5 (09,10)
  • 3.Was ist für die Berechnung einer Verletzungsrate außer der Anzahl der Verletzten noch anzugeben und in welcher Form (2 Beispiele) kann das geschehen? Die durchschnittliche Expositionsdauer, entweder ausgedrückt als Anzahl der Sporteinheiten, oder als die Zeitdauer die man die Aktivität ausgeführt hat. Beispiel: Expositionszeit („time at risk“), IPTSD: Injuries per thousand skier days
  • 4.Unterscheiden Sie die beiden Verletzungsraten im Skilauf: IPTSD und MDBI! IPTSD bedeutet „injuries per thousand skier days” (Verletzungen pro Tausend skitage). Ein skier day repräsentiert einen Skitag bzw. die Ticketeinlösung einer Person. Ist der IPTSD beispielsweise 2 geht man davon aus, wenn sich 1000 Leute im Skigebiet befinden sich 2 Leute an dem Tag verletzen. Je kleiner die Zahl desto weniger Verletzungen. (no. Of injuries/no. Of skier days) * 1000 MDBI „mean days between injury” (durchschnittliche Anzahl an Tagen zwischen Verletzungen). Man berechnet, wie viel skier day zwischen dem auftreten von Verletzungen liegt, wobei man hier die durchschnittlichen Skier days zwischen bei einer spezifischen Personengruppe oder spezifischen Verletzung unterteilen kann, je nach vorliegenden Daten. Je größer die Zahl desto weniger Verletzungen. (Number of skier days/Number of injuries)
  • 5.Nennen Sie für Skifahren und Snowboarden die drei häufigsten Verletzungslokalisationen! Skifahren: Knie 34% Kopf/Hals 16% Schulter/Oberarm 16% Sprunggelenk 16% Snowboarden: Unterarm/ Hand 31%, Schulter/Oberarm 22%, Kopf/Hals 15%
  • 6.Nennen Sie für Skifahren und Snowboarden die drei häufigsten Verletzungsarten (gemäß Kim et al. 2012) Skifahren: ACL - vorderes Kreuzband, MCL - mediales Seitenband Knie, Skidaumen (MCP-UCL) Snowboarden: Handgelenksverletzung, Schulter – weichteilgewebeverletzung, Knöchelverstauchung
  • 1. Wie hoch liegt die Prävalenz von Kopfverletzungen in den Alpen und international? Rund 10% Prävalenz in AUT und BRD International: 9-19%
  • 2. Reihen Sie die Ursachen von Kopfverletzungen auf der Skipiste nach ihrer Häufigkeit und geben Sie die ungefähren Prozentzahlen an. Personenkollision (10%) Kollisionen mit Objekten (13,1%) Sturz (74,1%)
  • 3. Nennen Sie 4 Risikofaktoren von Kopfverletzungen auf österreichischen Skipisten! Personenkollision Funpark Männer Snowboard Vormittag Wochenende
  • Welcher Altersklasse (nach Mueller et al. 2009) hat das höchste Kopfverletzungsrisiko? 13 – 24 Jährige
  • Um wie viele Prozent reduziert das Tragen eines Skihelms das Kopfverletzungsrisiko? Wie lautet der Name der Erstautorin dieser Meta-Analyse? Um 35% bzw.59% bei den unter 13 jährigen verringerung des Kopfverletzungsrisikos Die autorin der Meta-Analyse lautet Kelly Russell
  • 6. Nennen Sie 3 häufig genannte Argumente gegen das Tragen eines Skihelms und argumentieren Sie, ob es sich dabei um evidenzbasierte Aussagen handelt! Die reaktionszeit auf periphere stimuli ist signifikant erhöht Skihelme schränken das hören mehr ein als nur eine mütze, aber kein bedeutsame Einschränkung Risikokompensation – eher vom Fahrkönnen abhängig Sichteinschränkung – lediglich skibrille schränkt sicht ein Alle diese argumente wurden in studien von ruedl wissenschaftlich untersucht und mit kontrollgruppen verglichen
  • Warum sollte man auf der Skipiste (evidenzbasiert) keine Musik hören? Musik zu hören beeinflusst negativ die soundquelle zu lokalisieren und je nach lautstärke der musik wird das hören stärker eingeschränkt
  • Warum kann ein Skihelm per se tödliche Kopfverletzungen nicht immer verhindern? Ein Skihelm ist gemäß der EN Norm für einen Aufprall in Laborbedingungen bis zu rund 22 km/h ausgelegt. Die Geschwindigkeiten beim skifahren und aufprall sind sehr oft höher. Durchschnitt 44kmh
  • 9. Welche neue (Ski-)Helm-Technologie hat das Potenzial das Kopfverletzungsrisiko zu reduzieren? Was bedeutet die Abkürzung konkret? Mips- Mulitdirectional Impact protection system; EIne zweite SChale im Helm die sich unabhängig von der äußeren Schale bewegen kann soll rotationskräfte abfangen.
