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Methoden der Datenerhebung (Subject) / Vl2 (Lesson)
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- Wozu betreibt man Forschung? MAn betreibt Forschung um Phnömene zu erklären und verstehen
- Wodurch werden Phänomene erklärt? Phänomene werden durch Theorien erklärt
- welches Ziel hat die Forschung? Die Forschung hat das Ziel, Theorien aufzustellen. Bessere und richtige theoritsche Vorstellungen
- was ist das Ziel des besseren theoritischen Vorstellungen (2 Punkte) ein adäquaters Bild von der Welt geben sie führen zu Verändereungen in der Praxis; weil sie handlungsleitend sind
- Wonach sucht die wissenschaftliche Psychologie die wissenschaftliche Psychologie will ERKLÄREN warum etwas geschieht also sie sucht nach den Gründen
- angenommen die Wirklichkeit existiert tatsächlich unabhängig von uns nach bestimmten Gesetzmäßigkeiten, wie können wir diese Gesätzmäßigkeiten erkennen? ( 2 Methoden) 1. Beobachtung der der Situation und dann versuchen eine Erklärung zu finden Induktiv 2. Vorläufige Erklärung im Kopf haben und dann nachprüfen, ob die Beobachtung zu dieser Erklärung passt Deduktiv
- Wie sieht ein Deduktives Vorgehen aus? bei einem deduktiven Vorgehen beginnt man mit einer Theorie, leitet Vorhersagen ab und überprüft, ob diese Vorhersagen zutreffen.
- Deduktiv-nomologisches Erklärungsmodell was ist seine Ausaganglage was bedeutet nomologisch, deduktiv Hempel- oppenheimer Schema (1948) auch als H-O Schema bekannt Ausganglage: was bedeutet es, einen Sachverhalt zu erklären? nomologisch => gr. nomos= Gesetz deduktiv=> Erklärungsleistung durch eine Deduktion
- Wie sieht ein Deduktives Vorgehen aus? bei einem deduktiven Vorgehen beginnt man mit einer Theorie, leitet Vorhersagen ab und überprüft, ob diese Vorhersagen zutreffen.
- Was bedeutet nomologische Gestzeste, Explanadum, Explanans, Randbedingungen nomologische Gesetze => wenn-dann Gesetze Ursache-Wirkungsprinzip Explanadum=> ein zu erklärender Sachverhalt Explanans=> ein erklärendes Argumnet für einen Sachverhalt Randbedingungen=>
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- Wozu dient die H-O Scheme diese Schema dient der formallogischen Erklärung eines Kausalenzusammenhangs
- Was besagt die Kausalität Prinzip Sie besagt, dass für jedes Erignis gibt es auch eine zurückliegende Ursache
- Woraus setzt sich das Explanans ( eines Sachverhlat erklärendes Argument) ein Explanans setzt sich aus dem allegemeinen Gesetz und seiner Randbedingungen/ Anwendungsbedingungen
- Ich habe die Theorie, dass ich im Winter mit offnem Fenster nicht gut schalafen kann. wende das H-O Schema an Explanans setzt sich auch Gesetz und Randbedingungen hier: Gesetz " wenn das Fenster offen ist, schlafe ich nicht gut" Randbeingungen: " es ist winter bzw. kalt draußen" + " Das Fenster ist offen" zwei mögliche Ereignisse sind hier als Explanadum zu erwarten 1. Explanans tritt ein=> Theorie ist valifiziert 2. Explanans tritt nicht ein=> Theorie ist falsifiziert
- H-O Schema als >Erklärungsschema vs. Prognoseschema Als Erklärungsschema => erklärt einen Sachverhalt, indem sie ihn unter ein Gesezt subsumiert Als Prognoseschema => Sachverhlat vorhersagen anhand Gesetze und Randbedingungen
- Was ist das Kernelement der Forschung Prognosen (Hypothesen)
- was nennt man Induktion Das Schließen von spezifischen Ereignissen auf eine allgemiene Erkenntins also aus Einzelbeobachtungen bei Experementen Rückschlüsse auf Theorie zu ziehen
- Karl Popper und die schwarze Schwäne Er vertritt die induktivische Sichtweise: Schluss von einzel Beobachtungen auf allgemeine Gestze ein Gesetz ist bewährter, je mehr Belege dafür sprechen
