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Fallstudie (Subject) / FED 2000 (Lesson)
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- Altersstufen 10jährige Altersstufen
- Altersklassen 20-jährige Altersklassen
- Altersangabe im Dauerwald Im Dauerwald entfällt eine Altersangabe
- Bonitierung und Zuwachs Die Einschätzung der Wuchsleistung der Baumarten und der Waldfläche erfolgt über die Boni-tierung (Feststellung der Ertragsklasse) sowie die Ermittlung von Zuwachswerten
- Überhalt Überhälter sind Reste eines Vorbestandes im Altersklassenwald. Überhälter werden im Rahmen der Bestandesbeschreibung verbal erwähnt
- Biotopschutzwald Biotopschutzwald ist Wald, der dem Schutz und der Erhaltung von seltenen Waldgesellschaften sowie von Lebensräumen seltener wildwachsen-der Pflanzen und wildlebender Tiere dient.
- Planung; Allgemeines Die mittelfristige Forstbetriebsplanung setzt die Ziele des Forstbetriebs in operationale Planaussagen für die einzelnen Waldbestände und den Forstbetrieb als Ganzes um
- Dringende Hiebsmaßnahmen Hiebsmaßnahmen, deren Vollzug im ersten Drit-tel des Planungszeitraumes vordringlich ist, wer-den einzelbestandsweise als "dringend" gekenn-zeichnet und gesondert aufgelistet.
- Kahlhiebe Kahlhiebe mit einer Fläche von mehr als einem Hektar (Kahlhiebe nach § 15 Abs. 3 LWaldG) werden auf Ausnahmefälle beschränkt. Sofern derartige Hiebe vorgesehen sind, werden im Forsteinrichtungswerk die Gründe, die Fläche und das zeitliche Vorgehen dargestellt.
- FFH Gebiet nach der Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21.05.1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen
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- Bodenschutzkalkung Die Planung von Bodenschutzkalkungen erfolgt auf der Grundlage entsprechender Hinweise des Vorberichts sowie der Zustandserfassung als überschlägige Kalkungsplanung nach Distrikten und Abteilungen im Allgemeinen Teil des Forsteinrichtungswerks. Vor der konkreten Durchführung von Bodenschutzkalkungen prüft die FVA die Kalkungsmöglichkeit und die Kalkungsbedürftigkeit und erarbeitet zusammen mit der Forstdirektion einen endgültigen Kalkungsplan. Auf die Pflanzen- und Tierwelt sowie den Wasserschutz wird dabei besondere Rücksicht genommen
- Produktionszeit Die Produktionszeit ist eine Kenngröße des Altersklassenwaldes. Sie entspricht dem durch-schnittlichen Zeitraum zwischen der Begründung von Waldbeständen und der Mitte des Ver-jüngungszeitraumes. Sie wird so bemessen, dass unter Berücksichtigung der Ziele des Forstbetriebs eine möglichst hohe Wertleistung erwartet werden kann.
- Einzelplanung Die Einzelplanung legt aufgrund der Zustandserfassung und der Ziele des Forstbetriebs die in den Einzelbeständen im nächsten Forsteinrichtungszeitraum durchzuführenden Maßnahmen fest. Dazu wird jeder Bestand einem waldentwicklungstypspezifischen Behandlungstyp zugewiesen.
- Numerische Einzelplanung die Ermittlung der Holznutzung in den einzelnen Beständen
- Eingriffsturnus Bei der Planung von Jungbestandspflege, Vor- oder Hauptnutzungen sowie Nutzungen im Dau-erwald wird bestandesweise die Zahl der Eingriffe im Planungszeitraum angegeben.
- Hiebsreifekriterien Als Hiebsreifekriterien für Einzelbestände werden insbesondere die Einschätzung der Wertent-wicklung, der Gesundheitszustand, der Zieldurchmesser, Aspekte der Bestandesverjüngung, die jeweilige Schutz- und Erholungsfunktion, die Räumliche Ordnung sowie weitere betriebliche Aspekte berücksichtigt.
- Pflanzung unterschieden nach Anbau, Vorbau sowie Unterbau.
- Pflanzung: Anbau Anbau ist sowohl die vollständige Kultivierung unbestockter Freiflächen als auch die Ergänzung von Naturverjüngungen (Ausbesserung) oder die Ergänzung ausgefallener Pflanzen eines beste-henden Anbaus (Nachbesserung) oder der erneute Anbau einer ausgefallenen oder unbrauchbaren Kultur oder Dickung (Wiederholung).
- Planzung: Vorbau Vorbau ist die Vorausverjüngung eines Bestandes durch Pflanzung unter dem Schirm des Altbestandes. Pflanzungen im Dauerwald werden den Vorauten zugeordnet
- Pflanzung: Unterbau Unterbau dient dem Bodenschutz oder der Stammpflege
- Ästungen Ästungen werden bestandesweise nach Stückzahl und Ästungsstufe geplant.
- Gesamtplanung Die Gesamtplanung legt alle zur Erreichung der Ziele des Forstbetriebs erforderlichen Maß-nahmen endgültig fest.