  • 1.Wie hoch liegt die Prävalenz von Knieverletzungen im Skirennlauf? Welche Wintersportarten liegen bzgl. Knieverletzungsprävalenz auf den Plätzen zwei und drei? 36% aller Verletzungen im Skirennlauf sind Knieverletzungen Mit 29% liegt freestyle skiing auf platz 3 und die nordische kombination mit 35% auf platz 2
  • 2.Gibt es im Skirennlauf geschlechterspezifische Unterschiede in der Prävalenz von skilaufbedingten Verletzungen? Unterscheiden sich beide Geschlechter hinsichtlich der Prävalenz von Knie-und ACL-Verletzungen? Männer haben eine insgesamt höhere Verletzungshäufigkeit Es gab keine geschlechterspezifischen Unterschied hinsichtlich Knie/ und ACL-Verletzungen
  • 3.Nennen Sie 2 ACL-Verletzungsmechanismen im Skirennlauf und beschreiben Sie diese jeweils kurz in 2-3 Sätzen! Dynamic snowplow – des innenski verliert bodenkontakt. Der Fahrer verliert das gleichgewicht nach hinten und innen. Der außenski driftet weg vom körper wärend der innenski von der außen auf die innenkante rollt und die innenkante im schnee greift und das knie in eine valgus und innenrotationsposition bringt. Slip-catch – der fahrer ist außer balance nach hinten und innen außerhalb der falllinie. Der Außenski hat kein bodenkontakt. Der Fahrer probiert mit strecken des Beines des Außenskis Bodenkontakt herzustellen. Die innenkante des außenskis greift abrupt und zwingt das knie in eine valgus und innenrotationsposition
  • 4.Nennen Sie die 3 Hauptkategorien, die nach Expertenmeinung im Skirennlauf zu ACL-Verletzungen führen können. Welche sind die dazugehörenden dominanten Faktoren, die innerhalb dieser Kategorien zu einer ACL-Verletzung führten? Technik, strategie, sicht/pistenzustand Faktoren: Skifahrerfehler, technischer fehler, unpassende taktische entscheidungen
  • 5.Wie hoch liegt in etwa die Prävalenz von Knieverletzungen und insbesondere von ACL-Verletzungen im Freizeitskilauf? Die prävalenz liegt bei etwa einem Drittel (33,4%) und schließt snowboarder und schifahrer mit ein In ca 20% der fälle ist das vordere kreuzband betroffen
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  • 6.Nennen Sie 3 ACL-Verletzungsmechanismen im Freizeitskilauf! Welcher ist nach Ruedlet al. (2011 und 2016) der häufigste (+Prozentangaben) und unterscheiden sich Männer und Frauen hinsichtlich der Verteilung der ACL-Verletzungsmechanismen (+Prozentangaben)? Forward twisting fall Boot induced anterior drawer Phantom foot Type of fallMännerFrauenForward fall with rotation51%54%Forward fall without rotation6%7%Backward fall with rotation32%30%Backward without rotation12%9%Diese Zahlen sind von der Studie von 2016, die 2011er Studie zeigt ähnliche Zahlen Nach beiden Studien ist der forward fall with rotation der häufigste fall
  • 7.Welche technische Entwicklung könnte dem Phantom-Foot-Verletzungsmechanismus entgegenwirken und warum? Worin liegt der wichtigste Unterschied zu bisherigen technischen Entwicklungen? Sicherheitsbindung (Knee-binding) besserer Auslösemechanismus (auch Fersenteil seitl. auslösbar
  • Gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede in der Prävalenz / Inzidenz von Knie-bzw. ACL-Verletzungen im Freizeitskilauf? Wenn ja, welche? Frauen verletzen sich doppelt so häufig am Knie und zeihen sich um das 2-3fache häufiger ACL Verletzungen zu
  • 2.Nennen Sie drei mögliche Bereiche, deren geschlechtsspezifische Unterschiede für das generell höhere Knie-bzw. ACL-Verletzungsrisiko im Sport bei Frauen als Ursache vermutet werden! Hormonell: zB Menstruationszyklus, Pille Anatomisch: zB größerer Q-Winkel bei Frauen Muskulär: zB niedrigeres H:Q Verhältnis bei Frauen
  • 3.In wie weit beeinflusst der weibliche Menstruationszyklus das ACL-Verletzungsrisiko im Freizeitskilauf? Wahrscheinlichkeit einer ACL-Verletzung im Freizietskilauf vor dem Eisprung va. Doppelt bis dreifach so hoch wie danach In Präovulatorischer Phase 1.92 erhöhtes ACL Verletzungsrisiko
  • 4.In wie weit beeinflusst die Beindominanz das ACL-Verletzungsrisiko bei Frauen im Freizeitskilauf? 2-fach erhöhtes Risiko am nicht dominanten Bein //ACL Ruptur am nicht dominanten Bein liegt bei Frauen bei 63%
  • 5.Welche Rolle spielt die subjektive Ermüdung bei ACL-Verletzungen bei Männer und Frauen im Freizeitskilauf? Ein Drittel der Männer und Frauen verletzten ihr ACL am ersten Skitag Weibliche Skifahrer hatten signifikant mehr ACL Verletzungen in der ersten Stunde Skifahren (28 vs 17%) Etwa 81 % der Männer und Frauen haben keine Ermüdung in den Beinen gespürt
  • 6.Welche Rolle spielt das subjektive Skikönnen bei ACL-Verletzungen bei Männer und Frauen im Freizeitskilauf? Anfänger mit wenig Skierfahrung sind höherem Verletzungsrisiko ausgesetzt, allerdings in anderen Studien waren der großteil der ACL verletzten leicht fortgeschritten und fortgeschrittene Skifahrer. Skifahrer mit höherer Könnensstufe haben ein größeres Risiko einer schweren Verletzung der unteren Extrimität Studie von Ruedl: 72% Der verletzten Männer geben besseres Skikönnen an aber nur 53% der Frauen.
  • 7.Welche Rolle spielt das individuelle Risikoverhalten bei ACL-Verletzungen bei Männer und Frauen im Freizeitskilauf? Je nach Studie: verletzte Skifahrer haben ein geringeres Risikoverhalten als unverletzte oder auch dass verletzte Skifahrer gleiches Risikoverhalten zeigen aber ein niedrigeres Skikönnen aufweisen Bei einer Ruedl Studie gaben von ACL verletzten Männern 42% an more risky ski zu fahren vs 15% bei den Frauen.
  • 1.Nennen Sie 3 evidenzbasierte umweltbedingte Einflussfaktoren, die zu einem höheren Knieverletzungsrisiko bei Frauen führen! Kalte Temperaturen Schnefall/schlechte sichtverhältnisse Pistenbeschaffenheit?
  • 2.Welche beiden Umweltbedingungen sind gemäß Ruedl et al. (2012) mit einer erhöhten Prävalenz von Knieverletzungen bei weiblichen Skifahrern assoziiert und welche Präventionsmaßnahmen empfehlen sie? Niedrige Umgebungstemperatur – 2-fach höhere prävalenz von knieverletzungen bei frauen verglichen mit frauen mit anderen verletzungen Schneefall Angemessene Kleidung, aufwärmen, um der abnehmenden Muskelperformance entgegenzuwirken, und haut gelenkstemperatur zu steigen.