- Kritik an Induktionismus durch David Hume Ein allgemiens Gestzt ist niemals beweisbar Die Wissenschaft muss hypothesenprüfend vorgehen
- was bedeutet es, dass die Wissenschaft hypothesenprüfend vorgehen muss hypothesenprüfend bedeutet, dass die Gestze über Hypothesen falsifiziert werden müssen
- Was bedeutet die Falsifikation Falsifikation ist die Widerlegung einer wissenschaftlichen Aussagen durch ein Gegenbeispiel
- Induktion vs. Deduktion Induktion: von Schluss von Einzelbeobachtungen auf allgemien Theorien/ Gesetze Deduktion: Schluss von allgemeinen Theorien auf Einzelbeobachtungen
- Schritte eine psychologischen Untersuchung (9 Schritte) 1. Fragestellung 2.Theoritische Einbettung (Einbegründung) 3.Ableitung von Hypothesen 4. Operationalsierung 5.Untersuchungsplannung 6. Datenerhebung 7.Datenaufbereitung 8. Interpretation 9. Präsenation und / oder Publikation
- Theoritische Phase / Empirische Phase / Entscheidungsphase dei einer psychologischen Untersuchung Theoritische Pahse : (5 Schritte) Fragestellung- theoritsche Einbettung - Ableitung von hypothesen-Operationalisierung- Untersuchungsplannung Empirische Phase: (2 Schritte) Datenerhebung - Datenaufbereitung u. Datenanalyse Entscheidungsphase : (2 Schritte) Interpretation- Präsentation
- nenne Quellen für eine Fragestellung vielfälltige Quellne z.B., Neugierde theoritsch motiviert ( Überprüfen, ob eine Theorie wirklich stimmt) konkreter Auftrag eines Auftragsgeber ein praktisches Problem
- woher stammt das Wort Theorie aus dem gr. und bedeutet Einsicht, Anschauung
- Definition Theorie Ein System von Aussagen, die logisch miteinander verbunden sind und widerspruchfrei zueinander stehen Dieses System erklärt und beschreibt bestimmte Abschnitte der Realität Sie besteht aus reihe von unabhängigen Aussagen bzw. Axiome, aus denen weitere Aussagen und Gestze mit Hilfe logischer Regeln abgeleitet werden können
- Woraus besteht eine Theorie Eine Theorie besteht aus eine Reihe von Aussagen ( Axiome), aus denen weitere Aussagen und Gestze mit Hilfe logischer Regeln abgeleitet werden können
- nenne ein Beispiel für eine psychologische Theorie und erkläre sie kurz! kognitiv Dissonanz Theorie von Festinger ( 1957) Empfundene kognitive Dissonanz = nicht miteinander verienbare Kognitionen wird als unangenehmer spannungszustand erlebt und erzeugt eine Motivation Konsonanz herzustellen, d.h. Dissonanz zu reduzieren Wie wird Dissonanz reduziert? 1- Durch Hizufügung neuer Konsonater Kognitionen 2- Durch Entfernung dissonanter kognitionen 3- Durch Ersetzen von Kognitionen
- Was sind die Qualitätskriterien guter Theorie (9 Punkte) 1. Sparsamkeit 2. möglichst extensiv = weiter Gegenstandsbereich 3.Vpollständigkeit 4.Empirischer Gehalt ( Überprüfbarkeit, Falsifizierbarkeit) 5. Logische Widerspruchsfreiheit ( interne Konsistenz) 6. Begriffliche Klarheit 7.Reduktion von Komplezität der Wirklichkeit; Beschreibung in abstrakten Begriffe 8. Erklärung der Phänomene ( Fokus auf Ursachen Gründe und Mechanismen) 9.prima facie ; Verträglichkeit mit andern bewährten Theorien
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- wann ist eine Theorie dann nicht wissenschaftlich eine Theorie ist dann nicht wisenschaftlich wenn, 1- in sich widersprüchlich ist 2-unklare Begriffe verweneden 3-nicht empirisch überprüfbar bzw. keinen empirischen Gehalt haben
- klassische Kritik an Psychoanalyse nach Freud 1. Die psychoanalytische Begriffe sind weitergehend unklar und damit nicht überprübar=> das Es funktioniert nach Lustprinzip 2. Theorie ist nicht falsifizierbar ubd immuniert sich gegen Kritik ( siehe Bespiel auf Folie 29)
- Ockhams Rasiemesser ( lex Parsimoniae) auch als Sparsamkeitsprinzip bekannt Fazit: wenn es mehrer Theorien gibt, dann soll man genau diejenige Theorie auswählen, die am wenigsten Theorien hat.
