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Sozialpsychologie (Subject) / WiSe 19/20 (Lesson)
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- Aktuelle Forschung Sozialpsychologie Erster Eindruck verbessern Soziale Kognition Empathie & Ethik Implizite Vorurteile und Stereotype Wurzeln von Aggression Individuelle Leistung vs Gruppenleistung Eingliederung
- Zentrale Route vs Periphere Route (wann welche?) Motivation <- Persönliche Relevanz, Sicherheitsbedürfnis, Persönliche Faktoren Kognitive Kapazität <- Kognitive Fähigkeit, Ablenkung, Relevantes Wissen
- Was wird verändert? (Kontrafakten) Ausnahmen (vs. normalität) des Vorausgegangenen Handeln (bevorzugt über) nicht Handeln Kontrollierbarkeit des Vorausgegangenen
- Cognitive labeling theory Attribuieren von Erregung auf Emotion- ich schwitze -> suche nach Erklärung(umwelt) -> a) Bär -> ich habe Angst-> b) schöne Frau -> nervosität -> Fehlerbehaftet, Missatribution möglich
- Spontanes vs Geplantes Verhalten Spontanes Verhalten Vorhersage von Einstellung auf Verhalten nur möglich wenn leicht zugänglichJunkmail Kinderdorf: Nervt -> leicht zugägnglich; Kindern helfen ist gut-> schwer zugägnglich Geplantes Verhalten Spezifische Einstellung zum Verhalten + Subjektive Norm (was denken andere die mir wichtig sind darüber?) + Wie leicht denke ich fällt mir das Verhalten -> geplantes Verhalten -> Verhalten
- Outgroup Homogenität Outgroup Mitglieder als homogener angesehen als Ingroup Mitglieder (jüngere vs ältere, USA studenten vs Irische Studenten)-> Rechtfertigt alle gleich zu behandeln Ein Grund: Vertrautheit -> Was man gut kennt wird differenzierter/heterogener bewertet
- Soziale Gruppe Zwei oder mehr Personen die interagieren und interdependent sind indem sie sich durch ihre Bedürfnisse und Ziele beeinflussen -> Freunde, Familie, Sportverein, Lerngruppe
- Nonsoziale Gruppe Sammlung von Menschen am selben Ort zur selben Zeit -> Warteschlange, Zuschauer im Kino
- Soziale Erleichterung (social faciliation) Allein die Anwesenheit anderer Verbessert die Leistung - Radrennen gegen die Zeit - Auch bei Tieren (Hunde rennen schneller, Hühner picken mehr, Ameisen bauen größere Nester)
- Zajoncs Theorie der bloßen Anwesenheit - passive Anwesenheit bereits Einfluss - verstärkt dominante Reaktion (=Reaktion die am schnellsten und einfachsten durch Reiz ausgelöst wird) -> Hilfreich bei einfachen / geübten Aufgaben -> Hinderlich bei schwierigen / ungeübten Aufgaben ->bestätigt bei Menschen (Pool Spieler) und Tieren (Küchenschaben)
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- Social loafing (Sozialer Müßiggang/Faulenzen) + Gründe Tendenz in Leistung nachzulassen wenn die individuelle Leistung nicht bewertbar ist / nicht bewertet wird V.A. in additiven Aufgaben Gründe:- Motivationsverlust (Verantwortungsdiffusion)- Koordinationsverlust (alle maximale Leistung im selben Moment)
- Social faciliation vs social loafing Gegenwart anderer individueller Einfluss bewertbar? JA -> Wachsamkeit, Angst vor Bewertung -> Erregung -> besser bei einfachen, schlechter bei schweren Aufgaben NEIN -> keine Angst vor Bewertung -> Entspannung -> schlechter bei einfachen, schlechter bei schweren Aufgaben
- Steiners Theorie der Gruppenproduktivität Gruppenleistung = Potentielle Leistung - Prozessverlust Potentielle Leistung Ressourcen der MitgliederAnforderung der Aufgabe -> additiv, disjunktiv, konjunktiv Prozessverlust Jeder Aspekt der Gruppeninteraktion der schadet- Motvationsverlust: potentielle Leistung - Pseudogruppenleistung- Koordunationsverlust: Pseudogruppenleistung - tatsächliche Gruppenleistung
- Deindividuierung Verlust normaler Einschränkungen wenn nicht identifizierbar (z.B. große Masse)-> mehr impulsives und normwiedriges Verhalten-> Weniger Verantwortung (Difussion)-> Geringere Selbstwahrnehmung (Teil der Masse) Beispiele: - KKK brutaler je größer der Mob- Mehr Kriegsbemalung -> Gefangener eher getötet und gefoltert- Deindividuierung im Internet (Anonymität)
- Gruppenentscheidungen Wichtigste Regeln/Faktoren/Prädiktoren - Mehrheit vor Diskusisonsbeginn - Richtige Lösung / Wahrheit - Erste verschiebung der Meinung -> Ergebnis in 80% der Fälle hierüber vorhersagbar
- Gruppenpolarisierung Verschiebung der initial präferierten Gruppenmeinung ins Extreme Gründe- überzeugende Argumente- Sozialer Vergleich & normativer Einfluss (Meinung der Mehrheit angenommen)- Soziale Regel: Mehrheit wird akzeptiert (demokratische Entscheidung, Minderheit akzeptiert dies und passt sich an)
- Groupthink Gruppenkohäsion beibehalten > Fakten realistisch bewertet Antezedenzien hohe Kohäsion & Gruppe attraktivIsolationLeitender Führer dessen Wünsche bekannt sindStressSchlechte Struktur zur Entscheidungsfindung Symptome Illusion der UnverwundbarkeitAnnahme der moralischen ÜberlegenheitIllusion der EinstimmingkeitSelbstzensurDruck auf AndersdenkendeMindguardsStereotype Ansicht der Outgroup Schlechte Entscheidungen unvollständige Erhebung von AlternativenRisiken der bevorzugten Wahl nicht untersuchtSchlechte InformationssucheKein Plan B
- Gruppenentscheidung verbessern Außenstehende Experten Andersdenken fördern (Devils Advocat) Anonyme Meinungen Untergruppen Alle verfügbaren Informationen bündeln
- Einstellungsbezogene Moderatoren (zusammenhang Einstellung - Verhalten) Direkte Erfahrung vs Übernommen Wie stark? (wie zentral verknüpft, wie viel wissen, wie verfügbar?) Wie spezifisch? Welche Art von Verhalten (affektiv - kognitiv -> konsumorientiert vs Instrumentell)