  • 3.Erläutern Sie die Auswirkungen durch die Einführung des Carvingskis auf das Knieverletzungsrisiko beim Freizeitskifahren. Carvingski bewirkte eine Reduktion der Gesamtunfallsrate um 9%, das Knieverletzungsrisiko blieb gleich hoch. ACL Verletzung mit dem Carvingski geringer als mit traditionellen Skiern.
  • 4.Welcher externale ausrüstungsbedingte Einflussfaktor wird für das erhöhte Knieverletzungsrisiko bei Frauen warum kontrovers diskutiert? Bindungeinstellung: Bei Frauen hat sich bei einer ACL Verletzung zu 83-88% die Bindung nicht ausgelöst. Bei Männern löst die Bindung zu ca. 67% nicht aus. Bindungseinstellung bei Frauen zu hoch, wird in der Norm nicht berücksichtigt
  • 5.Welche Rolle spielt das Alter einer professionellen Bindungseinstellung gemäß Burtscher et al. (2008) auf die geschlechtsspezifische Prävalenz von Knieverletzungen? Das Knieverletzungsrisiko bei Frauen steigt mit zunehmendem Bindungseinstellungsalter (älter als ein Jahr) um fast das Doppelte
  • 6.Welche Angaben sind laut ISO 11088 Skibindungsnorm (Gewichtsmethode) notwendig für eine aktuelle Bindungseinstellung? Worin liegt der Unterschied zur Tibiamethode? Alter, Größe, Gewicht, Skischuhsohlenlänge, Skifahrertyp Tibiamethode bezeiht zur Bindungseinstellung Breite des Tibiakopfes, Alter, Geschlecht, Skifahrertyp
  • 7.Erläutern Sie anhand der Studie von Brunner et al. (2015) hinsichtlich der subjektiven Geschwindigkeitseinschätzung geschlechtsspezifische Unterschiede und was bedeutet das für die Bindungseinstellung? Bei gleicher Geschwindigkeitseinschätzung (langsam, moderat, schnell) ist die tatsächliche Geschwindigkeit bei Männern um bis zu 10km/h mehr als bei Frauenist ein Erklärungsansatz für eine erhöhte Anzahl an Nichtauslösungen der Skibindungen bei Frauen
  • 1.Fehl-oder Nichtauslösungen der Skibindung: wo liegt das größere Präventionspotential und warum? Größeres Präventionspotential gibt es bei Nichtauslösen, eine nichtauslösung ist 3x häufiger die Ursache für eine Verletzung Fehlauslösen ist selten der Grund für Verletzung (weniger als 5%)
  • 2.Worin unterscheiden sich Männer und Frauen hinsichtlich von Fehlauslösungen oder Nichtauslösungen der Skibindung als Ursache für eine Verletzung? Eine Fehlauslösung scheint eher bei Männern im Vergleich zu Frauen als Ursache für eine Verletzung zu sein. Nichtauslösen der Schibindung ist häufiger bei Frauen Verletzungsursache.
  • 3.Spielt der geschlechtsspezifische Unterschied beim Nichtauslösen der Skibindung nur bei Knieverletzungen eine Rolle? Begründen Sie ihre Antwort mit entsprechenden Zahlen! Nein auch beim: Knie (Männer 46% / Frauen 61%) Oberschenkel (Männer 33% / Frauen 78%) Schulter/Rücken (Männer 22%/ Frauen 33%) Arme (Männer 30% /Frauen 46%) Kopf (13% / 35%)
  • 4.Gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede beim Selbstauslösetest der Skibindung? Begründen Sie ihre Antwort mit entsprechenden Zahlen! Ja Männer sind eher in der Lage die Skibindung beim Selbstauslösetest auszulösen. 11 von 15 Männern (73%) und drei von 15 Frauen (20%) waren in der Lage zumindest einmal bei drei versuchen je Bein die Bindung auszulösen. Insgesamt versagten Frauen 3x öfter