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Dienstleistungsmanagement (Subject) / 2. Block (Lesson)
Vertiefung
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- Wie kann Nutzen gemessen werden? Keine metrische / kardinale Messung des Nutzens möglich (keine Zahlen für Nutzen vorgegeben) Nur ordinale Messung: Mehr / weniger
- Nutzenmessung durch Conjoint-Measurement: Verfahren zur Erklärung von Präferenzen aufgrund von Einzelurteilen (multivariate Analysemethoden). Ziel ist herauszufinden, welche Bedeutung einzelne Eigenschaften eines Produktes (z.B. Farbe, Geruch, Preis etc.) für die Gesamtbeurteilung des Produktes haben. Annahmen: Nutzen kann nur relativ (nicht absolut) beurteilt werden, Alternativen können priorisiert werden, jedoch nicht um wie viel sie besser sind als andere. Vorgehen: Befragte bewerten Alternativen die sich nach Merkmalen/Ausprägungen unterscheiden -> Algorithmus entwickelt relative Wichtigkeit und absolute Nutzenwerte um anschließend die Teilnutzenwerte zu ermitteln zur Gesamtoptimierung. -> Beurteilung eines Gesamtkonzeptes durch die Konsumenten: Fällt leichter als isolierte Betrachtung von Einzelaspekten
- Vorteile Conjoint-Measurement: Direkter Zusammenhang Produktmerkmal & Käuferpräferenz Identifikation der „besten“ Merkmale Prognosegenauigkeit durch Nachbildung von Entscheidungsprozess -> Gesamtpräferenz des Services Transformation nichtmetrischer Gesamtpräferenzurteile in metrische (Einheitliches System) Teilpräferenzwerte für Einzelmerkmale Praxis Automotive: reduziert Überfunktionalität (unbezahlte & nicht benötigte Funktionen weglassen, Vermeidung Over Engineering, Nutzung Preisspielräume )
- Definition Produktion nach Corsten: Im betrieblichen System vollziehende Bildung von Faktorkombinationen im Sinne einer Anwendung technischer und konzeptioneller Verfahren zur Transformation der dem Betrieb zur Verfügung stehenden Derivativen und originären Produktionsfaktoren in absetzbare Leistungen oder in derivative Leistungsfaktoren, welche in weiteren Faktorkombinationsprozessen unmittelbar genutzt oder in absetzbare Leistungen transformiert werden.
- Alternative Definition Produktion Prozess der zielgerichteten Kombination von Produktionsfaktoren (Input) und deren Transformation in Produkte (Erzeugnisse, Output) Input: Betriebsstoffe (Wasser), Betriebsmittel (Schere), Menschliche Arbeitsleistung, Information, Externer Faktor (Kunde, Info über Frisur Wunsch) -> Throughput (Faktorkombination) -> Output (Haarschnitt fertig)
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