- Hiebsatz Die für den Forsteinrichtungszeitraum geplanteHolznutzung in Efm ist der Hiebsatz. kann bis zu 5% gerundet werden.
- Der Hiebsatz kann gegliedert werden nach −Geplante Holznutzung nach Vornutzung und Hauptnutzung bzw. Nutzung im Dauerwald. −Geplante Holznutzung in Teilbetrieben. −Geplante Holznutzung in einzelnen Wald -entwicklungstypen bzw. in einzelnen Behandlungstypen. −Geplante Holznutzung im Altersklassenwald bzw. im Dauerwald.
- Holznutzung im Altersklassenwald Werden nach Vor- und Hauptnutzung gegliedert. Vornutzung -->bei Pflegemaßnahmen und -hieben anfallendes Derbholz, Holznutzung, die keine Verjüngungsmaßnahmen nach sich zieht.
- Holznutzung im Dauerwald Eine Aufgliederung der geplanten Holznutzungenim Dauerwald nach Nutzung in der Jungwuchs-, Wachstums-, Verjüngungsphase bzw. Nutzung im Plenterwald erfolgt nur bei Bedarf
- Herleitung eines langfristig anzustrebenden Baumartenverhältnisses Die Herleitung eines langfristig anzustrebenden Baumartenverhältnisses für den Forstbetrieb erfolgt über die mit ihren Flächenanteilen gewichteten Waldentwicklungstypen und die jeweiligen Baumartenanteile des Waldentwicklungsziels. Das langfristig anzustrebende Baumartenverhältnis verknüpft die standörtlichen Ausgangsbedingungen mit den aktuellen waldbaulichen Zielvorstellungen
- Betriebsvollzug Der für den Einrichtungszeitraum festgesetzte Hiebsatz ist verbindlich. Dazu vergleicht das Forstamt fortlaufend den Betriebsvollzug mit der Forsteinrichtungsplanung. Abweichungen vom Hiebsatz sind innerhalb der laufenden Forsteinrichtungsperiode auszugleichen. Wesentliche Änderungen oder erhebliche Abweichungen von den Vorschriften des Betriebsplanes bedürfen im Staatswald der Genehmigung des Ministeriums, im Körperschaftswald zusätzlich der Genehmigung durch den körperschaftlichen Waldbesitzer.
- Erfolgsprüfung Bei der periodischen Erfolgsprüfung durch die Forsteinrichtung werden Planung und Betriebsvollzug im vergangenen Forsteinrichtungszeitraum gegenübergestellt und bewertet.
- Controlling Controlling ist Zielfestlegung, Planung und Steuerung, um Ziele zu erreichen. Die Forsteinrichtung ermöglicht durch zielgerichtete Bereitstellung von Inventur- und Planungs-daten die Umsetzung der mittel- und langfristigen Ziele von Forstbetrieben. Sie ist damit, zusammen mit der Betriebsanalyse, ein Instrument des mittelfristigen forstbetrieblichen Controllings.
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- Zwischenprüfung In Betrieben mit mehr als 200 Hektar Holzbodenfläche führt die Forstdirektion nach Ablauf von fünf Jahren eine Zwischenprüfung durch. In kleineren Betrieben findet sie nur statt, wenn erhebliche Abweichungen eine Änderung der Planung erforderlich machen
- Forsteinrichtungswerk Die Ergebnisse der Forsteinrichtungserneuerung werden im Forsteinrichtungswerk niedergelegt. Das Forsteinrichtungswerk enthält neben einem erläuternden Allgemeinen Teil die Ergebnisse von Zustandserfassung, Planung und Kontrolle für die verschiedenen Betrachtungsebenen der Forsteinrichtung sowie die Ergebnisse der Betriebsanalyse. Ein wesentlicher Bestandteil ist das Revierbuch mit bestandesweiser Zustandsbeschreibung und Planung der Wälder.
- FE von wem durchgeführt? Von der Fortdirektion
- Kartenwerk Die Erstellung und periodische Aktualisierung der Forstkarten im öffentlichen Wald ist Teil der Forsteinrichtung.
- Erörterung der Ziele des Forstbetriebs Vor Beginn der Forsteinrichtungserneuerung werden alle den Betrieb berührenden Fragen erörtert und die Ziele des Forstbetriebs und deren Rangfolge für den jeweiligen Forstbetrieb festgelegt. Dies geschieht im Staatswald durch Forstdirektion und Forstamt.
- Forstliche Standortskartierung Die Forstliche Standortskartierung soll waldökologische Grundlagen für einen naturnahen Waldbau erfassen und flächenhaft darstellen. Neben der Dokumentation der Ergebnisse erfolgt die am Ziel der naturnahen Waldwirtschaft orientierte standortskundliche Beratung, Aus- und Fortbildung der Forstbediensteten und Waldbesitzer. Kombination aller zweckdienlichen Erkenntnisse verschiedener Wissenschaftszweige und (2) die Betrachtung von Regionen