- Entität sollte man nicht über das Notwendige hinaus vermehren Bedeutung von Entität Von zwei Theorien, die unter allen anderen Gesichtspunkten gleich gut sind, ist diejenige vorzuziehen, die weniger Annahmen (über die Anzahl/Komplexität der involvierten Mechanismen und Entitäten) macht. Entität: ein Begriff der Ontologie, der in zwei BEdeutungen verwendet wird: er bezeichet etwas, das existiert, ein Seinendes, ein abstraktes oder ein konkrten Gegenstad
- Definition von Hypothesen Hypothesen sind konkrete und überprüfbare, die aus Theorien abgeleitet sind
- Eigenschaften von Hypothesen 1. sie sind aus Theorien abgeleitet 2. sie sind Vorhersagen über zukünftige Ereignisse 3.sie haben vorläufigen Charekter
- Hypothesen können eine Theorie bestätigen oder widerlegen man vergleicht die Vorhersagen mit (Beobachtung der) Realität -> vorläufige Bestätigung oder Widerlegung der Theorie
- wie werden Theorien überprüft Theorein werden über Hypothesen überprüft
- Güterkriterien für Hypothesen (3 Punkte) 1. Testbarkeit oder Falsifizierbarkeit ( syntitische vs. anlytische Sätze) 2. Präszierbarkeit => je präzisier, desto genauer Prüfmöglichkeit Bsp., Alkohol reduziert die Fahrtüchtigkeit. 0,4 Promille (im Vgl zu 0,0 P.) verlängert die Bremsreaktionszeit. (präzisier) 3. Theorierelevanz theoriebasierte Hypothesen sind relevanter als ad-hoc Hypothesen ad-hoc ist ein Ausdruck für spontan-provisorische Taten oder Gegenstände
- Synthetische vs. Analytische Sätze Analytischer Satz => prior wahr, unabhängig von Erfahrung, in der Regel aufgrund von begriffdefinitionen z.B., "Dieser Kreis ist rund" Synthetischer Satz => a postrior prüfbar, empirisch Synthese = Verbindung neuer Elemente Im Forschungsalltag ist oft schwierig zwischen den beiden Sätzen zu unterscheiden
- Synthetische vs. Analytische Sätze Analytischer Satz => prior wahr, unabhängig von Erfahrung, in der Regel aufgrund von begriffdefinitionen z.B., "Dieser Kreis ist rund" Synthetischer Satz => a postrior prüfbar, empirisch Synthese = Verbindung neuer Elemente Im Forschungsalltag ist oft schwierig zwischen den beiden Sätzen zu unterscheiden
- Differenzierung zwischen Hypothesen, Arten der Hypothesen 1. Unterschieshypothesen ( wenn-deshalb Hypothsen) : behaupten Unterschiede zwischen mind. zwei Gruppen im Hinblick auf eine oder mehrere Variablen Bsp,. ( Sozialwissenschaftenstudenten und Naturwissenschaftstundenten unterscheiden sich in ihrer Arbeitshaltung im Studium) 2. Zusammenhangshypothesen ( je-desto Hypothesen) : behaupten Zusammenhänge zwischen zwei oder mehrere Variablen Bsp., (Zwischen dem Einsatz von Lernstratigien und dem Lernefolg besteht einen positiven Zusammenhang) 3. Veränderungshypothesen : behaupten, dass über die Zeit variierende Ausprägung einer Variable die Ausprägung einer anderen Variablen beeinflusst. Bsp., ( das inhaltliche Intersse an der beruflichen Ausbildung nimmt im Verlauf der Ausbildung zu) 4. gerichtete vs. ungerichtete Hypothesen: gerichtete=> z.B., X und Y unterscheiden sich Ungerichtete=>z.B., X ist größer als Y 5. Spezifische vs. Unspeziefische Speziefische => Zusammenhang der Größe des Unterschieds ist klar Unspeziefisch => Zuammenhang ist unkalr
- Konstrukte in der Psychologie Bezeichnet in der psychologischen Forschung eine gedankliche Hilfskonstruktion für eine Vriable bzw. Merkmal, die bzw. das nicht direkt beobachtbar ist (z.B., Angst)
- Ausgangslage für Operationalisierung und Indikatorbildung Die meisten psychologischen Begriffe ( Angst, Intellegenz,..) sind meist nicht direkt beobachtbare Konstrukte.
- Operationalisierung Die Übersetzung theoritscher Konstrukte in konkrete Indikatoren Zuordnung direkt beobachtbare kritirien zu theoritschen Konstrukten -> Beobachtbare Indikatoren : Rückschluss auf theoritische Begriffe
- Möglichkeiten, ein konstrukt zu operationalisieren 1. Verschiedene Datenquellen => Selbst- fremdberichte, Beobachtung, phsyologische Messungen 2. verschiedene Messinstrumente => unterschiedliche IQ- Teste
- Menge der Operationalisierungsmöglichkeiten einer Theorie Menge der Operationalisierungsmöglichkeiten = empirischer Gehakt dieser Theorie =Anzahl möglicher Erfahrungen der Theorie
- wann hat eine Theorie keinen empirischen Gehalt wenn sie kaum operationalisierbar hat sie dann keinen empirischen Gehalt und ist nicht erfahrbar in diesem Fall ist diese Theorie wenig relevant für uns
- Beipiele für Operationalisierung und Indikatorbildung einer psychologischen Untersuchung Hypothese für die Kognitive Dissonanz Theorie : wenn eine Person A Unrecht gegenüber B begeht, wird sie Person B abwerten. Beispiel 2: Ein Mangel an elterliche Zuwendung führt zu aggrissiven Verhalten => Zu Operationalisierung Begriffe: Abwertung einer Person, aggrissiven Verhalten, elterliche Verhalten
- Untersuchungsplanung (2 Zentrale Schritte) 1. Forschungsdesign/ Versuchsanordnung wie soll die Fragestellung untersucht werden? was soll, wie oft und an wem erfasst werden? 2. Erhebungsmethoden wie/ mit welcher Methoden werden die relevante Variablen erfasst werden?